Wirtschaft, Handel & Finanzen Schäuble: Trump hat im Streit um Wehretat 'nicht ganz unrecht'

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat im eskalierenden Streit um Verteidigungsausgaben Verständnis für die Position von US-Präsident Donald Trump geäußert. "Der US-Präsident hat eine andere Form von Kommunikation, die ist mir fremd, und sie gefällt mir auch nicht. Doch in der Frage der militärischen Verteilungslasten hat er nicht ganz unrecht", sagte der ehemalige Finanzminister der Funke-Mediengruppe (Donnerstag). Deutschland habe sich verpflichtet, die Militärausgaben bis 2024 auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen - und es sei nicht sicher, ob das erreicht werde. "Ich bin kein großer Fan von Trump, aber diese kritische Position kann ich verstehen", fügte der CDU-Politiker hinzu. Deutschland müsse "mit einer Mischung aus Respekt und Selbstbewusstsein" mit Trump umgehen.
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  • dpa

Die Nato-Mitgliedstaaten hatten sich 2014 bei einem Gipfel in Wales dazu verpflichtet, sich bei den Verteidigungsausgaben innerhalb von zehn Jahren der Zielmarke von zwei Prozent des BIP anzunähern. Deutschland hat seitdem nur eine Steigerung von 1,18 auf 1,24 Prozent geschafft. Die USA bestehen auf zwei Prozent.

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