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1&1Nach Warntag – Nutzer melden Störungen im Mobilfunknetz

Auf Störungsseiten im Internet waren zeitweise mehr als 18.500 Meldungen für Probleme mit 1&1 registriert. Doch 1&1 war nicht der einzige Mobilfunkanbieter, der offenbar Ausfälle hatte. 11.09.2025 - 13:35 Uhr Artikel anhören
Mobilfunkmast: Gegen 12 Uhr waren die Fehlermeldungen wieder rückläufig – erste Kunden hatten wieder Netz. Foto: imago images/Michael Gstettenbauer

Düsseldorf. Nach dem bundesweiten Warntag ist es am Donnerstagvormittag zu vielen Störungen in den deutschen Mobilfunknetzen gekommen. Besonders betroffen war laut dem Portal „allestörungen.de“ das Netz von 1&1, in dem Nutzerinnen und Nutzer zeitweise weder telefonieren noch mobile Daten nutzen konnten. Die „Bild“ berichtete zuvor darüber.

Auf der Webseite „allestörungen.de“ wurden in der Spitze mehr als 18.500 Ausfallmeldungen für 1&1 gemeldet. Auch beim Netz der Telekom sowie beim Mobilfunkanbieter O2 habe es der Störungsseite zufolge Probleme gegeben. Diese waren mit etwa 2500 und 1800 gemeldeten Störungen allerdings nicht so weitreichend wie im Handynetz von 1&1.

Ein Pressesprecher von 1&1 antwortete auf eine Anfrage des Handelsblatts: „Wie bei mehreren deutschen Mobilfunknetzbetreibern kam es auch bei 1&1 im Anschluss an die Probewarnung im Rahmen des nationalen Warntages 2025 kurzzeitig für einen geringen Teil unserer Kunden zu Einschränkungen bei der Mobilfunknutzung.“ Die Endstörung sei behoben. Ob es einen Zusammenhang mit dem Warntag gab, blieb unbeantwortet.

Zusammenhang mit Warntag unklar

Gegen 12.00 Uhr waren die Fehlermeldungen auch auf den Störungswebseiten im Internet wieder rückläufig – erste Kunden hatten wieder Netz.

Ob die Störungen mit dem bundesweiten Warntag zusammenhängen, ist unklar. Allerdings ist der zeitliche Zusammenhang auffällig. Der Probealarm ereignete sich gegen 11.00 Uhr und sorgte bundesweit für reichlich Lärm. Handys piepsten, Sirenen heulten. Wer eine Warn-App auf seinem Smartphone installiert hat, bekam auch auf diesem Weg eine Mitteilung, die von einem Tonsignal angekündigt wurde. Etwa 45 Minuten später kam die Entwarnung.

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Ziel des bundesweiten Warntags, der einmal jährlich stattfindet, ist es, herauszufinden, wie die gesamte Bevölkerung im Ernstfall über drohende Gefahren informiert werden kann.

Die Signale sind extra laut, damit sie die Menschen notfalls auch aus dem Schlaf wecken. Doch auch wer keine solche App nutzt, erhielt eine Mitteilung auf sein Handy. Das funktioniert über Cell Broadcast, ein Verfahren, bei dem Informationen an alle Handys verschickt werden, die dafür die Voraussetzungen erfüllen und sich zum Zeitpunkt der Warnung in einem bestimmten Gebiet befinden.

aki, dpa
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