Wirtschaft, Handel & Finanzen 'MM': BMW will Anteil an chinesischem Joint Venture hochschrauben

Der Autobauer BMW will laut einem Pressebericht den Anteil an seinem chinesischen Gemeinschaftsunternehmen BBA aufstocken. Dabei wollten die Münchener ihren Anteil von derzeit 50 Prozent auf mindestens 75 Prozent erhöhen, berichtete das "Manager Magazin" in der Nacht zum Donnerstag. Das Magazin beruft sich auf Mitteilungen der chinesischen Behörden im Internet sowie auf Konzernkreise. Aus dem Umfeld von BMW verlaute, dass sich die Parteien grundsätzlich einig seien, nur Details wie der Preis müssten noch verhandelt werden. BMW wollte sich nicht zu dem Bericht äußern.
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  • dpa

BMW wäre der erste Hersteller, der von dem Wegfall der Beteiligungsbeschränkungen für ausländische Autobauer Gebrauch machen würde. Bisher dürfen diese nur bis zu 50 Prozent an den Joint Ventures zur Produktion vor Ort halten, für herkömmliche Autos fällt die Vorgabe aber 2022. Vergangenes Jahr lieferte das mit dem Partner Brilliance in Shenyang betriebene Gemeinschaftsunternehmen BBA 384 000 Autos an Kunden aus. BBA machte dabei 14,6 Milliarden Euro Umsatz und 1,3 Milliarden Euro Gewinn unter dem Strich.

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