Wirtschaft, Handel & Finanzen Merkel stellt weitere Erhöhung der Verteidigungsausgaben in Aussicht

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine weitere Erhöhung ihrer Zusagen bei den Verteidigungsausgaben in Aussicht gestellt. Auf die Frage, ob sie ihr bisheriges Versprechen von 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts noch einmal aufstocken werde, sagte die CDU-Chefin am Donnerstag nach einer Krisensitzung beim Nato-Gipfel in Brüssel: "Wir werden darüber reden müssen, inwieweit wir mehr in die Ausrüstung - ich sage deutlich Ausrüstung und nicht Aufrüstung - geben."
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  • dpa

In der Sitzung habe sie erst einmal den jetzigen Stand dargestellt. "Aber angesichts der Diskussion auch vieler europäischer Verbündeter hier, nicht nur die amerikanische Diskussion, glaube ich, müssen wir immer wieder fragen, was können wir gegebenenfalls noch mehr tun."

Trump hatte bei dem Gipfel die Bündnispartner aufgefordert, die Verteidigungsausgaben bis Januar 2019 auf zwei Prozent des BIP zu erhöhen. Die bisherige Beschlusslage sieht lediglich eine Annäherung an diese Zielmarke bis 2024 vor. In einer Pressekonferenz sagte Trump, Deutschland habe zugeagt, das Zwei-Prozent-Ziel bis 2028 oder 2030 zu erreichen. Dafür gab es von deutscher Seite aber keine Bestätigung.

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