Hans-Werner Sinn fordert den Grexit„Gesundung Griechenlands nur durch Austritt möglich“

PaidContent - FREE (Aufhebungsmarker)Das dritte Hilfspaket ist beschlossen, doch Ökonomen befürchten, dass Griechenland nicht wettbewerbsfähig wird. Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn spricht sich ganz klar für einen Grexit als Lösung aus.
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13 Kommentare zu "Hans-Werner Sinn fordert den Grexit: „Gesundung Griechenlands nur durch Austritt möglich“"

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  • So entpuppt sich der Euro nicht als Konvergenzmittel für die EU, sondern im Gegenteil als deren Trennscheibe.

    Selten haben sich Völker derart gehasst und beschimpft. Früher gäbe es dafür einen veritablen Krieg - kann ja noch kommen.

    Damit steht fest: der Euro ist gescheitert, er muß weg. Dazu gibt es keine Alternative.

  • @ ..bear:

    Na, na - der gute Bush jr. sollte aber nicht so ohne weiteres mit unserer Ex-FDJ-Sekretärin verglichen werden.

  • Es gibt doch viele in der Europäischen Union, die keinen Euro haben. Na und? Vor dem EURO in Griechenland haben die Griechen immer ihren nicht ausgeglichenen Haushalt über die Notenpresse ausgeglichen. Und das sind die halt so gewöhnt. Das können sie aber nur in der eigenen Währung machen. Dann können sie sich immer so viel Geld drucken wie sie wollen und keiner (Schäuble usw. ....) bevormundet sie dabei. Es gibt dann keinen Geldengpass mehr. Es herrscht wieder Friede. Was ist daran schlecht?

  • Ein Grexit würde Griechenland womöglich wirtschaftlich wieder auf die Beine helfen. Allein eine gestärkte griechische Binnenwirtschaft würde dem Land aber nicht für die Mitgliedschaft zum Euro befähigen. Wenn Griechenland (im Falle eines Grexit) nach einigen Jahren wieder zum Euro zurückkehren würde und dadurch ihre Währung wieder aufwertet dann ginge das gleiche Dilemma wieder von vorne los. Das Problem der griechischen Wirtschaft ist die zu geringe Produktivität gegenüber den anderen Euro-Ländern. Griechenland muss sich an das Niveau der anderen angleichen. Die Produktivität lässt sich aber nicht durch eine Erholung der Wirtschaft infolge einer Währungsabwertung steigern. Es sind Strukturreformen in der Verwaltung und Wirtschaft notwendig. Wenn die Griechen diese Reformen nicht mit der Unterstützung und auch nicht durch den massiven Druck der Geldgeber angehen, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass sie dies freiwillig nach einem Grexit tun werden.

  • Mein Gott, Tausende Dilettanten und Politnieten in dem Wahnsinnskonstrukt EU und seiner inkompatiblen Währung.
    Kriminelle Handlunlungen wie Bruch der europäischen Verträge, Konkursverschleppung bei den Pleitegriechen, Hunderte Milliarden unwiederbringlich versenkt, eine schwache Währung und an der Spitze dieses Idiotenvereins thront stolz unsere Erika und ihre Schwarze Null.
    Kein Wunder, dass sie sich angeblich schon vor Jahren eine Estancia in Paraguay gekauft hat, direkt neben dem Kriegsverbrecher Busch jr.
    Dann kann die Ratte rechtzeitig das sinkende EU-Schiff verlassen und die geprellten Deutschen haben die Folgen ihrer katastrophalen Politk zu ertragen.

  • Treuhand------------------

    hihi, hat etwas gedauert, aber langsam wirds klar.

    Schäuble = Treuhand + ESM

    Na bitte, geht doch. Herr Schäuble ich bin stolz auf Sie.

  • Vielleicht lässt man Griechenland nicht ziehen, weil sonst das Kartenhaus zusammenfällt?
    Die Deutschen haben sich jahrzehntelang drücken lassen. Wir sind ja so vernünftig. Das werden die anderen nicht mit sich machen lassen. Vermutlich.
    Ich denke, unser marktkomformes Oligarchensystem wird Griechenland nicht gehen lassen. Wenn daran überhaupt zu denken ist, erst wenn in Spanien Podemos verhindert ist. Es rumort aber bei den nicht so deutschdenkenden Südeuropäern. Sie wollen sich nicht immer mehr zu "Lohnsklaven" transformieren lassen und sich auf Gedeih und Verderb als Kostenfaktor einer Bilanz sehen wollen, so wie bei uns. Das wird bestimmt noch alles ganz spannend.

  • Warum beauftragt Griechenland nicht Hr. Sinn, damit er Ihnen sagt wo es lang geht?

    Und was mir auch nicht klar ist: Wenn Griechenland 80 Mrd. € erhält, dann müsste jeder Grieche eigentlich etwa 7.000 € haben ... hat er aber nicht. Wo ist denn dann das Geld?

  • Herr Paul [email protected]
    Keinesfalls die Euro-Rückabwicklung, dieser EU-Laden muss zerstört werden.

  • Der Euro ist tot, er taugt auch nicht als politisches Projekt, er funktioniert ganz einfach nicht.
    rückabwicklung und fertig! Sonst geht die EU kaputt.

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