Ben Wettervogel: ZDF-Wettermoderator tot aufgefunden

Ben Wettervogel
ZDF-Wettermoderator tot aufgefunden

Ben Wettervogel ist tot. Diese Nachricht bestätigte das ZDF am Dienstagvormittag. Der ehemalige Wettermoderator wurde leblos in seiner Wohnung aufgefunden. Im vergangenen Jahr wurde ihm gekündigt.
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Berlin/MainzDer frühere ZDF-Wettermoderator Ben Wettervogel ist tot in seiner Wohnung in Berlin gefunden worden. Das bestätigte der Mainzer Sender am Dienstag. Er wurde 53 Jahre alt.

„Mit Bestürzung haben wir heute Morgen vom Tod unseres ehemaligen Kollegen Ben Vogel erfahren“, teilte der stellvertretende ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen mit. „Wir sind tief betroffen.“ Zuvor hatten bereits die Zeitungen „Bild“ und „B.Z.“ über den Fund der Leiche am Montag berichtet.

Nach ZDF-Angaben moderierte der in Klein-Reken im Münsterland geborene Diplom-Meteorologe, der sich bei Regen gerne mal mit einem großen Schirm im TV präsentierte, zwischen 2005 und 2014 das Wetter im Morgenmagazin. Zuvor war der Mann mit den markanten runden Brillen schon Wettermoderator bei Antenne Thüringen, Antenne 1 in Stuttgart, bei Radio NRW und beim Radiosender SWR 3 gewesen.

Von 1992 bis Ende 2003 arbeitete Wettervogel, der mit bürgerlichem Namen Benedikt Vogel hieß und später seinen Künstlernamen Wettervogel annahm, zudem für den Wetterdienstleister MMC Meteo Media Consult. Die Zusammenarbeit mit dem ZDF hatte im vergangenen Jahr nach Angaben des Senders nicht fortgesetzt werden können. Zu den Gründen sagte ein Sprecher nichts. Wettervogel betätigte sich auch als Autor. Das Buch „Können Wetterfrösche irren? 120 populäre Irrtümer über das Wetter“ erschien 2007.

Mehrere Kollegen Wettervogels äußerten sich bestürzt, nachdem das ZDF über Twitter den Tod des ehemaligem Kollegen bestätigt hatte.

ZDF-„Morgenmagazin“-Kollege Mitri Sirin schrieb: „Bin geschockt und sehr traurig über den Tod von #Ben Wettervogel. In Gedanken bei seiner Familie.“

Auch Thomas Skulski, Sportmoderator der Sendung, und ARD-Wetterexperte Karsten Schwanke schickten Trauernachrichten über den Kurznachrichtendienst.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Neuerdings werden Meldungen großformatig garniert mit "Tweets" belangloser Art, erstellt von mehr oder minder unbekannten Menschen.


    Wenn dies dem neuen Design geschuldet sein sollte und man sich damit einen "jugendlich-dynamischeren" Anstrich verpassen wollte, sollte man die Typen aus der Creative-Art-Design-Werbeagentur einfach nur eins überbraten.

    Und nebenbei, erwachsene Menschen, mit einigermaßen Bildung, die "RIP" und "Ciao, mach's gut", evtl. noch mit Trauer Smiley am Ende, mal eben zum Tode eines Menschen ins Smartphone drücken um der Welt zu zeigen, dass sie auch noch online sind, sind für mich armselige Leut.

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