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ETF-Broker im Vergleich 2021 : Die besten Broker im Test

Das Wichtigste in Kürze:

  • Anleger können bereits ab einem Euro in ETFs investieren.
  • Indexfonds zählen zu den einfachsten und sichersten Kapitalanlagen.
  • Ein guter ETF-Broker bietet eine breite Auswahl an ETFs und ist günstig. Es gibt keine versteckten Kosten.

ETFs werden immer populärer – und das nicht ohne Grund: Sie sind günstiger als aktiv gemanagte Fonds und erlauben es Anlegern, an der Wertentwicklung teurer Aktien teilzuhaben. Da sie bestimmte Börsenindizes abbilden, sind sie diversifiziert und damit nicht so stark von Kursschwankungen betroffen. Außerdem lassen sich Indexfonds zu jeder Zeit auszahlen.

Bevor sich Anleger für einen Broker entscheiden, sollten sie sich informieren, ob er die gewünschten Indexfonds auch anbietet. Eine besonders große Auswahl an ETFs und ETF-Sparplänen gibt es beispielsweise bei Scalable Capital, Trade Republic und der DKB. Es lohnt sich die Konditionen der Anbieter zu vergleichen.

ETF-Broker Vergleich: DKB, Justtrade, Scalable Capital und Trade Republic

InfoDKBJusttradeScalable CapitalTrade Republic
Depotführungsgebührenkostenloskostenlosin der Free Broker-Variante kostenlos / 35,88 € für den Prime Brokerkostenlos
Ordergebühren für ETF10 € je Inlandsorder bis 10.000 €keineFree Broker: Alle ETFs der Anbieter Xtrackers, Invesco und iShares sind kostenfrei, alle weiteren 0,99 €, inklusive einem kostenfreien ETF / keine Gebühren in der Prime Broker Variante1 €
Mindestorder ETFKein Mindestordervolumen500 €250 €Kein Mindestordervolumen
Minimale Sparrate50 €keine Sparpläne25 €10 €
Anbieter ETFu.a.: iShares, Lyxor, Vanguardu.a.: Amundi, DWS, iShares, Lyxor und weitere Anbieteru.a. Xtrackers, iShares, Invesco, Vanguard ud weitere AnbieterBlackRock, WisdomTree, DWS, Amundi, Lyxor
Anzahl ETFs> 2.100> 1.130> 1.300 ETFsca. 1.500
Sparplanfähige ETFs> 850keine Sparpläne> 1.340ca. 1.500
Webseitedkb.dejusttrade.comscalable.capitaltraderepublic.com
justtrade Online Broker im Vergleich
  • Keine Depotführungsgebühren
  • Keine Orderkosten
  • Auswahl von > 1.000 ETFs

Gebühren beeinflussen die Rendite

Die Kosten spielen eine entscheidende Rolle. Viele Broker verlangen Geld für die Depotführung und für die Ausführung einer Order beziehungsweise eines Sparplans. Um die Rendite nicht zu schmälern, empfiehlt es sich einen günstigen Anbieter zu wählen. Neo-Broker wie Scalable Capital oder Trade Republic verlangen keine Depotführungsgebühren und vergleichsweise niedrige Orderkosten. 

Tipp: Gerade bei geringen Sparraten sollte die Ausführung eines ETFs günstig oder ganz umsonst sein.

Ob Sparplan oder Einmalanlage: Bei den meisten Brokern gilt für ETFs ein Mindestordervolumen. Wollen Anleger kleine Beträge investieren, sollten sie darauf achten, dass die Hürde nicht zu hoch liegt.

ETF-Broker Vergleich: Comdirect, Flatex, Onvista Bank, Smartbroker

InfoComdirectFlatexOnvista BankSmartbroker
DepotführungsgebührenAb 2 Trades im Quartal, oder bei Nutzung eines Girokontos unter der gleichen Kundennummer, bei mindestens einer quartalsweisen Wertpapiersparplanausführung ist die Depotführung kostenlos 0,10 Prozent vom Depotwert p. a. inkl. MwSt.
kostenloskostenlos
Ordergebühren für ETF3,90 € je Top-Preis ETF5,90 €für deutsche Handelsplätze 5 € zzgl. 2 € Handelsplatzgebühr4 €
Mindestorder ETFKein MindestordervolumenKein Mindestordervolumen Kein MindestordervolumenKein Mindestordervolumen
Minimale Sparrate25 € 50 €50 €25 €
Anbieter ETFu.a.: Amundi, Lyxor, iShares, Xtrackersu.a.: iShares, Vanguard, DWS, Amundi, usw.u.a.: Lyxor, iShares, Vanguard, WisdomTreeu.a.: iShares, Amundi, Lyxor, Xtrackers, usw.
Anzahl ETFsca. 2.0001.1262.076 nicht bekannt
Sparplanfähige ETFs561ca. 1.000131630
Webseitecomdirect.deflatex.deonvista-bank.desmartbroker.de
Comdirect
  • Depotführung in den ersten 3 Jahren kostenlos
  • Ordergebühren ab 3,90
  • 596 sparplanfähige ETFs

Wie können Anleger ETFs kaufen?

Es braucht nur wenige Schritte, um in ETFs zu investieren:

  1. Anleger wählen zunächst ein Depot nach ihren individuellen Bedürfnissen aus. Dabei sollten sie darauf achten, ob ihnen die Gebühren, das Angebot und der Service des Brokers zusagen.
  2. Anschließend eröffnen sie über ein Onlineformular und das Postident- oder Videoident-Verfahren ein Depot.
  3. Bevor sie ETFs kaufen können, müssen sie noch Geld auf ihr Verrechnungskonto überweisen. Bei einem Sparplan bucht der Broker das Geld vom Referenzkonto ab.
  4. Mit Hilfe der Identifikationsnummer des Indexfonds – ISIN genannt – können Anleger auf der Plattform des Brokers nach dem gewünschten ETF suchen und ihn kaufen oder besparen.

Was unterscheidet eine ETF-Einmalanlage von einem ETF-Sparplan?

Der wesentliche Unterschied liegt in der langfristigen Rendite. Wer auf einen Schlag eine hohe Summe in ETFs anlegt, profitiert bei thesaurierenden Fonds stärker vom Zinseszinseffekt. Das erwirtschaftete Geld wird nämlich sofort wieder angelegt, so dass sich der Wert des Fonds insgesamt erhöht.

Schließt man dagegen einen Sparplan ab und investiert regelmäßig den gleichen Betrag, macht man sich den Durchschnittskosteneffekt zunutze. Steigen die Kurse, bekommen Anleger für ihr Geld weniger Wertpapiere. Fallen die Kurse, kaufen sie mehr. In der Regel ergibt sich dadurch ein günstiger Durschnittspreis.

Gibt es einen Unterschied zwischen den ETFs einzelner Anbieter?

Der wohl bekannteste ETF ist der MSCI World, den gleich mehrere Anbieter im Angebot haben – beispielsweise iShares, Lyxor und Amundi. Je nach Emittent weichen die Kosten allerdings voneinander ab.

Anleger sollten außerdem darauf achten, ob sie in einen thesaurierenden oder ausschüttenden Indexfonds investieren. Das hat Folgen für die Steuer. Vereinfacht gesagt: Schüttet ein Fonds seine Gewinne aus, wird die Abgeltungssteuer sofort einbehalten. Bei thesaurierender Fonds ist das anders. Hier wird eine Vorabpauschale am Anfang des Jahres vom Konto abgebucht.

Übrigens: Seit 2018 ist das neue Investmentsteuerreformgesetz in Kraft. Seitdem werden alle Fonds gleich besteuert – ganz gleich, wo sie aufgelegt sind und ob sie Dividenden ausschütten oder nicht. Wer in thesaurierende Fonds investiert, muss keine zusätzlichen Angaben mehr in der Steuererklärung machen. Die Abzüge werden von der Depotbank berechnet und direkt einbehalten.

Häufig gestellte Fragen zu ETFs:

Was sind ETFs?

Die Abkürzung ETF steht für Exchange Traded Fund. Darunter versteht man börsengehandelte Investmentfonds, deren Wert sich an der Entwicklung eines Index wie dem Dax orientiert.

Welcher ETF-Broker ist der Beste?

Viele ETF-Broker erfüllen die Kriterien eines guten Anbieters. Da Trade Republic und Scalable Capital besonders günstig sind und viele Indexfonds anbieten, finden sich gerade Börseneinsteiger bei diesen Anbietern schnell zurecht. 

Wie hoch fällt die Rendite bei Anlagen in ETFs aus?

Die Rendite schwankt von ETF zu ETF und von Anbieter zu Anbieter. Für den MSCI World liegt sie seit 1975 durchschnittlich bei neun Prozent.