Bauförderung: Wo es Geld und günstige Kredite für den Immobilienkauf und mehr Energieeffizienz gibt
Viele Bundesländer unterstützen Familien beim Immobilienerwerb mit verbilligten Darlehen oder Zuschüssen.
(Foto: Imago, Wolfgang Maria Weber)
Foto: HandelsblattHohe Baukosten und gestiegene Zinsen machen den Immobilienerwerb zu einem finanziellen Kraftakt, den sich derzeit viele nicht mehr zutrauen. Die Baugenehmigungen sinken, am Immobilienmarkt herrscht Krisenstimmung.
Besonders Familien leiden unter der Gemengelage. Immerhin soll im Juni die neue Familienförderung, die Bundesbauministerin Klara Geywitz im Februar angekündigt hat, kommen. Doch wer genauer hinschaut, wird bemerken, dass das Programm längst nicht so üppig erscheint, wie es den Anschein hat.
Neben dem Bund bieten auch viele Bundesländer beim Bau, Kauf und der energetischen Sanierung Unterstützung an. Das Handelsblatt hat daher eine Umfrage bei allen Bundesländern und Stadtstaaten gemacht: zu möglichen Förderprogrammen für Familien als Eigentumserwerber und für diejenigen, die ihr Eigenheim sanieren möchten.
Wie sich die Programme unterscheiden und was die einzelnen Bundesländer konkret bieten, zeigt dieser alphabetische Gesamtüberblick.
Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg bietet die L-Bank im Rahmen der Landeswohnraumförderung die „Z-15-Darlehen". Mit ihnen werden junge, einkommensschwächere Familien mit Kindern beim Erwerb eines Eigenheims in Baden-Württemberg mit einem zinsverbilligten Darlehen unterstützt. Für den Neubau ist der Standard des Effizienzhauses 55 vorgeschrieben. Wer eine Immobilie aus dem Bestand kauft, muss keine Energieeffizienzklasse beachten. Alle Details gibt es bei der L-Bank.