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Zahnzusatzversicherung

Zahnzusatzversicherung AXA

Das Wichtigste in Kürze


Bestimmt haben auch Sie Freunde oder Bekannte, die von einer unerwartet hohen Zahnarztrechnung überrascht wurden, zu der die gesetzliche Krankenkasse nur einen Bruchteil beigesteuert hat.

Leider tragen die gesetzlichen Kassen nur einen Teil der Kosten für teure Behandlungen wie Inlays, Kronen oder Zahnersatz. Eine private Zahnzusatzversicherung ist dafür gedacht, einen die restlichen Kosten entweder komplett oder zu einem Großteil zu übernehmen.

Die AXA, wahrscheinlich eine der bekanntesten Versicherungen, bietet Ihnen mehrere Tarife, die Sie durch zusätzliche Leistungsbausteine erweitern können. Damit Sie den Durchblick behalten, finden Sie im folgenden Artikel eine übersichtliche Tabelle zu den AXA-Tarifen und weitere hilfreiche Infos zu Zahnzusatzversicherungen.

Die Tarife & Kosten der AXA Zahnzusatzversicherung im Überblick

Die Basis für die AXA Zahnzusatzversicherung bilden drei Tarife mit unterschiedlich umfangreichen Leistungen, die Sie jeweils durch zusätzliche Bausteine ergänzen können. Den günstigsten Tarif empfehlen wir nicht, da er lediglich die Zuschüsse Ihrer gesetzlichen Kasse verdoppelt, was bei teuren Behandlungen wie Zahnersatz nur einen kleinen Anteil der Rechnung bedeutet.

Wie kündige ich meine Zahnzusatzversicherung bei der AXA?

Die AXA bietet, wie die meisten Versicherer, nur eine jährliche Kündigungsoption, von der Sie frühestens nach Ablauf von zwei Versicherungsjahren Gebrauch machen können. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Ende des Jahres. Eine Ausnahme bildet der günstigste Tarif Dent, den Sie auch erst nach Ablauf des zweiten Versicherungsjahres, dann aber monatlich kündigen können.

  • AXA Dent Komfort-U und Premium-U: Kündigung frühestens nach zwei Versicherungsjahren mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Jahres
  • AXA Dent: Kündigung frühestens nach zwei Versicherungsjahren ohneEinhaltung einer Frist zum Ende eines Monats

Die jährliche Kündigungsoption ist bei Versicherern zwar weitverbreitet, unserer Meinung nach jedoch nicht besonders verbraucherfreundlich. Sie sollten sich beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung über die Kündigungsfristen bewusst sein und bedenken, dass bei einem Anbieterwechsel erneut Wartezeiten und Erstattungsgrenzen anfallen und Sie mögliche Altersrückstellungen verlieren.

Welche Haken können Zahnzusatzversicherungen haben?

Mit dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung können Sie nicht davon ausgehen, dass sämtliche Zahnarztrechnung übernommen werden. Wir möchten Ihnen im Folgenden einige Hinweise geben, die Sie beachten sollten, bevor Sie einen Versicherungsvertrag unterschreiben.

Bereits geplante oder empfohlene Behandlungen

Eine Zahnzusatzversicherung ist leider keine große Unterstützung, wenn Ihr Zahnarzt Ihnen bereits eine Behandlung empfohlen hat oder diese sogar schon begonnen wurde. Der Versicherer kommt für diese Therapien nicht auf, sodass Sie mit dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung nicht warten können, bis die ersten umfangreichen Behandlungen anstehen.

Übrigens: Einige Versicherer bieten spezielle Zusatztarife für geplante oder bereits laufende Therapien. Je nach Behandlungskosten sollten Sie sich ausrechnen, ob sich der Abschluss einer solchen meist recht teuren Versicherung lohnt.

Wartezeit

Viele Versicherungen legen eine Wartezeit für die Monate nach Vertragsabschluss fest, innerhalb derer Sie keine Leistungen in Anspruch nehmen können. Bei der AXA liegt die Wartezeit bei sechs Monaten, wobei es im günstigsten Tarif Dent keine Wartezeit gibt.

Erstattungsgrenzen

In den ersten Versicherungsjahren gibt es eine Begrenzung für die Summe, die Sie von der Versicherung erstattet bekommen können. Häufig lohnt sich die Versicherung damit kaum, wenn Sie in den ersten Jahren einen Zahnersatz bekommen müssen.

Die Erstattungsgrenzen inklusive des Anteils der gesetzlichen Krankenkasse für die unterschiedlichen Tarife bei der AXA sind auf die ersten vier Versicherungsjahre angesetzt.

Erstattungsgrenzen im Tarif Dent

  • 1. Jahr: 300 Euro
  • Bis zum 2. Jahr: 600 Euro
  • Bis zum 3. Jahr: 900 Euro
  • Bis zum 4. Jahr: 1.200 Euro

Erstattungsgrenzen im Tarif Dent Komfort

  • 1. Jahr: 800 Euro
  • Bis zum 2. Jahr: 1.800 Euro
  • Bis zum 3. Jahr: 2.800 Euro
  • Bis zum 4. Jahr: 3.800 Euro

Erstattungsgrenzen im Tarif Dent Premium

  • 1. Jahr: 1.000 Euro
  • Bis zum 2. Jahr: 2.000 Euro
  • Bis zum 3. Jahr: 3.000 Euro
  • Bis zum 4. Jahr: 4.500 Euro

Zwar liegen die Erstattungsgrenzen der AXA vergleichsweise hoch, dennoch halten wir eine vierjährige Begrenzung für sehr lang. Es gibt Versicherer, die Ihre Erstattungen nur für zwei Jahre begrenzen.

Eigenanteil

Die wenigsten Versicherungen bieten eine hundertprozentige Rechnungsübernahme für jegliche Behandlungen – und wenn, dann sind sie häufig sehr teuer. Auch bei empfehlenswerten Tarifen liegt Ihr Eigenanteil bei zehn bis 25 Prozent.

Zahngesundheit

Wenn Ihre Zähne in einem schlechten Zustand sind oder Ihnen viele Zähne fehlen, ist es möglich, dass Ihre Zahnzusatzversicherung deutlich teurer wird als bei gesunden Zähnen. Im schlimmsten Fall kann es sogar sein, dass Sie keine Zusatzversicherung erhalten.

Wenn Sie diese Einschränkungen abwägen, kommen Sie möglicherweise zu dem Schluss, dass eine Zahnzusatzversicherung für Sie nicht lohnenswert ist. Wir empfehlen Ihnen für diesen Fall, eigenständig für mögliche anstehende Zahnbehandlungen zu sparen.

Wenn Sie beispielsweise jetzt beginnen, monatlich 30 Euro zurücklegen, haben Sie in fünf Jahren schon 1.800 Euro gespart und können von dem Betrag eine hohe Zahnarztrechnung begleichen.

Tipps: So finden Sie eine gute Zahnzusatzversicherung

Eine gute Zahnzusatzversicherung zeichnet sich in erster Linie durch ihre umfangreichen Leistungen aus. Natürlich sollte auch das Verhältnis aus Preis und Leistung stimmen, allerdings empfehlen wir Ihnen, sich nicht der Einfachheit halber für das günstigste Angebot zu entschieden. Vergleichen Sie wichtige Punkte, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

Zuschuss für Zahnersatz, Kronen und Inlays

Ihre Zahnzusatzversicherung sollte insbesondere für Zahnersatz, Kronen und Inlays hohe Zuschüsse bieten. Der Grund dafür ist, dass diese Behandlungen, insbesondere aber der Zahnersatz, zu den teuersten Behandlungen beim Zahnarzt gehören.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen jeweils nur einen kleinen Teil der Kosten der zum Teil mehrere tausend Euro teuren Behandlung. Selbst wenn die Zahnzusatzversicherung für bis zu 70 Prozent der Rechnung aufkommt, ist Ihr eigener Anteil noch sehr hoch.

Wir empfehlen Ihnen, nur Zusatzversicherungen zu wählen, die mindestens 75 Prozent der Rechnung für Zahnersatz einschließlich des Anteils Ihrer gesetzlichen Krankenkasse abdecken. Ein höherer Prozentsatz entlastet Sie natürlich noch mehr.

Bedenken Sie aber, dass Tarife mit einer hundertprozentigen Kostenübernahme häufig sehr teuer sind. Ein Tarif wie der AXA Dent, der die Zuschüsse der gesetzlichen Kassen verdoppelt, lohnt sich kaum, weil die Zuschüsse der GKV sehr niedrig sind.

Unser Tipp: Die AXA bietet teilweise höhere Zuschüsse für Versicherte, die ein gut geführtes Bonusheft vorweisen können.

Zuschuss für Zahnbehandlungen und Zahnprophylaxe

Ihr Fokus bei der Auswahl einer Zahnzusatzversicherung sollte nicht auf den Leistungen für Zahnprophylaxe wie der Zahnreinigung oder der Mitversicherung von Wurzel- oder Parodontalbehandlungen liegen. Zwar müssen Sie für jede dieser Behandlungen mitunter privat aufkommen, jedoch sind die Kosten durchaus überschaubar. Für die professionelle Zahnreinigung gilt außerdem: Mittlerweile bezuschussen auch viele gesetzliche Krankenkassen die jährliche Zahnreinigung.

Zusatzversicherung ohne Wartezeit

Die Wartezeit liegt bei Zahnzusatzversicherungen häufig bei rund acht Monaten, sodass Sie innerhalb dieser Zeit keine Leistungen in Anspruch nehmen können. Der Hintergrund: Die Versicherer möchten vermeiden, dass Neu-Versicherte ihre schon bestehenden Zahnprobleme mit einer Zahnzusatzversicherung beheben. Tarife ohne Wartezeit sind oftmals etwas teurer als solche mit Wartezeit.

Beachten Sie jedoch, dass Sie ohnehin keinen Versicherungsschutz für Behandlungen haben, die schon vor Abschluss der Versicherung angeraten oder geplant waren. Es ist recht unwahrscheinlich, dass Ihr Zahnarzt in den ersten Monaten nach Vertragsabschluss einen großen Behandlungsbedarf sieht, weshalb wir die Wartezeit nicht für das wichtigste Kriterium halten. Im Fall eines Unfalls ist sie sowieso ausgehebelt und Sie können die Leistungen umgehend in Anspruch nehmen.

Erstattungsgrenzen beachten

Innerhalb der ersten Jahre legen die Versicherer Höchstgrenzen für Zuschüsse zu Behandlungen fest, um zu verhindern, dass Neu-Versicherte sehr teure Leistungen für sich beanspruchen. Wir halten es für wichtig, dass eine Zahnzusatzversicherung für möglichst wenige Jahre Erstattungsgrenzen vereinbart.

Die AXA legt ihre Grenzen für die erste vier Versicherungsjahre fest und liegt damit deutlich über anderen Versicherern, die teilweise nur für zwei Jahre Erstattungsgrenzen vereinbaren. Es zählt jedoch nicht nur die Anzahl der Jahre, sondern vor allem auch die Höhe der Erstattungsgrenzen.

Im Premium-Tarif erstattet Ihnen die AXA in den ersten drei Versicherungsjahren bis zu 3.000 Euro, wodurch Sie trotz der Begrenzung einen recht hohen Zuschuss haben. Wenn Sie allerdings im dritten Jahr ein Implantat bekommen und die schon zuvor für andere Zahnbehandlungen bezuschusst bekommen haben, steht Ihnen für das teure Implantat deutlich weniger zur Verfügung. Wir empfehlen daher eine Zahnzusatzversicherung mit möglichst hohen Erstattungssummen während der ersten Jahre.

Gut zu wissen: Achten Sie auch darauf, ob die Zahnzusatzversicherungen Begrenzungen zur Zahl der Implantate, die sie bezuschusst, vorgibt.

Genauso wie die Wartezeit aufgehoben wird, wenn Sie nach einem Unfall Zahnbehandlungen benötigen, entfallen in dem Fall auch die Erstattungsgrenzen.

Anhebung der Beiträge im Alter

Die Beiträge für Zahnzusatzversicherungen werden entweder je nach Altersstufe angepasst oder es werden von Beginn an sogenannte Altersrückstellungen gemacht, damit der Beitrag über die Jahre in etwa gleich bleibt. Das erste Modell, also steigende Beiträge im Alter, hat für junge Versicherte den Vorteil, dass die Beiträge recht niedrig sind. Das zweite Modell dagegen lässt Sie die Beitragszahlungen besser planen.

Bei der AXA orientieren sich Ihre Beiträge am Lebensalter, wobei es mehrere Stufen gibt, nach denen die Preise erhöht werden. Problematisch finden wir, dass auch mit Vollendung des 60. und des 80. Lebensjahres noch Beitragserhöhungen erfolgen und somit die Finanzplanung während der Rente belastet wird.

Die Zahnzusatzversicherung bei der AXA: Günstig, aber nicht immer versichertenfreundlich

Während die Beiträge für die AXA-Zahnzusatzversicherung eher moderat einzuordnen sind und die Leistungen durchaus mit denen anderer Versicherer mitspielen können, haben wir einige Kritikpunkte. Zum einen sind die Erstattungsbegrenzungen auf eine recht lange Zeit ausgelegt, zum anderen finden wir die nur jährliche Kündigungsoption und die Beitragserhöhung mit Vollendung des 80.

Lebensjahres im Tarif Dent problematisch. Die AXA Zahnzusatzversicherung bietet dennoch einen guten Service, sodass es sich lohnt, das Angebot in den persönlichen Vergleich mit aufzunehmen.