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E-Bike finanzieren – drei Finanzierungswege im Detail

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer ein E-Bike oder Pedelec mit einem Ratenkredit finanzieren möchte, kann derzeit günstige Konditionen finden.
  • Auch eine Finanzierung über den Händler kann eine gute Lösung sein. Dabei kommt es allerdings auf die Details an.
  • Ihren Dispokredit sollten Käufer nur im absoluten Ausnahmefall dazu nutzen. Denn die Zinsen sind sehr hoch.

E-Bikes werden immer beliebter. Allein im Jahr 2020 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes deutschlandweit rund 1,95 Millionen elektromotorisierte Fahrräder verkauft. Nach Jahren steigender Verkaufszahlen erreichte der Absatz der kräfteschonenden Fortbewegungsmittel damit eine neue Rekordmarke.

Die motorisierten Räder sind deutlich teurer als normale Fahrräder. Wer das Geld dafür nicht auf der hohen Kante hat, kann sie wegen der anhaltend niedrigen Zinsen derzeit vergleichsweise günstig auf Raten kaufen.

Aktueller Ratenkredit Vergleich

Finanzierungsangebote von E-Bike-Händlern: Unbedingt auf die Details achten

Zahlreiche Fahrradhändler wie beispielsweise das Regensburger Unternehmen Stadler oder der Potsdamer Zweirad-Spezialist RADhaus bieten ihren Kunden eigene Finanzierungslösungen. Während Stadler mit Consors Finanz zusammenarbeitet, nutzt das RADhaus den Service der Targobank. Die Angebote unterscheiden sich meist nur minimal und versprechen auf den ersten Blick lukrative Konditionen. Allerdings gilt es, hier unbedingt auf die Details zu achten und sich die Kreditbedingungen genau durchzulesen.

Bei einzelnen Händlern verstecken sich nämlich nach Laufzeit gestaffelte Zinssätze, sodass die groß beworbenen Null-Prozent-Angebote nur während der ersten Monate gelten. Ein weiterer Nachteil ist die fehlende Bereitschaft mancher Händler, bei finanzierten E-Bikes einen zusätzlichen Rabatt zu gewähren. Und manche Modelle sind von der Null-Prozent-Finanzierung sogar gänzlich ausgeschlossen.

Übrigens: Voraussetzungen für eine Händlerfinanzierung sind neben einem eigenen Bankkonto und einem Hauptwohnsitz in Deutschland meist ein regelmäßiges Einkommen und der Nachweis, dass kein negativer Schufa-Eintrag vorliegt.

E-Bike über eine Bank finanzieren

Auch mit einem normalen Ratenkredit lässt sich die Summe für das neue E-Bike auftreiben. Häufig erhalten Verbraucher hier vergleichsweise günstige Konditionen. Sinnvoll ist es, die Angebote auf Vergleichsportalen wie Verivox, Finanzcheck oder Smava zu vergleichen.

Gegenüber einer Finanzierung über den Händler haben normale Ratenkredite einige Vorteile: Es gibt die Möglichkeit von Sondertilgungen, Ratenaufschub oder der vorzeitigen Rückzahlung der Restschuld.

Derzeit bieten die Deutsche Skatbank mit 0,97 Prozent effektivem Jahreszins, die Bank of Scotland mit 1,48 Prozent effektivem Jahreszins und die Ikano-Bank mit 1,49 Prozent effektivem Jahreszins die günstigsten Zinsen – jeweils bei einer Kreditsumme von bis zu 10.000 Euro, einer Laufzeit von 36 Monaten und dem Merkmal “beste Bonität” (Stand: 26.03.2021, Quelle: FMH-Finanzberatung).

  • Individuelle Raten und Laufzeiten
  • 0 % Zinsen
  • 2 Jahre Garantie für gebrauchte E-Bikes

Tipp: Die Finanzierung über eine Bank hat den Vorteil, dass viele Händler einen Rabatt gewähren, falls das neue E-Bike bar bezahlt wird.

Lieber nicht: Finanzierung per Dispokredit

Wer sein neues E-Bike ohne viel Bürokratie, lästige Anträge und zusätzliche Bonitätsprüfungen finanzieren möchte, hat noch eine weitere Möglichkeit: den Dispokredit. Ist der eingeräumte Kreditrahmen noch nicht vollständig ausgeschöpft, lässt sich das Elektrofahrrad auch mit einem Konto im Minus finanzieren.

Allerdings hat diese Finanzierungsvariante einen entscheidenden Nachteil. Die Dispozinsen sind oft überdurchschnittlich hoch, wodurch das E-Bike unnötig teuer wird. Ein effektiver Jahreszins von mehr als 10 Prozent ist bei manchen Banken keine Seltenheit. Ausnahmen – wie beispielsweise beim GLS Privatkonto der GLS Gemeinschaftsbank eG mit 0 Prozent bis 10.000 Euro Kreditbetrag (Stand: 26.03.2021) – sind selten.

Daher sollte der Kauf eines neuen E-Bikes per Dispokredit immer nur dann eine Option sein, wenn andere Finanzierungswege ausscheiden oder der Zinssatz bei der Überziehung des eigenen Girokontos sehr günstig ist.

Verschiedene Finanzierungswege führen zum Ziel

Ob Händlerfinanzierung, Bankkredit oder Inanspruchnahme des Dispo – das E-Bike lässt sich auf verschiedenen Wegen abbezahlen. Klug verglichen und orientiert an den eigenen Bedürfnissen und Möglichkeiten, lässt sich das benötigte Kapital meist rasch beschaffen. Vor der Entscheidung für eine bestimmte Variante sollten Käufer aber immer auf alle Details und Bedingungen in den Kreditangeboten achten. Wer hier ein wenig Zeit investiert und sich das passende Angebot in Ruhe heraussucht, spart letztendlich Geld.

  • Individuelle Raten und Laufzeiten
  • 0 % Zinsen
  • 2 Jahre Garantie für gebrauchte E-Bikes

Weitere Fragen zur Finanzierung von E-Bikes

Für wen lohnt sich E-Bike-Leasing?

E-Bike-Leasing ist aufgrund der steuerlichen Gleichbehandlung von Dienstfahrrädern und Dienstwagen seit Ende 2012 für Arbeitgeber eine gute Möglichkeit, ihren Beschäftigten zu geringerer Abgabenlast zu verhelfen. Außerdem investieren Unternehmen auf diese Weise in die Gesundheitsförderung.

Kann ich ein E-Bike privat leasen?

Grundsätzlich ist E-Bike-Leasing auch für Privatpersonen möglich. Allerdings entfällt hier der Vorteil steuerlicher Vergünstigungen. Wer sich privat ein Pedelec kauft, sollte genau durchrechnen, ob sich das Leasing oder eher ein Kauf lohnt. 

Was bedeutet “geldwerter Vorteil” beim Fahrrad?

Darf ein über den Arbeitgeber per Entgeltumwandlung finanziertes Fahrrad oder E-Bike auch privat nutzen, dann müssten Arbeitnehmer das in ihrer Steuererklärung angeben. Denn dann gilt das Pedelec als Sachleistung zusätzlich zum Gehalt und muss genauso versteuert werden. 

Bei vollständig vom Unternehmen getragenen Leasingraten ist die Nutzung allerdings komplett steuer- und abgabenfrei.