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Rechtsschutzversicherung

Örag Rechtsschutz im Test-Vergleich

Eine Rechtsschutzversicherung ist optional. Das heißt: Sie ist weder verpflichtend noch für jedermann sinnvoll. Wer schnell aus der Haut fährt, vehement auf sein Recht behaart und keine Scheu vor langwierigen Rechtsstreitigkeiten hat – für den kann eine Rechtsschutzversicherung nützlich sein.

Dabei kommt es auf die richtige Bausteinkombination an. Keine Versicherung umfasst alle Rechtsbereiche. Diese lassen sich meist individuell absichern: Vielfahrer können beispielsweise von einem Verkehrsrechtsschutz profitieren – Arbeitnehmer in Krisenbranchen dagegen von einer Berufs-Rechtsschutzversicherung.

Örag Rechtsschutzversicherung im Detail

Die Örag ist ein Verbund aus öffentlichen Versicherungen und der Sparkassen-Finanzgruppe. Dabei ist sie auf Rechtsschutzversicherungen spezialisiert: Verschiedenen Bausteine decken dabei alle erdenklichen Lebensbereiche ab. Im Vergleich durch Franke & Bornberg rangiert der Tarif Rundum-Schutz im Mittelfeld.

TarifPreis Modellkunde
Örag Rundum-Schutz
Tarif: Familie
394,00 €
Örag Rundum-Schutz
Tarif: Single
354,60 €
Webseiteoerag.de
Infos zum Modellkunden im Übersichtsartikel Rechtsschutzversicherungen

Rechtsschutzversicherungen für alle Lebensbereiche

Privates, Beruf, Verkehr und Wohnen stellen für eine Rechtsschutzversicherung die wichtigsten Lebensbereiche dar. Der Rundum-Schutz der Örag umfasst diese Bereiche – bietet aber zusätzlich Bausteine für Firmen und Gewerbekunden sowie Rechtsschutz für spezielle Berufsgruppen.

Der Privat-Rechtsschutz bietet Sicherheit in sämtlichen Bereichen des Privatlebens. Das kann die Schmerzensgeldklage nach einem Sportunfall sein, der Ärger mit dem Reiseveranstalter oder Mängel beim Kauf einer neuen Küche.

Der Berufs-Rechtsschutz kümmert sich um die rechtlichen Angelegenheiten von Arbeitnehmern. Dazu gehört unter anderem die drohende Kündigung oder eine zu geringe Abfindung.

Der Verkehrs-Rechtsschutz schützt in Sachen Kfz und Verkehr. So zum Beispiel bei der Schmerzensgeldforderung nach einem Auffahrunfall oder dem fälschlich ausgestellten Bußgeldbescheid.

Der Haus- und Wohnungs-Rechtsschutz versichert Rechtsbelange zum Thema Wohnen. Ein Streit mit dem Nachbar oder eine unberechtigte Mieterhöhung fallen darunter.

Hinweis: Privat-Rechtsschutz, Berufs-Rechtsschutz, Verkehrs-Rechtsschutz sowie Haus- und Wohnungs-Rechtsschutz sind im Rundum-Schutz enthalten. Weitere Bausteine muss der Kunde separat hinzubuchen.

Schutz rund um die Immobilie

Wenn es um den Erwerb oder die Errichtung eines Neubaus geht, ein Umbau oder eine Sanierung der Immobilie ansteht, bietet der Bauherren-Rechtsschutz der Örag Sicherheit in rechtlichen Angelegenheiten.

Ebenso können sich Vermieter speziellen Schutz holen. Der Vermieter-Rechtsschutz kümmert sich um juristische Probleme mit Mietern oder Behörden: Bleibt beispielsweise die Miete aus, kann der Eigentümer diese gerichtlich einklagen.

Spezieller Rechtsschutz für Firmen

Der Firmen-Rechtsschutz der Örag beinhaltet verschiedene Bausteine. Dazu gehört ein Verkehrs-Rechtsschutz, ein Arbeitgeber-Rechtsschutz, ein Gewerberaum-Rechtsschutz und ein Spezial-Straf-Rechtsschutz.

Darüber hinaus gibt es Rechtsschutzversicherungen für Landwirte, Ärzte und Top-Manager.

Hinweis: Bei Abschluss des Landwirte-Rechtsschutzes oder des Ärzte-Rechtsschutzes ist der Rundum-Schutz im Privatbereich für den Versicherten und seine Familie inklusive.

Angemessener Preis

Die Prämie für den Singletarif liegt bei circa 354 Euro – die für den Familientarif bei rund 394 Euro. Im Vergleich zu anderen Anbietern ist das der Durchschnitt.

Hinweis: Es gibt einen Tarif für Personen über 50 Jahre. Diese profitieren von einer vergünstigten Police.

Versicherungssumme

Die Versicherungssumme innerhalb Deutschlands ist unbegrenzt – für Auslandsaufenthaltene und Internet-Geschäfte beläuft sich diese immerhin noch auf 500.000 Euro. Der Erfahrung nach übersteigen die Kosten für Gerichtsverfahren Summen von mehr als 300.000 Euro kaum.

Bonus bei der Anwaltswahl

Wer einen Anwalt benötigt, der kann diesen frei wählen. Somit kommt es nicht zu Interessenskonflikten zwischen den verschiedenen Parteien. Anwälte von Versicherungsunternehmen unterliegen nämlich oft Kooperationsvereinbarungen: Besteht dennoch der Wunsch nach einer Empfehlung, hält die Örag ein Netzwerk aus erfahrenen Fachanwälten bereit.

Hinweis: Die Örag belohnt die Anwaltswahl aus den eigenen Kreisen mit einer Reduzierung der Selbstbeteiligung von 150 Euro.

Keine Selbstbeteiligung bei Mediation

Für außergerichtliche Beilegungen kommen häufig Mediatoren zum Einsatz. Der vermittelnde Mediator bewegt die Streitparteien zu einem gemeinsamen Diskurs, um eine Lösung des Problems zu erarbeiten: Damit vermeiden die Beteiligten nervenaufreibende Gerichtsverfahren. Die Örag finanziert solche Verfahren – eine Selbstbeteiligung bleibt aus.

Was tun bei Problemen mit der Versicherung?

Das Versicherungsunternehmen kann den Versicherungsschutz ablehnen. Das kommt vor, wenn die Aussicht auf ein erfolgreiches Verfahren gering erscheint. Ist der Verbraucher mit der Entscheidung der Versicherung nicht einverstanden, kann es zu einem Stichentscheid kommen:

Ein Anwalt prüft die Sachlage und bewertet die Situation – seine Entscheidung ist dann für beide Parteien bindend. Die Örag übernimmt dafür die Kosten.

Ombudsmann prüft die Sachlage

Falls es dennoch zum Streit mit der Versicherung kommt, kann sich der Verbraucher an die Schlichtungsstelle des Versicherungsombudsmann wenden: Der neutrale Ombudsmann nimmt Kontakt mit der Versicherung auf, fordert eine Stellungnahme und prüft die zugrundeliegende Streitfrage. Das kann zum Beispiel das Ablehnen von aufkommenden Verfahrenskosten sein.

Die finale Entscheidung des Ombudsmannes ist bis 10.000 Euro für beide Parteien bindend. Bis 100.000 kann die Abschätzung immerhin noch als Ratschlag dienen: Darauf aufbauend kann der Versicherte überlegen, ob ein gerichtlicher Weg Sinn macht und die Entscheidung der Versicherung anfechtbar ist.

Unauffällige Beschwerdestatistik

Die Örag ist Mitglied bei der Schlichtstelle Versicherungsombudsmann. Das zeugt von Nutzerfreundlichkeit. Ein Blick auf die Beschwerdestatistik der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist unauffällig.

Denn: Die Örag weist bei einem Bestand von fast 2 Millionen Verträgen 39 Beschwerden auf und liegt im guten Durchschnitt. Die Statistik gibt an, wie viele Beschwerden die BaFin im letzten Kalenderjahr für den Geschäftsbereich der Versicherungsaufsicht bearbeitet hat.

Fazit: Versicherungsschutz für jedermann

Die Örag bietet Rechtsschutzversicherungen für Privatkunden, Geschäftskunden und spezielle Sparten. Das getestete Leistungsangebot ist dabei sehr gut. Ebenso liegt die Prämie in einem durchschnittlichen Verhältnis zu anderen Anbietern.

Auf ihrer Homepage bietet die Örag eine Vielzahl an zusätzlichen Funktionen: So zum Beispiel ein Prozesskostenrechner, ein Bußgeldkatalog oder eine bundesweite Anwalts-Suche.

Die Beschwerdestatistik ist unauffällig und das Angebot transparent.

Häufige Fragen zum Oräg Rechtschutz-Angebot

Welche Personen sind im Schutz enthalten?

Im Singletarif ist nur der Versicherungsnehmer geschützt – dieser erhält einen Rabatt von zehn Prozent auf die Prämie.

Im Familientarif ist es der Versicherte, der Lebenspartner und die minderjährigen Kinder. Volljährige Kinder sind unter der Voraussetzung versichert, dass sie unverheiratet sind und sich in einer Ausbildung befinden.

Zusätzlich sind alle minderjährigen und im selben Haushalt wohnhaften Enkelkinder versichert. Auch Angehörige und Eltern, die im selben Haushalt leben, nicht erwerbstätig sind und über 60 Jahre alt sind, sind geschützt.

Lohnt sich eine Selbstbeteiligung?

Eine Selbstbeteiligung reduziert die jährliche Prämie deutlich. Bei der Örag hat der Kunde die Option auf einen Eigenanteil von 300 Euro, 400 Euro, 500 Euro oder 1000 Euro. Wie bereits erwähnt, reduziert sich dieser um 150 Euro sobald der Kunde eine Kanzlei aus dem Netzwerk der Örag wählt.

Gibt es Wartezeiten?

Ja, grundsätzlich gilt eine Wartezeit von drei Monaten. Normalerweise fällt diese beim Verkehrs-Rechtsschutz weg: Im Vertrags- und Sachenrecht bleibt diese jedoch bestehen.

Beim Bauherren-Rechtsschutz gibt es keine Wartezeit.