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ETF

ETF Sparpläne im Vergleich 2021

ETF kurz erklärt:

  • Ein ETF bildet einen Börsenindex ab, die Wertentwicklung läuft parallel dazu.
  • Kein aktives Management notwendig, geringe Kosten, breit gestreute Anlage
  • Kostengünstige monatliche Sparraten möglich

Exchange Traded Funds, kurz ETF, sind bei Anlegern und Experten beliebt. In den vergangenen zehn Jahren hat sich ihr Marktanteil im Aktienfondsbereich verdoppelt.

Der Grund: Im Unterschied zu anderen Investmentfonds müssen ETFs nicht aktiv gemanagt werden. Alles läuft automatisch, die Verwaltungsgebühren sind gering. Indexfonds eignen sich daher auch für Anleger, die mit einem kleineren Budget in den Wertpapierhandel einsteigen wollen.

Geringeres Risiko durch breit gestreute Investition

ETFs bilden die Wertentwicklung bekannter Börsenindizes – zum Beispiel DAX oder S&P 500 – nach. Sie bestehen aus den unterschiedlichsten Unternehmen einer Handelszone, eines Börsensegments oder einer Branche. So wird das Investitionsrisiko begrenzt: Läuft es für ein Unternehmen nicht so gut, fangen andere Aktienkurse im Fonds diese Entwicklung meist auf.

Was ist ein ETF-Sparplan?

Ein ETF-Sparplan funktioniert vom Prinzip wie ein klassischer Banksparplan – nur dass er an der Börse notiert ist. Anleger investieren Monat für Monat einen bestimmten Betrag in einen oder mehrere Fonds. Das lohnt sich für Anleger aus mehreren Gründen:

  • ETF-Sparpläne sind günstig. Schon ab 25 Euro im Monat können sich Anleger ein Vermögen ansparen.
  • Sie eignen sich auch für unerfahrene Anleger und sind nicht so riskant wie der Handel mit einzelnen Aktien. Je breiter die Investitionen gestreut sind, desto geringer das Risiko von Verlusten.
  • Ein ETF-Sparplan ist flexibel. Anleger können ihn nach Bedarf starten, pausieren oder die monatliche Sparrate anpassen.
  • ETF-Sparer profitieren vom Durchschnittskosteneffekt. Fallen die Kurse, bekommen sie mehr Anteile für ihr Geld; steigen sie, bekommen sie weniger. Sie müssen sich also keine Gedanken um den perfekten Kaufzeitpunkt machen.

Unser Tipp: Der Durchschnittskosteneffekt fängt das typische Auf und Ab der Börsenkurse auf. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Sparplan immer die beste Wahl ist. Steigen die Kurse an den Aktienmärkten, kann eine Einmalanlage sinnvoller sein.

Fünf Anbieter im Vergleich: Wie finden ETF-Sparer das passende Wertpapierdepot?

Wer einen ETF-Sparplan eröffnen möchte, braucht zunächst ein Wertpapierdepot. Besonders gefragt sind diese fünf Anbieter, die zu unterschiedlichen Anlegertypen passen.

DKB-Broker – Für Vielsparer mit breitem Investitionsinteresse

Die Deutsche Kredit Bank, eine Tochter der Bayerischen Landesbank, hat mehr als 30.000 Fonds und über 2.000 Fonds-Sparpläne im Angebot. Mit 795 sparplanfähigen ETFs ist sie eine Top-Adresse für ETF-Sparer.

DKBKonditionen
Depotführung0 Euro
Mindestsparrate50 Euro
Maximale-Sparrate100.000 Euro
Sparintervallemonatlich, zweimonatlich, quartalsweise
Monatliche Ausführungstage5., 20.
Dynamische Sparrate
Kaufgebühr (Sparplan-Ausführung)1,50 Euro
ETF-Ordergebühren (Außerhalb des Sparplans)10 EUR pro Order (bis 10.000 EUR Order)
25 EUR pro Order (ab 10.000,01 EUR Order)
ETF Sparpläne826 ETFs
Kostenfreie ETF Sparpläne0
Automatische Wiederanlage von Ausschüttungen
Webseitedkb.de

Gut geeignet für hohe Sparraten

Der DKB-Broker, das Wertpapierdepot der DKB, ist kostenlos und kundenfreundlich:

  • Zweistufiges Gebührenmodell für Wertpapierorders: Für jede Order unter 10.000 Euro zahlen DKB-Kunden eine Gebühr von 10 Euro. Über 10.000 Euro werden 25 Euro fällig.
  • Pauschalgebühr für Sparplanausführung: Unabhängig von der Sparrate werden 1,50 Euro pro Ausführung berechnet.

Spart man pro Monat einen zweistelligen Betrag, gehört die DKB zu den teureren Anbietern. Ab einer Sparrate von 100 Euro wird es günstiger – dann sind nur die Onvista Bank und Trade Republic noch günstiger.

Übrigens: Bis Ende 2020 läuft bei der DKB eine Aktion für ETF-Sparpläne der Anbieter Amundi, Lyxor und Vanguard. Hier beträgt die Ausführungsgebühr nur 0,49 Euro.

Die DKB ist einer der günstigsten Anbieter am Markt und bietet die größte Auswahl an sparplanfähigen ETFs. Dafür verzichtet die Direktbank auf einen umfassenden Beratungsservice.

Pluspunkt: Anleger können ihr Wertpapierdepot mit einem Girokonto und einer Kreditkarte der DKB – beides kostenlos – kombinieren.

  • Sparplanausführung: 1,50 €
  • 50 € Mindestsparrate
  • Keine Depotgebühren

Comdirect Depot – Für ETF-Sparer, die auf Leistung setzen

Das Wertpapierdepot der Comdirect, einer der größten Direktbanken Deutschlands, überzeugt mit über 10.000 Fonds von 150 Fondsgesellschaften. Darunter befinden sich rund 1.000 ETFs, etwa 620 davon sind sparplanfähig.

ComdirectKonditionen
Depotführung0 € in den ersten 3 Jahren

1,95 € im Monat ab dem 4. Jahr, wenn weniger als 2 Trades im Quartal erfolgen, sonst 0 €
Ordergebühren Inland
(außerhalb des Sparplans)
3,95 € im 1. Jahr

4,90 € + 0,25% des Ordervolumens ab dem 2. Jahr

Mindestens 9,90 € je Order, Maximal 59,90 je Order
Ordergebühren Ausland
(außerhalb des Sparplans)
7,90 € + 0,25% des Ordervolumens

Mindestens 12,90 € je Order, Maximal 62,90 je Order
Sparplanausführung1,5 % der Sparrate
Mindestsparrate25 €
Höchstsparrate10.000 €
Gesamte Jahreskosten Euro (Prozent) bei Monatsraten von …
50 €9 € (1,50 %)
100 €18 € (1,50 %)
200 €36 € (1,50 %)
500 €90 € (1,50 %)
Webseitecomdirect.de

Viel Service rund um die Geldanlage

Die Comdirect bietet viel Sicherheit und setzt auf eines der größten Servicepakete zum ETF-Sparen. Anleger können verschiedene Analyse-Tools, Echtzeitkurse und Trading-Funktionen nutzen, die ihnen bei der Anlageentscheidung helfen. Das gibt es sonst nur bei der Consorsbank. Das Leistungsspektrum hat jedoch seinen Preis:

  • Für jede Inlandsorder zahlen Comdirect-Kunden 4,90 Euro zuzüglich 0,25 Prozent des Ordervolumens.
  • Die Ordergebühren werden erst ab einer Höhe von 59,90 Euro gedeckelt.

Das Angebot der Comdirect ist teurer als das der DKB. Auch mit den Preisen der Onvista Bank und von Trade Republic kann es nicht mithalten.

Hohe Sparraten können schnell teuer werden

Das Wertpapierdepot der Comdirect ist kostenlos, sofern man ab dem vierten Jahr mindestens 2 Trades pro Quartal ausführt – sonst werden 1,95 Euro im Monat fällig. Für jede Sparplanausführung berechnet Comdirect 1,5 Prozent der festgelegten Sparrate.

Unter 60 Euro monatlicher Sparrate gehört die Comdirect zu den günstigen Anbietern; ab 100 Euro ist sie deutlich teurer als die DKB und Onvista Bank. Die monatliche Mindestrate für Sparpläne liegt bei 25 Euro.

Eine Besonderheit: Im Unterschied zu anderen Banken werden die Dividenden der Indexfonds bei der Comdirect nicht automatisch wiederangelegt.

Qualität kostet

Die Comdirect kann mit einer großen Auswahl an Wertpapieren und einem umfangreichen Kundenservice punkten. Diese Qualität hat jedoch ihren Preis: Die Gebühren für Orders und die Sparplanausführung machen die Direktbank zu einem teuren Depotanbieter. Anleger, die Wert auf Leistung legen, werden das dennoch zu schätzen wissen.

Comdirect
  • Depotführung in den ersten 3 Jahren kostenlos
  • Ordergebühren ab 3,90
  • 596 sparplanfähige ETFs

Consorsbank – Für die internationale Investmentstrategie

Die Consorsbank, die zur französischen BNP Paribas gehört, bietet ein kostenloses Wertpapierdepot und eine große Auswahl an Wertpapieren. Bankkunden können hier außerdem an mehr als 30 Handelsplätzen in aller Welt handeln – in Spanien und Frankreich sogar zu deutschen Konditionen – und haben die Wahl zwischen mehr als 550 sparplanfähigen ETFs. Das Consorsbank-Angebot ist kleiner als bei DKB oder Comdirect, aber deutlich größer als bei der Onvista Bank.

Consorsbank: DepotKonditionen
Depotführung0 Euro
Mindestsparrate25 Euro
Sparintervallemonatlich, zweimonatlich, quartalsweise und halbjährlich
Dynamische Sparrate
Kosten pro Ausführung1,5 % des Anlagebetrags
ETF Sparpläne521 Sparpläne
Kostenfreie ETF Sparpläne249 Sparpläne
Automatische Wiederanlage von Ausschüttungen
ETF-AnbieterAmundi ETF, BNP Paribas Easy, Comstage, Deka ETF, HSBC ETF, Invesco, iShares, Lyxor ETF, Market Access, SPDR ETF, UBS ETF, Vanguard, Xtrackers
Webseiteconsorsbank.de

Guter Service, hoher Preis

Auch die Consorsbank setzt auf umfassende Leistungen. Die kostenlose Trading-Software Active Trader verfügt über verschiedene Analyse- und Auswertungsfunktionen, die Anleger beim Wertpapierhandel unterstützen. Ähnlich wie bei Comdirect müssen Consorsbank-Kunden diesen Service allerdings relativ teuer bezahlen:

  • Für jede Inlandsorder werden 4,95 Euro zuzüglich 0,25 Prozent des Ordervolumens fällig.
  • Die Ordergebühren werden erst ab einer Höhe von 69,00 Euro gedeckelt.

Gerade bei höheren Ordersummen ist die Consorsbank deutlich teurer als DKB, Onvista und Comdirect. Kleiner Trost: Für das Wertpapierdepot der Consorsbank fallen keine Depotgebühren an.

Die Kosten pro Sparplanausführung betragen derzeit 1,5 Prozent der monatlichen Sparrate. Unter 60 Euro ist die Consorsbank neben Comdirect eine der günstigen Direktbanken. Für Sparraten ab 60 Euro ist die Onvista Bank die günstigere Option, ab 100 Euro gewinnt die DKB.

Die Consorsbank schreibt eine monatliche Mindestsparrate von 25 Euro vor. Allerdings können Anleger die Dividenden aus ihrem ETF-Sparplan automatisch reinvestieren und so den Vermögensaufbau beschleunigen.

Ein Anbieter, den sich nicht jeder leisten will

Für eine umfangreiche Auswahl an Handelsplätzen und Zusatzleistungen verlangt die Consorsbank vergleichsweise hohe Gebühren für Orders und die Sparplanausführung. Damit eignet sich das Wertpapierdepot nur für Anleger, die nach umfangreichen Serviceleistungen suchen.

Consorsbank Kreditkarte
  • 30 internationale Börsenplätze
  • Inlandsorder: 4,95 Euro zzgl. 0,25 % des Ordervolumens

Onvista Bank – Für preisbewusste ETF-Sparer

Mit dem 5-Euro-Festpreis-Depot bietet die Onvista Bank, eine Tochter der Commerzbank, eines der günstigsten Wertpapierdepots am Markt. Doch die Fondsauswahl ist begrenzt. Sparer können hier nur zwischen 143 sparplanfähigen ETFs wählen – bei vergleichbaren Anbietern wie Comdirect, Flatex oder der ING ist die Auswahl größer.

Onvista BankKonditionen
Depotführung0 Euro
Mindestsparrate50 Euro
Sparintervallemonatlich, quartalsweise
Dynamische Sparrate
Kosten pro Ausführung1 Euro
ETF Sparpläne149 Sparpläne
Kostenfreie ETF Sparpläne
Automatische Wiederanlage von Ausschüttungen
Webseiteonvista.de

Pauschales Gebührenmodell

Wie es der Name „5-Euro-Festpreis-Depot“ schon sagt, kalkuliert die Direktbank mit pauschalen Gebühren:

  • Für jede Inlandsorder werden 5 Euro Ordergebühr fällig.
  • Gibt man eine Order über Tradegate, Quotrix oder einen der 16 außerbörslichen Handelspartner der Onvista Bank auf, kommt eine Handelsplatzgebühr von 2 Euro hinzu.
  • Die Höhe der Börsenplatzgebühr für Order über Xetra oder eine Regionalbörse hängt vom Börsenplatz und dem Ordervolumen ab. Die Preise variieren zwischen 1,19 Euro und 89,96 Euro.

Bei der Sparplanausführung gehört Onvista zu den günstigsten Anbietern. Die Gebühr beträgt pro Sparrate lediglich 1 Euro. Da kann nur Trade Republic mithalten.

Dafür bietet Onvista nur ein begrenztes Leistungsspektrum an. Die hauseigene Handelssoftware GTS ist in der Basisversion kostenlos. Wer umfangreichere Analyse- und Auswertungsmöglichkeiten wünscht, muss für die Premium-Version zahlen.

Die Sparpläne der Onvista Bank sind ab einer monatlichen Sparrate von 50 Euro erhältlich. Eine automatische Wiederanlage von Dividenden ist nicht möglich.

Kleine Auswahl, kleine Preise

Sparer finden bei der Onvista Bank eines der günstigsten, aber auch schmalsten Wertpapierdepots am Markt. Sowohl bei der Auswahl an Anlagemöglichkeiten und Sparplänen als auch beim Service muss man deutliche Abstriche machen. Trotzdem: Das 5 Euro-Festpreis-Depot ist eine gute Wahl für unerfahrene und preisbewusste Anleger.

Onvista Bank Depot
  • Keine Depotgebühren
  • 5 € pro Inlandsorder
  • ETF-Sparpläne: 1 € pro Sparrate

Trade Republic – Für mobile Sparer mit klarem Fokus

Das Berliner Fintech-Startup Trade Republic bietet die derzeit günstigsten Konditionen für ETF-Sparer. Der reine Mobile-Broker listet insgesamt 500 ETFs der Marke iShares, von denen 325 sparplanfähig sind. Allerdings gibt es hier keine Depotgebühren oder Orderprovisionen.

Trade RepublicKonditionen
Depotführung pro Jahr0 Euro
Mindestsparrate25 Euro
Maximale-Sparrate5.000 Euro
Sparintervallemonatlich, quartalsweise
Monatliche Ausführungstage2., 16.
Dynamische Sparrate
Kaufgebühr (Sparplan-Ausführung)0 Euro
ETF-Ordergebühren (Außerhalb des Sparplans)Grundpreis 4,95 Euro plus 0,25 % vom Ordervolumen

Min. 9,95 Euro
Max. 69,00 Euro
ETF Sparpläne325 ETFs
Kostenfreie ETF Sparpläne325 ETFs
Automatische Wiederanlage von Ausschüttungen
Webseitetraderepublic.com

Günstige Konditionen dank minimalistischem Ansatz

Selbstbestimmter Wertpapierhandel ausschließlich per App: Trade Republic setzt auf Minimalismus. Dafür fällt pro Order lediglich eine Fremdkostenpauschale von 1 Euro an. Obwohl das Angebot stark begrenzt ist, können Anleger in alle favorisierten Indizes investieren.

Wer sich für Trade Republic entscheidet, braucht ein Smartphone. Browser- oder Desktopanwendungen gibt es hier nicht – das schließt von vornherein viele Anleger aus. Die App überzeugt allerdings durch ein benutzerfreundliches Design. Auch relativ unerfahrene Anleger sollten keine Schwierigkeiten mit dem Wertpapierhandel haben. Sie müssen jedoch auf Analyse-Tools oder Anlageempfehlungen verzichten.

Sparpläne sind bereits ab einer monatlichen Sparrate von 25 Euro zu haben, eine automatische Wiederanlage von Dividenden gibt es auch hier nicht.

Trade Republic Depot
  • Keine Depotführungsgebühren
  • Keine Ordergebühren
  • über 1.500 ETF-Sparpläne

Niedrige Gebühren für mobile ETF-Sparer

Trade Republic überzeugt durch günstige Konditionen, dafür müssen Anleger einen eingeschränkten Service in Kauf nehmen und können nur auf eine beschränkte Auswahl an sparplanfähigen ETFs zugreifen. Trade Republic bezieht alle seine ETFs von einem Anbieter.

Wer ein Smartphone hat und sich am eingeschränkten Angebot nicht stört, findet bei Trade Republic das ideale Wertpapierdepot zum ETF-Sparen.

Unser Tipp: Lassen Sie sich nicht von Aktionsangeboten beeinflussen! Viele Banken und Online-Broker werben mit sparplanfähigen ETFs ohne Ausführungskosten oder Ausgabeaufschlag um Kunden.

Während Sie beim Ausgabeaufschlag definitiv sparen, ist der Verzicht auf Ausführungskosten immer zeitlich begrenzt. Haben Sie bei der Suche nach einem geeigneten Depotanbieter stets die Gesamtkosten im Blick.

Welche ETFs sind empfehlenswert?

ETFs bilden das aktuelle Marktgeschehen ab, ihre zukünftige Wertentwicklung lässt sich also schwer vorhersagen. Wer mindestens 15 Jahre lang investiert, erzielt mit langfristigen, global ausgerichteten Aktien-ETFs erfahrungsgemäß solide Renditen. Zu den geeigneten globalen Aktienindizes gehören:

MSCI World: Umfasst über 1.600 Unternehmen aus 23 Industrienationen.

MSCI All Countries World: Umfasst über 2.500 Unternehmen aus 23 Industrienationen und 24 Schwellenländern.

Euro Stoxx 50: Umfasst die 50 größten Unternehmen der europäischen Währungsunion.

Darüber hinaus empfehlen sich ETFs, die zum Beispiel nach Nachhaltigkeitskriterien zusammengestellt sind.

Wenn der Anbieter in Insolvenz geht: Wie sicher sind ETFs?

Auch wenn es nur selten vorkommt: Anleger sollten sich bewusst sein, dass sowohl die Fondsgesellschaft ihres ETF-Sparplans als auch ihr Depotanbieter in Insolvenz gehen können. Ihr Anlagekapital ist jedoch als Sondervermögen geschützt.

  • Fondsgesellschaften sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Fondsanteile ihrer Kunden getrennt vom Unternehmensvermögen aufzubewahren. In der Regel hinterlegen sie das Anlagekapital bei einer unabhängigen Depotbank, etwa der State Street Bank (Xtrackers und iShares) oder der BNP Paribas (Comstage).
  • Diese Trennung verhindert, dass das Geld der Anleger im Falle einer Pleite der Fondsgesellschaft zum Teil der Konkursmasse wird. Stattdessen wird die Verwaltung der ETFs dann von der Depotbank übernommen – entweder dauerhaft oder bis eine andere Fondsgesellschaft die Anteile aufkauft.
  • Für den Fall, dass die Depotbank insolvent geht, gehen die Fondsanteile der Anleger einfach an einen anderen Treuhänder über, der den ETF fortan verwaltet. Die Depotbank ist nichts weiter als eine Verwahrstelle.
  • Sollte ein Depotanbieter bankrott gehen, ist auch das kein Grund zur Sorge. Er verwaltet nur die Wertpapiere – Eigentümer ist der Anleger. Anleger können also jederzeit die Herausgabe ihrer Wertpapiere fordern.

ETF-Sparen ist einfacher als gedacht

ETF-Sparen ist Ihr unkomplizierter Einstieg in den Wertpapierhandel. Achten Sie lediglich darauf, den richtigen Anbieter für Ihre Ansprüche zu finden. Vergleichen Sie stets die Kosten mit den angebotenen Leistungen und werfen Sie einen kritischen Blick auf die ETF-Auswahl.

Gute Konditionen für ETF-Sparer bieten Comdirect, die Consorsbank, die DKB, die Onvista Bank und Trade Republic. Langfristig lohnt es sich, in ETFs zu investieren, die einen globalen Aktienindex replizieren.