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SportwagenCEO John Elkann: 2025 kommt der erste Elektro-Ferrari

Der Sportwagenhersteller will in vier Jahren das erste vollelektrische Modell präsentieren. Die Pandemie hat indessen stark auf die Bilanz gedrückt.Christian Wermke 15.04.2021 - 15:57 Uhr Artikel anhören

In vier Jahren will der Interimschef das erste vollelektrische Modell präsentieren.

Foto: Reuters

Rom. Bisher waren die Elektropläne von Ferrari reine Spekulation. Nun hat Interimschef John Elkann offiziell angekündigt: Im Jahr 2025 wird der Autobauer sein erstes vollelektrisches Modell präsentieren. „Sie können sicher sein, dass dies alles ist, wovon Sie träumen und was sich die Ingenieure und Designer von Maranello für einen solchen Meilenstein unserer Geschichte vorstellen können“, erklärte der 45-Jährige staatstragend bei der Hauptversammlung am Donnerstag.

Das Unternehmen aus dem Norden Italiens reiht sich damit ein in die Riege der Luxushersteller, die auf vollelektrische Wagen setzen. Bei der Marke Bentley soll es spätestens 2030 nur noch batteriebetriebene Modelle geben. Erst vor ein paar Wochen hatte Lamborghini-CEO Stephan Winkelmann im Handelsblatt-Interview erklärt, dass es in „weiterer Zukunft“ auch für Supersportwagen„nur noch den Elektroantrieb gebe“.

Einen genauen Zeithorizont nannte Winkelmann nicht – nur dass er für Lamborghini, das wie Bentley zum Volkswagen-Konzern gehört, noch in diesem Sommer einen Strategieschwenk verkünden will. Dem ist Ferrari nun zuvorgekommen.

Elkann, Aufsichtsratschef beim frisch fusionierten Autokonzern Stellantis und Spross der milliardenschweren Agnelli-Familie, die über ihre Holding Exor mehr als ein Drittel der Ferrari-Stimmrechte besitzt, verkündete auch die wie erwartet eingebrochenen Zahlen für das Pandemiejahr 2020: 9119 Autos hat Ferrari ausgeliefert, knapp zehn Prozent weniger als im Vorjahr.

Ferrari zahlt insgesamt 160 Millionen Euro Dividende

Der Umsatz ist auf 3,46 Milliarden eingebrochen (minus 8,1 Prozent). Auch der Gewinn ging zurück (minus 21,9 Prozent) auf 716 Millionen Euro. Unter dem Strich bleibt trotzdem noch eine Marge jenseits der 20 Prozent – damit gehört Ferrari weiter zu den profitabelsten Autobauern weltweit.

Den Aktionären sollen ungefähr 160 Millionen Euro an Dividende ausgezahlt werden, versprach Elkann, der Ferrari erst seit Mitte Dezember des vorigen Jahres führt. Damals gab Louis Camilleri sein Amt überraschend ab, Elkann sprang ein. Ein dauerhafter Nachfolger ist bislang nicht in Sicht. Elkann erklärte nur, dass es „gute Fortschritte“ bei der Suche und eine kurze Liste „sehr starker Kandidaten“ gebe.

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