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PennystocksWarum dieser CEO keinen einzigen Mitarbeiter hat

Kaum eine deutsche Aktie ist so billig wie die der Intertainment AG. Einst wollte man Hollywood aufmischen, heute sorgt noch ein Film für größere Umsätze. Ein Treffen mit dem einzigen Angestellten.Sebastian Dalkowski 21.05.2024 - 11:39 Uhr
Felix Petri macht einfach immer weiter. Foto: PR

Aschaffenburg. An guten Tagen ist eine Aktie der Intertainment AG so viel wert wie ein Sonntagsbrötchen. An schlechten Tagen reicht es nicht mal dafür. Dann fällt der Kurs unter 30 Cent. Der Geschäftsbericht 2023 liest sich wie eine Tragikomödie. Einst war das deutsche Unternehmen angetreten, um Hollywood aufzumischen, nun heißt es über den Umsatz: „Ein wesentlicher Teil entfiel unverändert auf den Film ,Twisted‘.“

Dazu sollte man drei Dinge wissen. Erstens: Der Umsatz der Intertainment AG betrug ohnehin bloß 189.000 Euro. Zweitens: Der Film mit Ashley Judd und Samuel L. Jackson kam bereits 2004 heraus. Drittens: „Twisted“ floppte sowohl im Kino als auch bei den Kritikern.

Nichts also bringt Intertainment auch nur ansatzweise so viel Geld wie ein zwei Jahrzehnte alter Durchschnittsfilm.

Daran wird sich so bald nichts ändern. Denn weiter heißt es im Geschäftsbericht: „Wie bereits in den Vorjahren hat Intertainment auch im vergangenen Geschäftsjahr keine neuen Filmrechte erworben. Dafür war die Liquidität des Unternehmens nicht ausreichend.“ Der Verlust stieg von 144.000 auf 329.000 Euro.

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