Wirtschaft, Handel & Finanzen Toshiba kann sich wieder Rückkauf eigener Aktien leisten

Der Technologiekonzern Toshiba steckt einen Teil der Einnahmen aus dem Verkauf der Speicherchipsparte in den Rückkauf eigener Aktien. Insgesamt will Toshiba eigene Anteile für rund 700 Milliarden Yen (5,4 Mrd Euro) erwerben, wie das Unternehmen am Mittwoch in Tokio mitteilte. An der Börse sorgte die Nachricht für einen Kurssprung. Die Toshiba-Aktie legte um bis zu elf Prozent auf 351 Yen zu und erreichte damit den höchsten Stand seit Herbst vergangenen Jahres.
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  • dpa

Toshiba hatte vor wenigen Tagen den Verkauf der Speicherchipsparte für 2 Billionen Yen an den US-Finanzinvestor Bain Capital und mehrere Tech-Konzerne abgeschlossen. Toshiba war 2015 in einen Bilanzskandal geraten. Zudem wuchs sich der Einstieg in das US-Atomkraftwerksgeschäft wegen Milliardenverlusten zu einer existenziellen Krise aus. Diese konnte Toshiba unter anderem durch den Spartenverkauf beenden.

Seitdem die Aktie Anfang 2016 mit 155 Yen auf den tiefsten Stand seit Anfang der 1980er Jahre gesackt war, hat sie sich wieder deutlich erholt. Von Kursen über der 1000-Yen-Marke wie noch rund 10 Jahren ist sie allerdings noch weit entfernt.

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