Anzeigensonderveröffentlichung
Kategorien
Depot Wertpapierdepot

Wertpapierdepots im Vergleich 2020

Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn Sie mit Aktien, Fonds oder ETFs handeln wollen, brauchen Sie ein Wertpapierdepot.
  • Direktbanken oder Online-Broker bieten bessere Konditionen als Filialbanken. Die sind meist teurer, sind dafür aber meist näher am Kunden.
  • Welches das günstigste Wertpapierdepot ist, hängt stark von Ihrem Anlageverhalten ab.

Ein günstiges Wertpapierdepot zu finden ist der erste Schritt zur individuellen Geldanlage. Nicht nur Filialbanken, sondern auch Direktbanken und Online-Broker bieten sie an – teilweise mit erheblichen Unterschieden in Preis und Leistung.

Das zeigt ein Vergleich von 20 Depotanbietern der FMH-Finanzberatung (weitere Infos unter franke-bornberg.de), der exklusiv für das Handelsblatt erstellt wurde.

Die elf besten Online-Broker von insgesamt 20 Anbietern für vermögende Kunden

AnbieterDepotkosten/ JahrKosten/Order*NegativzinsenFMH-Bewertung
Captrader0 €5,00 €NeinSehr gut
Interactive Brokers0 €5,00 €NeinSehr gut
Smartbroker0 €4,00 €JaSehr gut
Netbank0 €8,95 €NeinSehr gut
onvista bank0 €5,00 €JaSehr gut
Santander0 €10,00 €NeinSehr gut
LYNX Broker0 €7,00 €NeinGut
DEGIRO0 €2,90 €Gut
Consorsbank0 €3,95 €²/17,45 €NeinGut
maxblue0 €12,50 €NeinGut
TradeRepublic0 €1,00 €NeinGut
Vermögende Kunden, die selten eine Anlageentscheidung treffen: 4 Orders pro Jahr à durchschnittlich 5.000 €, durchschnittlicher Depotwert 100.000 €

Die zehn besten Online-Broker von insgesamt 20 Anbietern für aktiv handelnde Kleinanleger

AnbieterDepotkosten/ JahrKosten/Order*NegativzinsenFMH-Bewertung
Captrader0 €4,00 €NeinGut
DEGIRO0 €2,09 €NeinGut
Smartbroker0 €4,00 €JaGut
ING0 €2,90² €/6,15 €NeinGut
Netbank0 €5,95 €JaGut
onvista bank0 €5,00 €NeinGut
TradeRepublic0 €1,00 €NeinGut
Consorsbank0 €3,95 €³/9,95 €Gut
Interactive Brokers0 €4,00 €NeinGut
NIBC Direkt0 €9,90 €NeinGut
Flexible Anleger, die aktiv handeln wollen: 12 Orders pro Jahr à durchschnittlich 500 €, durchschnittlicher Depotwert 35.000 €

Woran erkennen Sie ein gutes Wertpapierdepot?

Der Vergleich von 20 Depotanbietern, den die FMH-Finanzberatung im Auftrag des Handelsblatts durchgeführt hat, zeigt: Es gibt nicht das eine Wertpapierdepot, das für alle Anleger zu empfehlen ist. Hier eine kurze Übersicht wichtiger Kriterien, auf die Sie bei der Suche nach einem Wertpapierdepot achtgeben sollten:

  • Ein wichtiges Kriterium ist die Verbraucherfreundlichkeit. Ein gutes Depot hat möglichst geringe Zusatzkosten und ist transparent hinsichtlich der Depotgebühren.
  • Es unterstützt auch kleinere Anlagesummen. Nicht jeder hat die Möglichkeit einen großen Betrag auf einmal anzulegen. Deswegen sollten Sie auch niedrige Anlagesummen in monatlichen Raten ansparen dürfen.
  • Eine vielfältige Auswahl an Wertpapieren und Fonds ermöglicht Ihnen, besonders flexibel zu agieren. Im Idealfall bietet Ihnen Ihr Depot nicht nur Zugriff auf die üblichen Anlageklassen wie ETF, gemanagte Fonds und Anleihen, sondern auch auf risikoreichere Wertpapiergattungen wie Aktien, Optionsscheine, Venture-Capital und neue Produkte.
  • Sparpläne mit fairen Konditionen für die Sparplanausführung sind besonders wichtig für Anleger mit wenig Startkapital. Sie ermöglichen es Ihnen sich sukzessiv ein Vermögen aufzubauen, indem Sie monatlich einen kleinen Teil Ihres Einkommens anlegen. Sind die Kosten für die Sparplanausführung hoch, schmälert das Ihren Gewinn erheblich.
  • Die Benutzeroberfläche des Depots sollte sich an Privatanleger richten, damit selbst Laien in der Lage sind, den Wertpapierhandel darüber abzuwickeln.
  • Ein kostenloses Musterdepot ermöglicht Ihnen Transaktionen zu simulieren und die Entwicklung von Aktienkursen zu beobachten – ohne dass Sie die finanziellen Konsequenzen tragen. Das ist gerade für Neuanleger hilfreich, die sich erst noch in die Materie einarbeiten müssen.
  • Ein gutes Wertpapierdepot ist durch die europäischen Standards zur Einlagensicherung und Anlegerentschädigung geschützt. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit Ihres Anbieters werden Ihre Rückzahlungsansprüche bis zu 100.00 Euro pro Person durch die Einlagensicherung abgedeckt (§ 4 Absatz 2 AnlEntG).

    Wichtig: Diese Regelung schützt nur das Guthaben, das sich auf Ihrem Giro-, Fest-, Tagesgeld- oder Verrechnungskonto befindet – nicht aber Ihre Wertpapiere. Das sollte auch gar nicht notwendig sein: Sie können gegenüber einem Kreditinstitut nämlich jederzeit verlangen, dass es Ihre Wertpapiere herausgibt. Ist es dazu nicht in der Lage, haben Sie gemäß Anlegerschutz einen Entschädigungsanspruch auf 90 Prozent des Gesamtwertes der Forderungen, maximal jedoch auf einen Gegenwert von 20.000 Euro (§ 4 Absatz 2 AnlEntG).
  • Ein zuverlässiger Kundenservice und eine individuelle Beratung sind besonders für Neuanleger wichtig. Dabei sollten sich Ihre Erwartungen an den Depot- und Orderkosten orientieren: Je mehr Sie zahlen, desto mehr Unterstützung dürfen Sie erwarten. Auch Direktbanken und Online-Broker sollten ein Mindestmaß an Kundensupport anbieten. Im Idealfall stellt Ihnen Ihr Anbieter aktuelle Finanzmarktinformationen und konkrete Anlageempfehlungen zur Verfügung.
  • Ein breites Spektrum an nationalen und internationalen Handelsplätzen ist kein Muss, aber in vielen Fällen von Vorteil. Sind Sie am außerbörslichen und internationalen Wertpapierhandel interessiert, kann auch die Auswahl an Handelsplätzen ausschlaggebend sein.

Welche Kosten können anfallen?

wertpapierdepot-vergleich

Bestimmte Gebühren lassen sich beim Wertpapierhandel nicht vermeiden. Umso wichtiger ist es, dass Sie vor Eröffnung eines Wertpapierdepots wissen, worauf es ankommt:

Depotgebühren

Depotgebühren berechnet ein Depotanbieter für die Verwaltung und Verwahrung Ihrer Wertpapiere. Sie werden jeden Monat, alle zwei Monate, einmal im Quartal oder Halbjahr abgerechnet. In der Regel verlangen Filialbanken deutlich höhere Depotgebühren als Direktbanken oder Online-Broker, beide verlangen sehr oft überhaupt keine Depotkosten.

Ordergebühren

Ordergebühren verlangen Depotanbieter für die Ausführung einer Kauf- oder Verkaufsorder. Sie berechnen sich in der Regel nach einem der folgenden drei Gebührenmodelle: Pauschalgebühr (“Flat fee”) unabhängig vom Transaktionsvolumen, variable Gebühr abhängig vom Transaktionsvolumen oder eine Mischform aus Pauschalgebühr und einer volumenabhängigen Komponente.

Die Ordergebühren fallen oft auch dann an, wenn eine Order nicht oder nur zum Teil ausgeführt wurde. Ordergebühren werden sehr oft auch beim Verkauf von Investmentanteilen verlangt.

Limitgebühren

Limitgebühren werden Ihnen berechnet, wenn Sie eine Transaktion eingrenzen wollen. Das kann hilfreich sein, wenn Sie ein Wertpapier nur bis zu einem bestimmten Preis kaufen beziehungsweise bei Erreichen einer unteren Grenze verkaufen möchten. Die Gebühr muss auch dann gezahlt werden, wenn die Preisgrenze für die Transaktion nicht erreicht wurde.

Verwahrungsgebühr und Wechselkursgebühren

Wenn Sie ausländische Wertpapiere in Ihrem Depot haben, kann eine Verwahrungsgebühr anfallen, die in der Regel einmal jährlich abgerechnet wird. Sie beträgt einen geringen Prozentsatz des Gesamtvolumens der ausländischen Wertpapiere.

Wechselkursgebühren fallen für den Handel mit Wertpapieren an, die in einer Fremdwährung notiert sind. Der Depotanbieter verlangt die Gebühr für die Umrechnung der Fremdwährung in Euro.

Negativzinsen

Einige wenige Anbieter verlangen Negativzinsen für das Guthaben auf Ihrem Verrechnungskonto. Dieser Strafzins soll Anleger dazu motivieren, mehr Geld in Wertpapiere zu investieren.

Gebühren für die monatliche Sparplanausführung

Gebühren für die monatliche Sparplanausführung können bei Investitionen in ETF- oder Fondssparpläne anfallen. Sie richten sich meist nach Ihrer monatlichen Sparrate – also dem Betrag, den Sie monatlich neu in einen Sparplan investieren – und können einen erheblichen Einfluss auf den Wertzuwachs Ihres Vermögens haben.

Letzten Endes hängen die Gesamtkosten für Ihr Depot vor allem von Ihrem Anlageverhalten ab. Deshalb sollten Sie sich ein Wertpapierdepot suchen, welches Ihnen für Ihre Anlagestrategie die besten Konditionen bietet.

Unser Tipp: Suchen Sie nach Anbietern ohne Depotverwaltungsgebühren und geringen Orderkosten. Denn über die Jahre summieren sich die Kosten für die Depotführung immer weiter auf. Im schlechtesten Fall übersteigen sie irgendwann die Rendite Ihrer Wertpapiergeschäfte.

Wie Sie das richtige Wertpapierdepot finden

wertpapierdepot vergleich

Die Ordergebühren sollten zur Anlagestrategie passen

Nicht nur die Depotkosten sind ausschlaggebend, sondern vor allem die Ordergebühren für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren sollten Sie berücksichtigen.

In der Regel gilt: Je größer das Ordervolumen, desto höher die Gebühren – obwohl diese prozentual weniger werden, je größer die Anlagebeträge sind. Online-Broker und Direktbanken verlangen oft nur eine Pauschalgebühr – unabhängig vom Umfang der Order.

In diesem Fall macht es keinen Unterschied, ob Ihre Order 100 oder 100.000 Euro umfasst. Davon profitieren vor allem Anleger mit großen Anlagesummen.

Welcher Anbieter am günstigsten für Sie ist, hängt auch von Ihrem Anlageverhalten ab. Wollen Sie größere Summen auf einmal handeln, sollten Sie sich einen Anbieter mit pauschalen Ordergebühren suchen wie zum Beispiel Trade Republic oder die DKB.

Bei kleineren Summen kann ein Anbieter mit volumenabhängigen Odergebühren wie der Smartbroker oder die Comdirect preiswerter sein.

Angebot an Fonds und kostenlosen Sparplänen berücksichtigen

Falls Sie sich für einen langfristigen Vermögensaufbau interessieren, sollte Ihr Wertpapierdepot Ihnen eine vielfältige Auswahl an Fonds- und ETF-Sparplänen zur Verfügung stellen.

Für die Ausführung eines Sparplans fällt bei den meisten Anbietern eine monatliche Gebühr an. Diese wird entweder volumenabhängig oder volumenunabhängig berechnet. Viele Anbieter verlangen pro Sparrate eine Ausführungsgebühr von 1,5 Prozent.

Liegt Ihre monatliche Sparrate beispielsweise bei 50 Euro, würde Ihr Sparplan Sie monatlich 0,75 Euro kosten.

Das ist eine kleine Summe, kann Ihre Rendite aber deutlich schmälern. Achten Sie deshalb immer darauf, ob ein Anbieter Sparpläne ohne oder mit geringer Ausführungsgebühr im Angebot hat!

Ein weiterer Kostenfaktor für aktiv gemanagte Fonds ist der Ausgabeaufschlag – eine Gebühr, die Ihnen einmalig beim Erwerb eines Sparplans bei jedem Sparvorgang berechnet wird. Sie beläuft sich in der Regel auf 2 bis 5 Prozent der Investitionssumme. Anlagen in ETF-Sparpläne sind ohne Ausgabeaufschlag zu bekommen.

Unser Tipp: Inzwischen bieten Broker vermehrt klassische Fonds ohne oder mit reduziertem Ausgabeaufschlag an. Es kann sich durchaus lohnen, nach diesen sogenannten No-Load-Fonds zu suchen – allerdings verlangen einige Anbieter für diese Fonds überdurchschnittlich hohe Verwaltungsgebühren. Überprüfen Sie daher immer, welche Gebühren unabhängig vom Ausgabeaufschlag anfallen!

Häufige Fragen zu Wertpapier- und Online Depots:

Was ist ein Depot?

Ein Depot, auch Wertpapierdepot genannt, ist ein Bankkonto, auf dem Wertpapiere verwahrt und verwaltet werden. Es besteht aus dem investierten Vermögen, einer Übersicht über alle Finanzprodukte, in die Sie als Kunde investiert haben und aus einem Verrechnungskonto, auf dem Ihr verfügbares Geld samt Auszahlungen der Investments geparkt ist. Ohne Wertpapierdepot können Sie nicht in den Wertpapierhandel einsteigen.

Wie sicher sind Depots in der Krise?

Wertpapierdepots sind auch dann abgesichert, wenn ein Anbieter nicht mehr solvent ist. Dank der europäischen Einlagensicherung ist Ihr Verrechnungskonto im Wertpapierdepot bis zu einem Betrag von 100.000 Euro geschützt. Als Eigentümer haben Sie einen Herausgabeanspruch für Ihre Wertpapiere. Ist Ihr Anbieter nicht imstande dem nachzukommen, haben Sie einen Entschädigungsanspruch auf 90 Prozent des Wertes dieser Forderungen, maximal jedoch auf einen Gegenwert von 20.000 Euro.

Wie verdiene ich Geld mit meinem Depot?

Mit einem Wertpapierdepot lässt sich Geld verdienen, indem Sie Wertpapiere kaufen und verkaufen. Dabei können Sie ein Einkommen durch Dividenden, Renditen und Kursgewinne generieren. Wie Sie dabei am besten vorgehen, ist ein komplexes Thema. Deshalb sollten Sie sich vorab gut in die Materie einarbeiten! Im Zweifel kann ein Musterdepot helfen.

Wie viel Cash sollte ich im Depot halten?

Darüber streiten selbst Fachleute. Während risikofreudige Anleger empfehlen, so viel wie möglich zu investieren, raten sicherheitsbetonte Anleger zu einem Cash-Anteil von etwa 10 bis 15 Prozent. Was der richtige Weg ist, müssen Sie selbst entscheiden! Seien Sie sich bewusst, dass ein höherer Cash-Anteil dabei helfen kann schnell und flexibel zu reagieren, Sie auf diese Liquiditätsreserven aber kaum bis gar keine Zinserträge erwarten können – selbst Negativzinsen sind möglich.

Wie ist das bei Depots mit der Einlagensicherung?

Von der Einlagensicherung selbst ist nur das Verrechnungskonto Ihres Wertpapierdepots geschützt. Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Anbieters sind Ihre Liquiditätsreserven daher mit bis zu 100.000 Euro pro Person abgesichert. Die Wertpapiere selbst fallen nicht unter die Einlagensicherung. Das ist in der Theorie nicht weiter schlimm, schließlich handelt es sich bei den Wertpapieren um Ihr Eigentum. Sogar im Falle einer Insolvenz ist Ihr Anbieter verpflichtet, Ihnen Ihre Wertpapiere herauszugeben – andernfalls haben Sie einen Entschädigungsanspruch auf 90 Prozent des Wertes der Verbindlichkeiten. Maximal beträgt der Gegenwert allerdings 20.000 Euro.

Wie kann ich online mit Aktien handeln?

Einfach gesagt: Sie benötigen für den Online-Wertpapierhandel nur ein Wertpapierdepot. Ihr Anbieter bietet Ihnen die Plattform, über die Sie Zugang zu verschiedenen nationalen und internationalen Handelsplätzen haben. Auf diesem Wege können Sie die Wertpapiere Ihrer Wahl kaufen oder verkaufen. So stellen Sie sich Ihr persönliches Portfolio zusammen.

Wie viele Aktien sind in einem Depot möglich?

Ein Wertpapierdepot kennt keine Obergrenze. Sie können also so viele Aktien erwerben, wie Sie möchten. Achten Sie dabei jedoch immer auf die Diversität Ihres Portfolios! Statt nur in Aktien ein paar weniger Unternehmen zu investieren, sollten Sie Ihre Investments über verschiedene Branchen streuen und vielleicht sogar ein paar andere Wertpapierformen in Betracht ziehen.

Wie kündige ich mein Depot?

Der Kündigungsweg ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, reichen Sie eine Kündigung am besten schriftlich ein und bitten darum, den Eingang der Kündigung zu bestätigen. Informieren Sie sich vorab bei Ihrem Anbieter, welche Kündigungsfristen Sie einhalten müssen! Sehr oft sind auch für den Verkauf Ordergebühren zu bezahlen. Falls Sie Ihr Wertpapierdepot wechseln wollen, kümmert sich Ihr neuer Anbieter um den Umzug Ihrer Wertpapiere.

Womit kann ich in meinem Depot handeln?

Die Art der Wertpapiere, die in Ihrem Depot gehandelt werden können, hängen ganz von der Art des Wertpapierdepots ab. Es gibt spezielle Depots für Aktien, ETFs oder Renten- und Investmentfonds. Andere Depots lassen Sie sogar mit binären Optionen oder CFDs handeln. Vor Eröffnung Ihres Depots sollten Sie sich überlegen, welche Wertpapiere für Sie interessant sind! Im Zweifel kann es sinnvoll sein, mehrere Depots zu eröffnen.

Können Depotkosten steuerlich abgesetzt werden? 

Bis 2009 durften Anleger noch Aufwendungen für die Kapitalanlage steuermindernd als Werbungskosten geltend machen. Inzwischen ist das anders: Sie können die Kosten für die Depotführung also nicht mehr direkt von der Steuer absetzen.
Stattdessen wird lediglich ein pauschaler Freibetrag von 801 Euro für Einzelpersonen und 1.602 Euro für Ehepartner von den Kapitaleinkünften abgezogen.

Was kostet ein Depotwechsel zu einem anderen Anbieter? 

Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs dürfen Banken innerhalb Deutschlands keine Gebühren für einen Depotwechsel verlangen. Befindet sich allerdings eines der beiden Depots im Ausland, können durchaus Gebühren anfallen.

Der neue Anbieter kümmert sich um die Übertragung der Wertpapiere vom alten ins neue Depot. Doch Vorsicht: Während des Umzugs können Sie für mehrere Wochen nicht mit den entsprechenden Wertpapieren handeln!