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Vermutlich keine SabotageNeue Datenkabel-Schäden in Finnland wohl durch Bauarbeiten

Im November wurden zwei Datenkabel in der Ostsee beschädigt. Jetzt ist wieder ein Schaden an einem Internetkabel in der Region aufgetreten. Die Behörden sehen keine Anzeichen einer Straftat. 03.12.2024 - 12:27 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Ein Glasfaserkabel wird in Finnland installiert: Ein Datenkabel zwischen Finnland und Schweden wurde beschädigt. Foto: Vesa Moilanen/Lehtikuva/dpa

Stockholm, Helinski. Mutmaßlich durch Bauarbeiten verursachte Schäden an einem Glasfaserkabel haben in Finnland vorübergehend zu größeren Internetausfällen geführt. „Es gibt keinen Grund, von kriminellen Aktivitäten auszugehen“, teilte die finnische Polizei am Dienstag mit.

Die beiden Beschädigungen seien wohl am Montag durch Grabungsarbeiten verursacht worden. Auch die finnische Verkehrsministerin Lulu Ranne und die Kommunikationsbehörde Traficom gehen eigenen Angaben zufolge von einem Unfall aus. Die Schäden seien bis zum frühen Dienstagnachmittag behoben worden, teilte Traficom mit.

Einem Sprecher der schwedischen Telekommunikationsbehörde zufolge waren die Schäden an zwei Stellen einer Landleitung aufgetreten, die Finnland und Schweden verbindet. Dies hatte zu weitreichenden Internetausfällen in Finnland geführt. Wie die Telekommunikationsunternehmen GlobalConnect und Elisa zuvor mitteilten, sei es zu dem Vorfall bereits am Montag gekommen.

Der schwedische Zivilschutzminister Oskar Bohlin sah zunächst auch Anzeichen für eine vorsätzliche Tat. „Mit Blick darauf, was um das Geschehene herum passiert, wird Sabotage vermutet“, sagte er. Hintergrund sind ähnliche Vorfälle in der Ostsee.

Mitte November waren dort zwei Datenkabel beschädigt worden – eines zwischen Deutschland und Finnland, das andere zwischen Schweden und Litauen. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hatte die Vermutung geäußert, dass es sich in beiden Fällen um Sabotage gehandelt haben könnte.

dpa, rtr
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