Wirtschaft, Handel & Finanzen Grüne fordern Konsequenzen aus jüngstem Fipronil-Fund in Eiern

Die Grünen fordern Konsequenzen aus dem jüngsten Fund von Eiern mit dem Insektengift Fipronil in Niedersachsen. "Wir brauchen endlich Nummerncodes für eierhaltige Lebensmittel wie Nudeln", sagte die ernährungspolitische Sprecherin im Bundestag, Renate Künast, der Deutschen Presse-Agentur - noch vor Bekanntwerden der Zahl von rund 73 000 Fipronil-Eiern, die in sechs Bundesländer ausgeliefert wurden.
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  • dpa

Eine transparente Kennzeichnung mache den jeweiligen Betrieb rückverfolgbar, damit Produkte mit belasteten Eiern umgehend aus dem Handel entfernt werden könnten, sagte Künast. Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) müsse handeln, damit Verbraucher vor weiteren Eierskandalen geschützt werden.

Das niedersächsische Landesamt hatte Fipronil in Eiern eines Bio-Legehennenbetriebes aus den Niederlanden entdeckt. Die Eier sollten vom Markt genommen werden. Eine Gesundheitsgefahr für die Verbraucher gab es nach Einschätzung der Behörden vorerst nicht.

Bereits im vergangenen Jahr waren Eier mit Fipronil im Handel aufgetaucht, erst in den Niederlanden, dann auch in Deutschland und weiteren Ländern. Es gab Rückrufe von Eiern und Ei-Produkten. Seitdem wird gezielt auf Fipronil getestet, bei diesen Untersuchungen wurde nun wieder eine Überschreitung der Höchstwerte festgestellt.

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