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Dow Jones, S&P 500, NasdaqNeuntägiger Aufschwung beim Dow endet

In der Woche der nächsten Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed halten sich Anleger zurück. Streaming- und Film-Aktien verlieren angesichts der neuesten Zoll-Pläne. Rückzug von Buffett schickt Berkshire Hathaway auf Talfahrt. 05.05.2025 - 23:19 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Ein Straßenschild an der New Yorker Börse. Foto: Reuters

Düsseldorf. Die US-Standardwerte haben angesichts neuer Zoll-Ankündigungen von Präsident Donald Trump erstmals nach neun Handelstagen wieder nachgegeben. Auch der S&P schaffte die „10“ nicht, kam aber immerhin auf die meisten Tage mit Zuwächsen am Stück seit dem Jahr 2004.

  • Nach kurzem Aufschwung im Tagesverlauf schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte zum Wochenauftakt mit 41.218 Punkten doch um 0,2 Prozent tiefer.
  • Der breit gefasste S&P 500 gab 0,6 Prozent nach auf 5650 Stellen
  • Der Nasdaq verlor 0,7 Prozent und notiert bei 17.844 Punkten.

Die Einführung neuer Zölle schürte erneut die Furcht vor den Folgen eines globalen Handelskriegs. „Die Märkte mögen Gewissheit, und die Anleger wachten heute Morgen mit größerer Unsicherheit darüber auf, was mit den Zöllen passieren könnte“, sagte Adam Sarhan von 50 Park Investments. Trump hatte am Sonntag einen Zoll von 100 Prozent auf Filme angekündigt, die außerhalb der USA produziert werden. Allerdings ließ er Details offen – wie oft auch schon bei anderen Ankündigungen.

US-Präsident Donald Trump kündigte am Sonntag einen 100-Prozent-Zoll auf außerhalb der USA produzierte Filme an. Allerdings ließ er offen, wie die Abgaben umgesetzt werden sollen.

Die Filmzölle setzten Film- und Fernsehproduktionsfirmen, die im Ausland drehen, unter Druck und belasteten vorwiegend Aktien von Video-Streaming-Anbietern. So verlor Netflix zwischenzeitlich rund vier Prozent und fing sich zum Börsenschluss bei zwei Prozent. Paramount Global verlor 1,5 Prozent. Investoren seien besorgt, dass noch mehr Branchen ins Visier geraten könnten, die für die US-Wirtschaft von zentraler Bedeutung sind, hieß es. Amazon verlor 1,9 Prozent, während Walt Disney und Warner Bros. Discovery sich nach Abstürzen um knapp drei beziehungsweise mehr als fünf Prozent bei 0,4 und knapp 2 Prozent Verlust fangen konnten.

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