Katherina Reiche: „Klimaschutz kann nicht das einzige Ziel sein“
Berlin. Im Bundeswirtschaftsministerium stehen alle Zeichen auf Neustart. Eichenvertäfelte Wände und große Säle in der altehrwürdigen Liegenschaft in der Berliner Invalidenstraße gehören der Vergangenheit an, das Haus muss über Jahre saniert werden. Seit etwas mehr als einer Woche residiert das Ministerium nun ein paar Hundert Meter weiter in der Chausseestraße, in einem funktionalen Bürobau mit grünen Teppichböden und weißen, meist noch kahlen Wänden.
Die Unterschiede könnten größer nicht sein. Nicht nur bei den Räumlichkeiten, sondern vielmehr noch bei der Hausleiterin. Im sechsten Stock hat die neue Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ihr Büro bezogen.
Dort empfängt sie das Handelsblatt zu ihrem ersten Interview im Amt – und macht deutlich, dass sie nicht nur beim Gebäude vieles ändern will, sondern auch in der Wirtschafts-, Industrie, Handels- und allen voran der Energiepolitik.