Bitcoin: Dieses Berliner Luxus-Restaurant akzeptiert nun Kryptowährung
Berlin. Die Berliner Spitzengastronomie ist unter Druck. Konzepte werden geändert, einzelne Betriebe schließen. Auch Sebastian Frank vom mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurant Horvath spürt die schwächelnde Nachfrage des lokalen Publikums, aber vor allem die sinkenden Zahlen an internationalen Touristen, die sich für Haute Cuisine begeistern.
Der gebürtige Österreicher hat sich nun entschlossen, eine neue Zielgruppe anzusprechen: Menschen, die sich der Idee des Bitcoins gegenüber aufgeschlossen zeigen und Wert darauf legen, Unternehmen zu unterstützen, die Bitcoin akzeptieren.
Seit einigen Wochen klebt im Fenster ein kleines Schild: Bitcoin accepted. Für Frank ist es ein wirtschaftlich sinnvoller Schritt, aber vor allem Ausdruck seiner Überzeugung.
Herr Frank, seit wann akzeptieren Sie Bitcoin?
Seit zwei Monaten steht die Entscheidung, nun reden wir auch darüber. Wir haben erst den Zahlungsdienstleister installieren müssen, der die Abwicklung übernimmt.
Und wie viele Gäste sind bis zur Einführung bei Ihnen hereingekommen und haben gefragt, ob sie mit Bitcoin bezahlen können?
Keiner. Auch jetzt, nach zwei Monaten, ist die Nachfrage noch verschwindend gering. Wir haben eine Transaktion gehabt, jemand hat einen Gutschein in Höhe von 850 Euro in dem entsprechenden Satoshis eingelöst.