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Skoda Vision OSo könnte der Kombi der Zukunft aussehen

Skoda ist seit 2016 europäischer Marktführer bei Kombis. Das soll auch so bleiben. In München wurde mit dem Vision O die Studie des Octavia-Nachfolgers fürs nächste Jahrzehnt enthüllt.Rudolf Huber 09.09.2025 - 13:08 Uhr Artikel anhören
Der Vision O ist modern, ohne zu übertreiben, er wirkt reduziert – und kommt gerade deshalb eindrucksvoll zur Geltung. Foto: Skoda

München. Die Basisdaten des Elektro-Kombis gleich zum Start: Der Vision O ist 4,85 Meter lang, 1,90 Meter breit und 1,50 Meter hoch. Er ist auf maximale aerodynamische Effizienz ausgelegt – von Lamellen an der Front über strömungsgünstige Räder bis zu versenkten Türgriffen. Die Skoda Cyber Lights und das Tech-Loop-Gesicht sollen das Mittelklasse-Gefährt unverwechselbar machen.

Das Design ist die jüngste Fortschreibung des Modern Solid genannten Designansatzes mit einfachen Formen und markanten Linien. Markant sind auch das beleuchtete Skoda-Logo und die T-förmigen Rückleuchten. Edel und elegant wirkt die von warm zu kühl wechselnde, mit schwarzen Akzenten kombinierte Karosseriefarbe. Das machen Glimmerperl-Pigmente im Lack möglich, dazu kommen noch getönte Scheiben und ein schwarzes Dach.

Erster Eindruck bei der Weltpremiere: Der O ist richtig schick, modern, ohne zu übertreiben, er wirkt reduziert – und kommt gerade deshalb eindrucksvoll zur Geltung. So kann die Auto-Zukunft gerne aussehen.

Das künftige Serienmodell wird auf einer fürs nächste Jahrzehnt geplanten Plattform des VW-Konzerns basieren und es setzt natürlich wie von Skoda gewohnt auf maximale Raumausnutzung. Das sogenannte Horizon-Display, ein schmaler Bildschirm-Streifen für Fahrer und Beifahrer erstreckt sich auf mehr als 1,2 Metern über die gesamte Breite des Armaturenbretts und ersetzt unter anderem das Zentralinstrument. Ergänzt wird es durch einen vertikal ausgerichteten zentralen Bildschirm.

Willkommen zurück: In der Mittelkonsole gibt es einen intuitiv bedienbaren Drehknopf mit haptischem Feedback. Das neue Bio-Adaptive Lighting passt laut der VW-Tochter die Farbtöne im Innenraum an den natürlichen Lichtzyklus an und unterstützt so den menschlichen Biorhythmus.

Ein Regenschirm in jeder Tür

Das Kofferraumvolumen gibt Skoda mit mehr als 650 Litern an, bei umgeklappter Fondsitzbank sollen es über 1.700 Liter sein. Simply clever sind etwa ein tragbarer Bluetooth-Lautsprecher, ein voll integrierter Kühlschrank, ein Bildschirmreiniger und eine Ladekabel-Garage im Kofferraum.

Der Innenraum ist sehr geräumig, die Materialien sind weitgehend recycled. Foto: Skoda

Die Zahl der serienmäßigen Regenschirme hat sich in der Studie auf vier erhöht: In jeder Türverkleidung ist einer versteckt. Die im Innenraum verwendeten Materialien sind zu einem hohen Prozentsatz recycled, etwa die Sitzbezüge oder der Bodenbelag.

Skoda spricht von einem minimalistischen Interieur und verspricht fortschrittliche autonome Fahrfunktionen. Künstliche Intelligenz macht die virtuelle Beifahrerin Laura zu einer persönlichen Assistentin, die auf Wunsch Notizen anfertigt, Termine fix macht oder Infos zur Umgebung liefert.

KI hilft beim Packen

Mit Hilfe der Vision O-App sind die Assistenzfunktionen auch außerhalb des Autos verfügbar. Beim autonomen Fahren passt der neue Tranquil-Modus etwa die Sitzeinstellungen für mehr Komfort oder zusätzlichen Platz an.

Das Lenkrad der Studie ist oben und unten abgeflacht, das Display vertikal ausgerichtet Foto: Skoda

Auch die Innenbeleuchtung kann darüber geregelt werden, dazu gibt es die passende Musik und die stimmige Menge der Anzeigen auf den Anzeigen. Der KI-gestützte Loading Assistant hilft dem Fahrer, den Stauraum schon aus der Ferne für den Transport großer oder sperriger Gegenstände vorzubereiten. Dazu kommen neue Fernfunktionen wie eine komplette Verdunkelung der Fensterflächen für maximale Privatsphäre.

Laut Skoda wurde der Vision O als erstes Konzeptfahrzeug der Marke von innen nach außen entwickelt, um die Bedürfnisse der künftigen Nutzer so vollständig wie möglich zu erfüllen.

An der Seitenlinien dominieren glatte, gerade Flächen, der Skoda-Schriftzug ist beleuchtet. Foto: Skoda
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Der erste Kontakt legte nahe, dass dieses Ziel auch erreicht wurde. Der Kombi sieht und fühlt sich so an, als könnte man damit viel Spaß haben und viele nützliche Aufgaben erledigen. Zur Basis für Fahrspaß blieb Skoda-Chef Klaus Zellmer allerdings noch genauere Angaben schuldig: Details zur Motorisierung, zu Akkugrößen oder Reichweiten verriet er bisher nicht. Aber bis zum Start der Serienversion ist noch ziemlich viel Zeit.

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