Anzeigensonderveröffentlichung
Kategorien
Depot Wertpapierdepot

Smartbroker Depot im Vergleich

Das Wichtigste in Kürze


2019 launchte wallstreet:online zusammen mit wallstreet:capital „Smartbroker“ – einen Online-Broker, der die Finanzwelt aufmischen soll. Und das nicht ohne Erfolg: Bereits wenige Monate nach Start konnte Smartbroker erste Vergleichstests für sich entscheiden.

Was steckt hinter dem jungen Online-Broker – wie schneiden die Gebühren und Leistungen im Vergleich zur Konkurrenz ab?

Smartbroker
DepotführungKostenlos
Order­kosten4,00 €
Kostenloser DepotwechselJa
Negativzinsen 0,5 % p. a. ab einer Cash-Quote in Höhe von 15 %
VorteileKeine Depotführungsgebühren
Flat Fee in Höhe von 4 Euro für Ordergebühren
Kostenlose Fonds- und ETF-Sparpläne
NachteileVerwahrungsentgeld in Höhe von 0,50 Prozent ab Cash-Quote von über 15 Prozent
Webseitesmartbroker.de

Wertpapierdepot bei Smartbroker: Produkte und Leistungen

Kleine Preise, wenig Schnickschnack. Smartbroker bietet Kunden die notwendige Infrastruktur zum Handeln, darüber hinaus wird wenig Service angeboten:

Solide Auswahl an Handelsplätzen und Handelspartnern

Smartbroker überzeugt durch eine solide Auswahl an Handelspartnern und einem großzügigen Angebot an deutschen und internationalen Handelsplätzen.

Innerhalb von Deutschland können Kunden von Smartbroker Orders an insgesamt 12 börslichen und elektronischen Handelsplätzen platzieren. Dabei können sie auf alle wichtigen Handelsplätze, wie beispielsweise die Börse Frankfurt oder Tradegate, zugreifen.

Außerhalb Deutschlands stehen insgesamt 25 Börsenplätze zur Auswahl (Europa, Australien, Kanada, Japan, Singapur und USA). Ein Handel rund um die Uhr ist somit möglich – mindestens ein Markt ist schließlich immer offen.

Gute Auswahl an Wertpapieren ohne risikoreiche Anlageklassen

Über Smartbroker können Anleger auf alle in Deutschland handelbaren Wertpapiere zugreifen, mit Ausnahme von CFDs, Futures, Optionen und Währungen.

Zusätzlich bietet Smartbroker Anlegern eine große Auswahl aus mehr als 18.000 deutschen und internationalen Investmentfonds. Darunter befinden sich 1.441 sparplanfähige Investmentfonds, die ohne Ausgabeaufschlag und ohne Ausführungsgebühren bespart werden können.

Sparpläne kann man beim Smartbroker bereits ab 25 Euro im Monat erwerben. Die Auswahl an Sparplänen umfasst neben den 1.441 Investmentfonds weitere 600 ETF-, 13 ETC- und 102 Aktien-Sparpläne.

Wenig Serviceleistungen

Damit die geringen Gebühren weiterhin rentabel bleiben, verzichtet Smartbroker beinahe gänzlich auf zusätzliche Serviceleistungen. Es gibt keine Tradingsoftware, die Anleger bei der Verwaltung ihrer Wertpapiere unterstützt.

Ein Demokonto zum Test neuer Anlagestrategien oder eine App für den mobilen Wertpapierhandel werden ebenfalls nicht angeboten.

Kleiner Trost: Bei Smartbroker können Sie ein Gemeinschaftsdepot eröffnen und Realtime-Kurse kostenlos abrufen. Beim Smartbroker stehen eindeutig niedrige Gebühren im Vordergrund.

Strafzinsen ab Cash-Quote von über 15 Prozent

Ab einer Cash-Quote in Höhe von 15 % im Verhältnis Depotbestand zu Cashbestand berechnet Smartbroker ein Verwahrentgelt. Dieser “Strafzins” beträgt 0,5 Prozent p. a. und wird quartalsweise abgerechnet.

Um Strafzinsen zu vermeiden, sollten Anleger ihre Cash-Quote im Auge behalten. Ermittelt wird die durchschnittliche Cash-Quote wie folgt:

Ø EUR Kontosalden / (Gesamtvermögen = Ø Depotwert + Ø EUR Kontosalden

Leider wird die Cash-Quote im Kundenportal nicht direkt angezeigt. Die Finanzübersicht verrät lediglich die Höhe der aktuellen Depotbewertung und den Kontostand. Wenn der Kontostand durch die Summe aus Depotbewertung und Kontostand dividiert wird, erhält man die Cash-Quote.

Ein kleines Rechenbeispiel: bei einem Kontostand in Höhe von 5.000 Euro und einer Depotbewertung von 20.000 Euro, würde ein Modellkunde auf eine Cash-Quote von 20 Prozent kommen. Damit liegt man über dem Grenzwert und müsste Strafzinsen auf den Cash-Betrag zahlen, der über dem Grenzwert liegt.

Für wen ist das Wertpapierdepot von Smartbroker geeignet und welche Produkte kann man bei Smartbroker handeln?

Als Kunde bei Smartbroker können Sie mit den folgenden Anlageklassen handeln:

  • Aktien
  • Anleihen
  • ETFs
  • Fonds
  • Optionsscheine
  • Zertifikate

Smartbroker bietet seinen Kunden eine solide Auswahl an handelsüblichen Wertpapieren. Anlageklassen mit höherem Risiko, wie zum Beispiel Optionen oder Futures, werden nicht angeboten.

Durch Änderungen im Preis-Leistungsverzeichnis will Smartbroker bei den Top Discount-Brokern mitmischen. Deshalb können Anleger seit kurzem Wertpapiere ab einem Kurswert von 500 Euro außerbörslich für 0 Euro (Gettex) bzw. 1 Euro (LS Exchange) handeln.

Derivate von HSBC, Morgan Stanley und Vontobel können ebenfalls für 1 Euro gehandelt werden. Liegt der Kurswert jedoch unter 500 Euro, fallen die üblichen 4 Euro Ordergebühr an.

1.441 Fonds-Sparplänen und 279 kostenlose Aktions-Sparpläne

Smartbroker versucht auch langfristig orientierte Sparer für sich zu gewinnen: Anleger können zwischen 1.441 Fonds-Sparplänen wählen, die ohne Ausgabeaufschlag ausgegeben werden. Und auch ETF-Sparer freuen sich aktuell über 279 kostenlose Aktions-Sparpläne.

Mit 25 Handelsplätzen im Ausland eignet sich Smartbroker gut für Anleger, die am internationalen Wertpapierhandel interessiert sind.

Alles in allem bietet Smartbroker ein solides, wenn auch nicht spektakuläres, Angebot für Anleger, die auf einen umfassenden Service und risikoreiche Wertpapiere verzichten können.

Smartbroker Depot im Test: Das sind die Testberichte

Bereits wenige Wochen nach Markteintritt stellte sich Smartbroker dem ersten Vergleichstest, den er sogleich für sich entscheiden konnte. Seitdem räumt der junge Online-Broker regelmäßig Auszeichnungen ab.

Eine unabhängige Auswertung der FMH-Finanzberatung aus Frankfurt hat im Auftrag des Handelsblatt die Konditionen von 20 Online-Brokern verglichen und mit Schulnoten bewertet. Die FMH-Experten befanden den Smartbroker für “Sehr gut”.

In verschiedenen Anlageszenarien schaffte es der Frankfurter Discount-Broker wiederholt unter die Top 3. FMH-Experten zufolge eignet sich Smartbroker besonders für gelegentlich agierende Anleger mit mittlerer Depotgröße.

Mehr dazu finden Sie unter: Wertpapierdepot Vergleich

Smartbroker Preisverzeichnis: Gebühren und Kosten

LeistungGebühr
Depotführung0 €
Ordergebühren Tradegate4 € je Order
Ordergebühren Gettex4 € je Order für Ordervolumen unter 500 €
0 € je Order für Ordervolumen über 500 €
Ordergebühren Lang & Schwarz4 € je Order für Ordervolumen unter 500 €
1 € je Order für Ordervolumen über 500 €
Ordergebühren außerbörslicher Handel4 € je Order
Derivate im Direkthandel über Premium-Partner: 0 € je Order für Ordervolumen über 500 €
Ordergebühren Börse Frankfurt und Xetra4 € je Order zzgl. Börsenplatzgebühr
BörsenplatzgebührPublikumsfonds: 1,09 € je Order

Aktien und stücknotierte Wertpapiere: 0,013138 % vom Kaufwert
– Mindestens 0,82 €
– Maximal 98,53 €

Prozentnotierte Anleihen und Genussscheine: 0,013138 % vom Kaufwert
– Mindestens 1,23 €
– Maximal 32,84 €
Ordergebühren Ausland9 € je Order zzgl. Abwicklungskosten
Limitänderung0 €
Orderänderung 0 €
Sparplanausführung (über ebase)0,20 % je Sparrate, mindestens aber 0,80 €
Webseitesmartbroker.de

Mit einer Flat Fee von 4 Euro je Order gehört Smartbroker schon länger zu den preiswerteren Online-Brokern. Nun scheint es sich der Discount-Broker zum Ziel gesetzt zu haben, den deutschen Finanzmarkt noch weiter aufzumischen:

Seit der letzten Anpassung des Preis-Leistungsverzeichnis handeln Smartbroker-Kunden für Kurswerte über 500 Euro bei Gattex für umsonst und bei LS Exchange für 1 Euro.

Und auch der Derivatehandel kommt nicht zu kurz: Ordervolumen über 500 Euro können im Direkthandel mit einem der drei Premium-Partner kostenlos gehandelt werden. Zu den Premium-Partner gehören:

  • HSBC
  • Morgan Stanley
  • Vontobel

Der Wertpapierhandel über die Börse Frankfurt, Xetra und Tradegate kostet 4 Euro zuzüglich einer Börsenplatzgebühr, die abhängig von Anlageklasse und Ordervolumen bestimmt wird.

Was kostet ein Depotwechsel zu Smartbroker und wie funktioniert das?

Dank des Bundesgrichtshof sind Depotwechsel innerhalb Deutschlands kostenlos. Daher fallen für den Depotübertrag zu Smartbroker keine Extrakosten für Wechsler an.

Der Depotwechsel erfolgt in 3 Schritten:

  1. Als Erstes müssen Sie ein Wertpapierdepot bei Smartbroker eröffnen.
  2. Suchen Sie auf der Website von Smartbroker nach dem ‘Formularcenter’. Dort finden Sie das Formular für Depotübertragungen. Füllen Sie das Formular aus. Dabei werden mitunter die folgenden Angaben abgefragt:

    – Persönliche Angaben
    – Konto- und Depotverbindung bei der abgebenden Bank
    – Konto- und Depotverbindung bei Smartbroker
    – Option zur Löschung des abgebenden Depots
    – Übertrag und Art des Übertrags
  3. Drucken Sie das Formular aus und senden Sie das ausgefüllte und unterschriebene Formular an die vorgegebene Adresse.

Die Abwicklung des Depotwechsel erfolgt über die Muttergesellschaft von Smartbroker, BNP Paribas. Bei einem inländischen Übertrag dauert der Vorgang in der Regel bis zu zwei Wochen. Aus gesetzlichen Gründen darf sich die Bank jedoch nicht länger als sechs Wochen Zeit lassen.

Wie eröffne ich ein Depot?

Die Eröffnung eines Wertpapierdepots erfolgt bei Smartbroker online und in wenigen Schritten:

  1. Gehen Sie auf die Website von Smartbroker und klicken Sie auf den Button ‘Jetzt Depot eröffnen’.
  2. Als nächstes werden Sie Schritt für Schritt durch den Eröffnungsprozess geführt. Dabei werden mitunter folgende Angaben abgefragt:

    – persönliche Angaben
    – Familienstand
    – Steuerpflicht
    – Steueridentifikationsnummer
    – Beruf
    – Vermögensquellen
    – Handelserfahrung
  3. Identifizierung via PostIdent oder VideoIdent: Beim PostIdent-Verfahren weisen Sie sich mit einem gültigen Ausweisdokument (z. B. Personalausweis oder Reisepass) bei einem Mitarbeiter der Post aus. Für das VideoIdent-Verfahren werden Sie per Video-Call von einem Mitarbeiter von Smartbroker kontaktiert. Auch hier benötigen Sie ein gültiges Ausweisdokument, mit welchem Sie sich vor dem Mitarbeiter ausweisen können.

Im Anschluss kümmert sich Smartbroker um die Eröffnung Ihres Wertpapierdepots. Eine Unterschrift sowie die postalische Zusendung der Unterlagen sind nicht mehr nötig.

Wertpapiersparpläne mit dem Smartbroker Depot

Smartbroker bietet ein umfassendes Angebot aus Aktien-, ETF-, ETC- und Fondssparplänen.

Mit 102 sparplanfähigen Aktien ist Smartbroker eine sehr gute Adresse für Aktien-Sparer. Sparpläne können sie ab 125 Euro je Ausführung erwerben. Pro Ausführung zahlen ETF-Sparer 0,20 Prozent der Ausführungssumme, mindestens aber 0,80 Euro.

Insgesamt bietet Smartbroker 585 sparplanfähige ETFs von 15 verschiedenen Anbietern an. Einen Großteil dieser ETFs machen Aktien-ETFs aus, jedoch finden Anleger auch Anleihen-, Rohstoff-, Immobilien- und Geldmarkt-ETFs. Sparpläne sind bereits ab 25 Euro im Monat erhältlich.

Je Ausführung zahlen Smartbroker-Kunden eine Gebühr von 0,20 Prozent der Sparrate, mindestens aber 0,80 Euro. Besonders erfreulich für ETF-Sparer: Smartbroker bietet 279 sparplanfähige ETFs kostenfrei an. Die Sparpläne werden von drei namhaften Anbietern zur Verfügung gestellt:

  • Amundi (Aktion endet vorläufig am 31.12.2022)
  • Xtrackers (Aktion endet vorläufig am 31.12.2022)
  • Lyxor (Aktion endet vorläufig am 31.12.2020)

Nicht immer der Fall: Mit dem Smartbroker können Sie auch 13 ETCs besparen. Je Ausführung zahlen Sie 0,20 Prozent der Ausführungssumme.

Zu guter Letzt kann Smartbroker mit 1.441 kostenlosen Fonds-Sparplänen punkten, die ohne Gebühren für die Sparplanausführung oder Ausgabeaufschlag bespart werden können. Sparpläne sind ab 25 Euro im Monat erhältlich.

Wie sicher ist mein Geld im Smartbroker Depot: Einlagensicherung/ Aufsichtsbehörde und Service

Alle beim Smartbroker geführten Depots unterliegen dem Einlagensicherungsgesetz. Diese EU-Richtlinie verpflichtet alle Mitgliedsstaaten dazu, eine Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Kunde und Bank zu gewährleisten.

Darüber hinaus ist Smartbroker als Tochter der DAB BNP Paribas Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken. Über diese freiwillige Mitgliedschaft sind Einlagen beim Smartbroker zusätzlich mit bis zu 90,1 Millionen Euro abgesichert.

Fazit: Sehr gutes Angebot trotz Strafzins

Smartbroker überzeugt durch eine solide Auswahl an Wertpapieren und einer Flat Fee von 4 Euro pro Order. Seit kurzem können Anleger Wertpapiere ab einem Kurswert von 500 Euro außerbörslich sogar für 0 Euro (Gettex) und 1 Euro (LS Exchange) handeln, was Smartbroker zu einem der günstigsten Anbieter am Markt macht.

Zudem überzeugt Smartbroker mit seiner großzügigen Auswahl an kostenfreien Fonds- und ETF-Sparplänen.

Der positive Eindruck wird ein wenig durch den Strafzins auf Bareinlagen geschmälert. Da dieser jedoch erst ab einer Cash-Quote von mehr als 15 Prozent greift, können Anleger über dieses Manko getrost hinweg sehen. Alles in allem bietet Smartbroker somit ein anlegerfreundliches Angebot – trotz Strafzins.