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Depot Online-Broker

Acht bekannte Online-Broker im Vergleich


Das Wichtigste in Kürze

  • Online-Broker bieten Anlegern via Computer oder Smartphone einen einfachen und schnellen Zugang zum Handel mit Aktien, ETFs und Kryptowährungen.
  • In den letzten Jahren haben sich zahlreiche Online-Broker am Markt etabliert. Sie unterscheiden sich vor allem im Umfang der Anlagemöglichkeiten und bei den Gebühren.
  • Die Wahl eines passenden Online-Brokers richtet sich – abgesehen von den Kosten – vor allem danach, ob Anleger in Aktien, ETFs oder Sparpläne investieren möchten.
  • Empfehlenswerte Anbieter: Etoro, Finanzen.net Zero, Flatex

Über das Internet kann heutzutage jeder einfach in den Wertpapierhandel einsteigen. Möglich machen das sogenannte Online-Broker. Sie bieten Anlegern über eine Software den Zugang zu weltweiten Handelsplätzen und handeln dort in deren Auftrag.

Wichtig zu wissen: Online-Broker sind in den meisten Fällen keine Banken. Sie arbeiten mit Partnerbanken zusammen, bei denen die Wertpapierdepots und Verrechnungskonten der Anleger geführt werden.

Acht bekannte Online-Broker im Vergleich

Online-BrokerETF-SparpläneKryptoWebseite
Etoroetoro.de
Finanzen.net Zerofinanzen.net/zero
Flatexflatex.de
INGing.de
Justtradejusttrade.com
Scalable Capitalde.scalable.capital
Smartbrokersmartbroker.de
Trade Republictraderepublic.com

Darauf ist bei der Auswahl eines Online-Brokers zu achten

Wer bequem am Computer oder über das Smartphone investieren will, der sollte die Angebote der Online-Broker gut vergleichen. Sie bieten ihre Dienste zwar erheblich günstiger an als Filial- und Direktbanken, sind aber nicht komplett kostenfrei. Mitunter stehen den gebührenfreien Depots und Trades renditemindernde Fremdkostenpauschalen, Sparplanraten-Gebühren, Negativzinsen, Wechselgebühren und Handelsplatzentgelte gegenüber.

Darüber hinaus unterscheiden sich die Angebote in den verfügbaren Anlageklassen, der Zahl der angebotenen ETF-Sparpläne (ETF = Exchange Traded Funds), den Mindestsparraten und einigem mehr.

Neben den Gebühren sollten Anleger bei der Auswahl ihres Online-Brokers darauf achten, in welche Anlageklassen sie investieren wollen. Nicht jeder Dienst bietet zum Beispiel den Handel mit Kryptowährungen oder CFDs (Contracts for Difference) an. Doch das ist nicht der einzige Nachteil: Trader und Sparer bekommen bei Online-Brokern in der Regel auch keine individuelle Anlageberatung.

Es lohnt sich auch den Service zu vergleichen, denn nicht jeder Online-Broker hat einen deutschsprachigen Kundendienst oder ist telefonisch erreichbar. Ebenfalls wichtig: Die Benutzeroberfläche sollte übersichtlich gestaltet und schnell bedienbar sein. Empfehlenswert sind Online-Broker, die ein kostenloses Demokonto zum Testen anbieten.

Übrigens: Online-Broker, die ganz auf benutzerfreundliche Apps setzen, werden Neo-Broker genannt.

Acht bekannte Online-Broker im Kurzporträt

In den vergangenen Jahren hat sich eine Vielzahl von Online-Brokern am Markt etabliert. Sie sprechen vor allem Menschen an, die ihre Geldanlage selbst in die Hand nehmen wollen, statt sie einem Vermögensberater oder Fondsmanager zu überlassen. Hier eine Übersicht bekannter Online-Broker:

Etoro ist ein Multi-Asset-Broker, also eine Brokerfirma, die Anlegern den Einstieg in hunderte Finanzanlagen in den Anlageklassen Aktien, Rohstoffe, Krypto, Devisen, Indizes und ETFs ermöglicht. Etoro ist zugleich ein Social Trading-Netzwerk. Nutzer können von anderen Tradern lernen, diese kopieren oder selbst zum Signalgeber werden. Das multinationale Unternehmen hat seinen Sitz in Zypern, Israel, dem Vereinigten Königreich, den USA und Australien. Etoro untersteht nicht der deutschen Banken- und Finanzaufsicht Bafin, sondern wird von der Cyprus Securities & Exchange Commission (CySEC) reguliert.

eToro Bitcoin Börse
  • 0,00 Euro Depotgebühren
  • Zahlungsarten: u. a. Kreditkarte, SEPA-Überweisung, PayPal
  • Sicherheit: 2FA, SSL, Einlagensicherung 20.000 €
  • Ihr Kapital ist im Risiko
  • Andere Gebühren fallen an

Finanzen.net Zero ist ein Neo-Broker mit Sitz in Karlsruhe. Er ermöglicht den Handel mit über 6.000 Aktien aus 52 Ländern, rund 2.000 ETFs, mehr als 2.100 Fonds sowie rund 300.000 Optionsscheine und Zertifikate von Goldman Sachs, HVB onemarket und HSBC. Hinzu kommen mehr als 250 kostenlose Sparpläne und der Handel mit Kryptowährungen. Getradet wird ausschließlich über die Handelsplattform Gettex (Börse München). Die Konto- und Depotführung erfolgt bei der Baader Bank.

Smartbroker ist ein Berliner Neo-Broker, über den Anleger alle deutschen und fast alle internationalen Aktien sowie Derivate, Fonds und ETFs handeln können. Mehr als 2.000 ETFs lassen sich besparen. Auch ETC- und Aktien-Sparpläne gehören zum Angebot. Gehandelt wird an allen deutschen Börsen, den elektronischen Handelsplätzen Gettex, LS Exchange, Tradegate Exchange und Quotrix, außerdem im Direkthandel. Die Depots und Konten der Kunden verwaltet die DAB BNP Paribas.

Trade Republic ist ein Neo-Broker mit Sitz in Düsseldorf. Er wird als deutsche Wertpapierhandelsbank mit Banklizenz von Bafin und Bundesbank beaufsichtigt. Trade Republic hat 7.500 Aktien, 1.500 ETFs, 40.000 Derivate und 4.000 Sparpläne im Angebot. Die Transaktionen erfolgen im börslichen Handel über LS Exchange, Quotrix und Tradegate Exchange. Hinzu kommen fünf Partner für den außerbörslichen Direkthandel. Die Kundengelder verwahrt die Solarisbank, die Wertpapiere lagert HSBC Deutschland.

Scalable Capital ist ein digitaler Vermögensverwalter mit Sitz in München und wird durch die Bafin reguliert. Er bietet über 6.000 Aktien, 1.900 ETFs, 375.000 Derivate und mehr als 2.000 Fonds an. Hinzu kommen über 25 Kryptowährungen. Trader können zwischen den Handelsplattformen Gettex (Börse München) und Xetra (Börse Frankfurt) wähen. Die Konten verwaltet die Münchner Baader Bank.

Justtrade ist ein junges Fintech mit Sitz in Frankfurt am Main. Es hält für Anleger 7.300 Aktien, über 1.500 ETFs, 500.000 Zertifikate und 21 Kryptowerte zur Anlage bereit. Die Transaktionen erfolgen im börslichen Handel über LS Exchange, Quotrix und Tradegate Exchange. Hinzu kommen fünf Partner für den außerbörslichen Direkthandel und elf ETF-Partner mit verschiedenen Schwerpunkten. Die Verrechnungskonten und Wertpapierdepots der Kunden führt die Hamburger Sutor Bank.

Flatex ist ein Online-Broker mit Sitz in Kulmbach. Das Angebot umfasst 35.000 Aktien, 160 Premium-ETFs, 1 Million Derivate, 40 Fonds, CFDs und über 3.000 ETF- und Fonds-Sparpläne. Gehandelt werden kann an allen deutschen Parkettbörsen, an vielen ausländischen Börsen, über Xetra sowie außerbörslich über 17 Direkthandelspartner. Flatex ist eine Marke der flatexdegiro Bank AG in Frankfurt am Main, bei der die Kunden ihre Wertpapierdepots und Verrechnungskonten führen.

ING Depot ist einer der größten Online-Broker auf dem deutschen Markt. Das Angebot umfasst über 800 ETF-Sparpläne, über 640 Fonds-Sparpläne, über 560 Aktien-Sparpläne und sechs Zertifikate-Sparpläne. Hinzu kommen über 1.900 handelbare ETFs, darunter 130 kostenfreie, mehr als 18.000 Aktien und rund 610.000 Zertifikate. Nicht verfügbar sind CFDs, Devisen und Kryptos.

Der Handel ist möglich via Xetra, Gettex und Tradegate Exchange sowie in München, Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Hamburg/Hannover, USA, Kanada und per Direkthandel. Der Online-Broker ING Depot gehört zur Direktbank ING, die ihren Sitz in Frankfurt am Main hat und die Depots der Kunden führt.

Depotvergleich: Gebühren, Zinsen, Einlagensicherung

AnbieterDepotführungsgebührGuthabenzins (Prozent p. a.)Einlagensicherung
Etoro0 € ¹0 %20.000 €2
Finanzen.net Zero0 €0 %100.000 €
Smartbroker0 €0,5 % p.a.

für Einlagen > 15 % des Depotvolumens
100.000 €
ING Depot0 €0 %100.000 €
Trade Republic0 €0 %100.000 €
Scalable Capital (Free Broker)0 €0 %100.000 €
Justtrade0 €0 % 100.000 €
Flatex0,10 % vom Depotwert p.a. inkl. MwSt.– 0,5 % (Negativzins)100.000 €
Quelle: Eigenrecherche, Portale der Anbieter
Stand: März 2022
¹ Inaktivitätsgebühr von 10 USD im Monat nach 12 Monaten ohne Login-Aktivität
2 Bargeld, CFD-Positionen und Wertpapiere bis 1 Mio. Euro pro Kunde über Versicherung von Lloyd’s of London abgedeckt – Trading von Kryptowerten ist nicht versichert.

Vergleich nach Kategorien: Womit punktet welcher Online-Broker?

Angebot an Anlageklassen

Wer seinen Anlageschwerpunkt auf Aktien legt, der findet die größte Auswahl bei Flatex mit 35.000 Aktien, ING Depot mit über 18.000 Aktien, Justtrade mit 7.300 Aktien und Smartbroker mit allen deutschen und fast allen internationalen Aktien. 

Anleger, die in ETFs investieren wollen, bekommen dagegen bei Smartbroker und Finanzen.net Zero mit je 2.000 ETFs sowie bei Scalable Capital und ING Depot mit jeweils mehr als 1.900 Indexfonds das umfangreichste Angebot, gefolgt von Justtrade und Trade Republic mit je 1.500 ETFs. Etoro hat mit 263 passiven Fonds vergleichsweise wenig zu bieten, und ETF-Sparpläne gibt es hier gar nicht. Justtrade bietet immerhin 134 ETF-Sparpläne an, Smartbroker mehr als 600, Trade Republic 1.500 und Scalable Capital 1.900.

Depotgebühren

Die Depotführung ist mit Ausnahme von Flatex bei allen Online-Brokern in diesem Vergleich gebührenfrei. Flatex verlangt 0,1 Prozent vom Depotwert per anno inklusive Mehrwertsteuer. Eine Besonderheit gibt es bei Etoro: Hier wird nach zwölf Monaten ohne Login-Aktivität eine monatliche Inaktivitätsgebühr in Höhe von 10 US-Dollar erhoben.

eToro Bitcoin Börse
  • 0,00 Euro Depotgebühren
  • Zahlungsarten: u. a. Kreditkarte, SEPA-Überweisung, PayPal
  • Sicherheit: 2FA, SSL, Einlagensicherung 20.000 €
  • Ihr Kapital ist im Risiko
  • Andere Gebühren fallen an

Ordergebühren für Aktien

Fünf der acht Online-Broker bieten den Handel mit Aktien kostenfrei an. Flatex berechnet dagegen bis zu einem Orderwert von 40.000 Euro eine Gebühr von 5,90 Euro. Investiert der Anleger mehr, zahlt er auf den übersteigenden Betrag eine zusätzliche Gebühr von 0,04 Prozent.

ING Depot verlangt 4,90 Euro Ordergebühren zuzüglich 0,25 Prozent vom Kurswert als Provision. Hinzu kommen Handelsplatzgebühren (z.B Xetra 1,90 Euro, Inlandsbörsen 2,90 Euro). Die maximale Höhe der Gebühren für Wertpapier-An- und Verkäufe liegt bei 69,90 Euro.

Bei Smartbroker ist nur der Aktienhandel über Gettex kostenfrei – vorausgesetzt, das Ordervolumen übersteigt 500 Euro. Über LS Exchange kosten Trades ab 500 Euro 1 Euro, bei Ordervolumen unter 500 Euro sowie an allen weiteren deutschen Börsenplätzen sind es 4 Euro. Ähnliches gilt für Finanzen.net Zero. Dieser Online-Broker hat das Mindestordervolumen von 500 Euro abgeschafft, verlangt aber für Orders unter 500 Euro einen Mindermengenzuschlag von 1 Euro.

Aktien: Ordergebühren Inland

AnbieterGrundgebührFlatrate
Etoro0 Euro
Finanzen.net Zero0 Euro
Smartbroker4 €
LS Exchange: 1 € ab 500 €

Gettex: kostenfrei ab 500 €
ING4,90 Euro + 0,25 % Provisionssatz + Handelsplatzgebühren
Trade Republic1 Euro
Scalable Capital(Free Broker)0,99 Euro¹
Justtrade0 Euro²
Flatex5,90 € + Börsengebühren
Quelle: Eigenrecherche, Portale der Anbieter
Stand: März 2022
¹ ausgenommen Handel über Xetra, dort 3,99 € zzgl 0,01 % Handelsplatzgebühr, aber mind. 1,50 €
² 500 € Mindestordervolumen

Gebühren für ETF-Sparpläne

AnbieterETFsETF-SparpläneSparplanausführungKostenfreieETF-SparpläneSparrate minSparrate max
Finanzen.net Zero> 1.0002500 €25025 €
Smartbroker2.0006310,2 %min. 0,80 €28025 €3.000 €
Etoro263
ING> 1.900> 8000 €> 8001 €
Trade Republicca. 1.500ca. 15000 €ca. 1.50010 €5.000 €
Scalable Capital(Free Broker)> 1.900> 1.9000 €1.9001 €5.000 €
Justtrade1.5001340 €13425 €5.000 €
Flatex1.3111.3111,50 €1.31150 €
Quelle: Eigenrecherche, Portale der Anbieter
Stand: März 2022

Zusätzliche Kosten

Auch ein Blick auf die Zusatzkosten ist bei der Auswahl eines Online-Brokers wichtig, denn jede Gebühr schmälert die Rendite. Smartbroker verlangt beispielsweise für die Auftragsausführung an ausländischen Handelsplätzen je nach Land ein Handelsplatzentgelt zwischen 0,06 und 0,2 Prozent sowie eine Basisprovision von 9 Euro. ING Depot berechnet für Wertpapier-Transaktionen an ausländischen Handelsplätzen eine Provision von 14,90 Euro. Auch für Orders über einen Kundenbetreuer fällt eine Servicegebühr von 14,90 Euro an.

Etoro berechnet unter anderem 5 US-Dollar für jede Überweisung von Guthaben auf ein anderes Bankkonto sowie 50 Pips (percentage in point) für die Umrechnung in Euro. Bei Trade Republic fällt eine Fremdkostenpauschale je Handelsgeschäft von 1 Euro an und Finanzen.net Zero berechnet 25 Euro Gebühr für die Ausführung schriftlicher Aufträge. Es ist daher bei der Auswahl eines Online-Brokers ratsam, abzuschätzen, wie oft man eine der kostenpflichtigen Dienstleistungen benötigt.

Guthaben- und Negativzinsen

Bei Finanzen.net Zero, Justtrade, Etoro, Trade Republic, Scalable Capital und ING Depot gibt es weder Guthaben- noch Negativzinsen. Flatex berechnet dagegen 0,5 Prozent Negativzins pro Jahr für das Guthaben auf dem Verrechnungskonto. Smartbroker verlangt das ebenfalls, aber erst für Einlagen, die größer als 15 Prozent des durchschnittlichen Depotvolumens sind.

Welcher Online-Broker eignet sich für welchen Anleger?

Aktienkäufer: Wer Wert legt auf eine größtmögliche Auswahl an Aktien inklusive Zugang zu möglichst vielen Handelsplätzen und außerbörslichen Direkthandelspartnern, für den sind Flatex, ING Depot, Justtrade und Smartbroker eine gute Wahl. Flatex und Smartbroker berechnen jedoch im Gegensatz zu den übrigen sechs Online-Brokern 0,5 Prozent Negativzins (Smartbroker erst für Einlagen oberhalb von 15 Prozent des durchschnittlichen Depotvolumens).

Flatex erhebt außerdem mit 5,90 Euro die höchsten Ordergebühren, wobei noch die Börsengebühren dazukommen. Bei Smartbroker kosten Trades unter 400 Euro Anlagevolumen 4 Euro, kostenfreie Deals sind nur über Gettex ab 500 Euro möglich. ING Depot verlangt 4,90 Euro pro Aktien-Trade plus 0,25 Prozent Provision vom Kurswert, zuzüglich Handelsplatzgebühren (Direkthandel kostenlos). Justtrade verzichtet auf derlei Gebühren und hat damit unter den vier Online-Brokern mit dem größten Aktienangebot die Nase vorn.

eToro Bitcoin Börse
  • 0,00 Euro Depotgebühren
  • Zahlungsarten: u. a. Kreditkarte, SEPA-Überweisung, PayPal
  • Sicherheit: 2FA, SSL, Einlagensicherung 20.000 €
  • Ihr Kapital ist im Risiko
  • Andere Gebühren fallen an

ETF-Anleger: Wer lieber in ETFs investiert, der findet bei Smartbroker und Finanzen.net Zero mit je 2.000 Indexfonds sowie bei Scalable Capital und ING Depot mit jeweils mehr als 1.900 ETFs das größte Angebot. Alle vier Online-Broker bieten kostenlose Depot an. Bei Finanzen.net Zero ist zudem das Traden kostenfrei. Bei Scalable Capital zahlen Anleger entweder 99 Cent pro Trade oder sie handeln für eine Flatrate (Jahresgebühr) so viel sie wollen.

Damit bieten sich Finanzen.net Zero und Scalable Capital für Vieltrader an. Allerdings stehen als Handelsplätze bei Finanzen.net Zero nur Gettex und bei Scalable Capital nur Gettex und Xetra (gegen Aufpreis) zur Verfügung. Hier bieten ING Depot und Justtrade mehr Möglichkeiten.

Anleger können im ING Depot über Gettex, Tradegate Exchange und Xetra, in München, Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Hamburg/Hannover, USA und Kanada sowie im Direkthandel traden. Justtrade bietet den Handel über LS Exchange, Quotrix und Tradegate Exchange sowie fünf außerbörsliche Direkthandelspartner an, hinzu kommen weitere elf auf ETFs, ETCs und Kryptos spezialisierte Partner mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Ist also für den Anleger der Zugang zu vielen Handelsplätzen wichtig, sind ING Depot und Justtrade zu empfehlen. Legt er eher Wert auf ein breites ETF-Angebot, sind Smartbroker, Finanzen.net Zero, Scalable Capital und ING Depot zu empfehlen.

Sparer: Wer monatlich Geld ansparen will, kann dies mit Ausnahme von Etoro (hat keine ETF-Sparpläne) bei allen hier besprochenen Online-Brokern kostenlos tun. Überall fallen 0 Euro ETF-Sparplangebühr pro Sparrate an. Zudem ist der Einstieg in die Sparpläne schon mit kleinen Mindestbeträgen möglich: bei ING Depot und Scalable Capital ab 1 Euro, bei Trade Republic ab 10 Euro und bei Finanzen.net Zero, Flatex, Justtrade und Smartbroker ab 25 Euro.

Allerdings bieten nicht alle Online-Broker sämtliche ihrer ETF-Sparpläne mit gebührenfreier Ausführung an. Bei Smartbroker sind von 600 ETF-Sparplänen nur 280 komplett gebührenfrei, bei Scalable Capital von 1.900 nur gut 600. Frei von Ausführungsgebühren sind dagegen alle ETF-Sparpläne von Finanzen.net Zero, Flatex, ING Depot, Justtrade und Trade Republic.

Somit sind Trade Republic, Flatex und ING Depot aufgrund ihrer breiten Auswahl an gebührenfreien ETF-Sparplänen erste Wahl für Sparer.

eToro Bitcoin Börse
  • 0,00 Euro Depotgebühren
  • Zahlungsarten: u. a. Kreditkarte, SEPA-Überweisung, PayPal
  • Sicherheit: 2FA, SSL, Einlagensicherung 20.000 €
  • Ihr Kapital ist im Risiko
  • Andere Gebühren fallen an

Häufig gestellte Fragen zu Online-Brokern

Welcher Broker ist der beste für Anfänger?

Einen einfachen Einstieg in den Handel mit Aktien und ETFs bieten Scalable Capital, Justtrade und Trade Republic. Diese Online-Broker erfreuen Börsenneulinge mit einer unkomplizierten Depoteröffnung, niedrigen Gebühren, einer selbsterklärenden Benutzeroberfläche und einem ausführlichen FAQ-Bereich.

Welcher ist der beste ETF-Broker?

Smartbroker, Finanzen.net Zero, Scalable Capital und ING Depot bieten besonders viele ETFs an. Zugleich kann bei Smartbroker und ING Depot über zahlreiche Börsenplätze gehandelt werden, allerdings zu vergleichsweise hohen Ordergebühren. Letztere entfallen bei Finanzen.net Zero. Scalable Capital nimmt nur eine geringe Ordergebühr pro Trade, alternativ kann der Anleger gegen Zahlung einer geringen Flatrate kostenfrei so viel traden wie er möchte.

Bei welchem Broker kann man Bitcoin handeln?

Zu den Brokern, die echte Bitcoins anbieten, zählen Etoro, Justtrade und Trade Republic. Scalable Capital und Finanzen.net Zero bieten den Handel von Bitcoins als ETPs an. Auch Bitcoin-Derivate gibt es bei verschiedenen Brokern – bei Etoro etwa können Bitcoin-CFDs gehandelt werden.

Welcher Broker nimmt keine Depotgebühren?

Von den acht hier verglichenen Online-Brokern ist die Depotführung kostenlos bei Finanzen.net Zero, ING Depot, Justtrade, Scalable Capital, Smartbroker und Trade Republic. Etoro verlangt nach zwölf Monaten ohne Login eine Inaktivitätsgebühr in Höhe von 10 US-Dollar pro Monat. Einzig Flatex berechnet eine Depotgebühr: 0,10 Prozent vom Depotwert pro Jahr (nicht auf ETFs und andere Fonds).