US-Wahl 2024: Was uns die „Magic Wall“ von CNN nicht sagt
Rein in die Air Force 2, raus aus der Air Force 2, zwischendurch eine Tüte Cheetos und ein Make-up-Check – so stelle ich mir die letzten Stunden des Wahlkampfs von Kamala Harris vor. Am Wahltag selbst endet der Terminkalender der Kandidatin abrupt. „Dienstag, 5. November bis Sonntag, 10. November: Weitere Details folgen“, heißt es.
Der Wahltag ist die Klippe, von der niemand weiß, was sich dahinter verbirgt, nicht einmal die US-Vizepräsidentin mit Zugang zu den Top-Geheimdiensten. Gibt es ein schnelles Ergebnis, das auf Trump oder Harris hindeutet? Vielleicht. Haben wir vorerst gar kein Ergebnis? Gut möglich. Wird sich Trump so oder so zum Sieger erklären? Auf jeden Fall.
Ich kenne nicht wenige Amerikaner, die in den vergangenen Tagen alles ausgeblendet haben, was ihnen aufgedrängt wurde: Umfragen, Interviews, Berichte, Reportagen. Sie wollen nichts mehr wissen, weil sie die Spannung nicht mehr aushalten.
Unwissenheit könnte die US-Wahlen entscheiden
Kein Wunder, dass die Kampagnen von Trump und Harris inzwischen ziemlich übergriffig geworden sind. 43 Nachrichten bekomme ich im Schnitt täglich aufs Handy, die schönste kam neulich vom Trump-Team: „Hey Annett, is your phone on mute?“ Am liebsten hätte ich zurückgeschrieben: „Always, but that’s none of your business!“