Steuererklärung 2024: Belege genügen bei der Steuererklärung nun in digitaler Form
Frankfurt. Der Countdown für die Steuererklärung 2024 läuft. Bis Ende Juli müssen all diejenigen eine Erklärung abgeben, die dazu verpflichtet sind. Der Aufwand lohnt sich meist. Im Schnitt gibt es 1063 Euro zu viel gezahlte Steuern zurück.
Wie schnell die Erklärung bearbeitet wird, ist von Finanzamt zu Finanzamt unterschiedlich und kann sich in die Länge ziehen, wenn die Sachbearbeiter noch Rückfragen haben und Belege einfordern.
Denn seit 2017 gilt in Deutschland, dass Belege bei der Erklärung nicht mehr mitgeschickt werden müssen. Sie müssen nur noch vorgehalten werden, falls das Finanzamt sie stichprobenartig sehen möchte. Das kommt aber gar nicht so selten vor.
Daher führt die Finanzverwaltung derzeit nach und nach in allen Bundesländern die Funktion „Rabe“ ein. Lesen Sie im Folgenden, welche Vorteile das bringt und wann Sie die Funktion nutzen sollten.
Wie funktioniert das Rabe-Verfahren?
Rabe ist die Abkürzung für „Referenzierung auf Belege“. Bisher mussten Belege – etwa Spendenquittungen oder Handwerkerrechnungen – nur auf Anforderung des Finanzamts eingereicht werden, entweder per Post oder elektronisch separat über Elster-Nachricht.