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KommentarBei den Start-ups tut sich was

Die Ampelkoalition mag zerstritten sein, in der Förderung von jungen Unternehmen hat sie einiges erreicht – wie jetzt die Kooperation mit Deutscher Bank, Allianz und Blackrock zeigt.Nadine Schimroszik 18.09.2024 - 08:24 Uhr
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Foto: dpa

Bei der Start-up-Politik der Bundesregierung ist vom gewohnten Dauergezänk nicht viel zu spüren. Im Gegenteil. SPD, Grüne und FDP haben vor zwei Jahren eine Strategie für die jungen Unternehmen verabschiedet. Seitdem hat sich einiges getan.

Private Investoren wie die Allianz oder die Deutsche Bank stecken inzwischen viel Geld in das Ökosystem, mit einem Leuchtturmwettbewerb soll der Erfolg des Münchener Gründungszentrums TUM vervielfacht werden, internationale Talente können inzwischen auch leichter nach Deutschland kommen.

Das Sahnehäubchen wurde mit der WIN-Initiative auf dem Start-up-Summit der Bundesregierung bekanntgegeben: Zwölf Milliarden Euro fließen neu in das System, um Start-ups die Finanzierung zu erleichtern. Wirtschaftsminister Robert Habeck und Finanzminister Christian Lindner traten jetzt gemeinsam auf – eine seltene Gelegenheit, um Geschlossenheit zu demonstrieren. Die Start-ups machen das möglich.

Es gibt viel mehr zu tun

Für die Branche ist das ermutigend. Denn die Gründer und Gründerinnen benötigen gute Nachrichten: Die Stimmung ist laut Deutschem Startup Monitor zwar generell besser als im Rest der Wirtschaft, aber besonders optimistisch ist auch hier fast niemand.

Die Zukunfts- und Innovationsträger Deutschlands leiden unter der Wirtschaftsschwäche und knappen Kassen bei ihren Investoren. Da können die neuen Milliarden auch schnell wirkungslos verpuffen. Denn die übergeordnete Aufgabe kann Deutschland nicht allein bewältigen. Dafür müssen die Börsenplätze in Europa wiederbelebt werden. Denn funktionierende Exit-Kanäle suchen nicht nur deutsche, sondern alle europäischen Start-ups.

Und gerade in Sachen Börsengänge oder Verkäufe tut sich wenig, es herrscht eine regelrechte Dauerflaute. Dabei können nur diese langfristig das gesamte Ökosystem aus Investoren und Start-ups am Leben erhalten. Vielleicht können Habeck und Lindner da noch mal eine Extra- Initiative starten.

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