Künstliche Intelligenz: Mit diesen Chips will AMD Marktführer Nvidia angreifen
München, Düsseldorf. Der Stromverbrauch der Server von Amazon, Microsoft und Google pro Jahr ist fast so hoch wie der ganz Deutschlands. Und der Unterschied wird immer geringer, wie die Internationale Energieagentur beziffert. Der Verbrauch von Rechenzentren liegt weltweit derzeit bei 415 Terawattstunden (TWh), der von Deutschland bei 474 TWh.
Und die Internationale Atomenergiebehörde schätzt in einer aktuellen Studie, dass sich der Stromverbrauch von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz bis zum Jahr 2030 noch mehr als verdoppeln wird. Für Gartner-Analyst George Brocklehurst ist angesichts der Entwicklung klar: „Energie ist der mit Abstand wichtigste Faktor, wenn wir über neue KI-Fabriken sprechen.“
Denn die Energie kostet viel Geld, gerade in Deutschland. Und die Erzeugung der nötigen Menge Strom kann den Klimawandel beschleunigen, denn er kommt immer noch überwiegend aus fossilen Energieträgern. Mark Papermaster sieht aber eine Chance – die beim Energieverbrauch selbst ansetzt. „Die Herausforderung ist lösbar“, sagte der Technikchef des Chipkonzerns AMD dem Handelsblatt. Und das könnte Auswirkungen auf den gesamten Markt haben.