Allianz: Versicherungskonzern ist bei Frauenquote Dax-Spitze
Claire-Marie Coste-Lepoutre ist künftig die vierte Frau im neunköpfigen Allianz-Vorstand.
Foto: PRMünchen. Die Allianz hat wichtige Personalentscheidungen für die Zukunft getroffen. Neben der erwarteten Verlängerung der Verträge von Vorstandschef Oliver Bäte und Vorstand Andreas Wimmer, zuständig für das Asset-Management, hat der Versicherer mit Claire-Marie Coste-Lepoutre einen neuen Finanzvorstand bestimmt. Sie tritt ihre neue Aufgabe zum 1. Januar des kommenden Jahres an und folgt auf Giulio Terzariol, der zum Wettbewerber Generali wechseln wird. Die Personalentscheidungen gab die Allianz am Montag vor Börsenstart bekannt.
Bereits seit mehreren Wochen zeichnete sich ab, dass der zwölfköpfige Aufsichtsrat der Allianz um den Vorsitzenden Michael Diekmann den laufenden Vertrag von CEO Oliver Bäte verlängern wird. Ab dem 1. Oktober war dies auch offiziell möglich. Bätes laufendes Arbeitsverhältnis hätte am 30. September 2024 geendet. Corporate-Governance-Regeln sehen vor, dass ein Vorstandsvertrag frühestens ab einer Laufzeit von weniger als einem Jahr verlängert werden kann.
„Der Aufsichtsrat unterstützt nachdrücklich die Fortsetzung der Unternehmensführung von Oliver Bäte, um gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen das nachhaltige und profitable Wachstum der Allianz fortzusetzen“, begründete Diekmann die Entscheidung. Bätes neuer Vertrag hat eine Laufzeit bis zur Hauptversammlung 2028. Sie findet traditionell Anfang Mai statt. Folglich wurde die Zusammenarbeit um dreieinhalb Jahre verlängert.