Frauen in Führungspositionen: „In den oberen Etagen geht es brutal zu“: Fünf Topmanagerinnen verraten ihre Karrieretipps
Diese Managerinnen haben es bis ganz nach oben geschafft.
Foto: Bitwala, Airbnb, Douglas, Merck, SUSEDüsseldorf. Die Zeiten ändern sich, wenn auch nur schrittweise: Seit Jahresbeginn ist laut der Organisation „Frauen in die Aufsichtsräte“ (Fidar) der Anteil von Managerinnen in den 40 Dax-Vorständen ein weiteres Mal geklettert – von 18,5 auf 19,1 Prozent.
Trotz der Positivnachrichten gilt: Gerade für Frauen ist der Weg nach oben steiniger und länger. Was also sind die Erfolgsrezepte von denen, die diesen Weg bereits gemeistert haben? Das Handelsblatt hat sich umgehört – und dabei Tipps gesammelt, die nicht nur für weibliche Angestellte nützlich sind.
1. Alle zwei Jahre eine neue Herausforderung
Melissa Di Donato, Chefin des Softwarehauses Suse, definiert Erfolg nicht über ihren CEO-Titel, „sondern dadurch, wie viel ich lernen, wie viel ich beitragen und vor allem wie ich die Menschen um mich herum fördern kann“.
Ihr Tipp: Spätestens nach zwei Jahren die Hand für etwas Neues heben. „Herausforderungen bringen uns weiter“, findet die Amerikanerin. Ansonsten liefen wir Gefahr, es uns zu bequem zu machen. „Das führt nicht zu Wachstum.“