1. Startseite
  2. Advertorials
  3. Podcast: So klingt Wirtschaft – Zukunftsthemen für Unternehmen
  4. Green Coding: wie mache ich meine Software umweltfreundlicher?

Anzeige - Sämtliche Inhalte auf dieser Seite sind ein Angebot der jeweiligen Podcast-Partner. Für den Inhalt ist nicht das Handelsblatt verantwortlich.

InformationstechnologieGreen Coding: wie mache ich meine Software umweltfreundlicher?

Software verursacht fast die Hälfte der Treibhausemissionen eines Unternehmens. Grünes Programmieren kann Apps, Algorithmen und Programme umweltfreundlicher machen. Wie das gelingt, erklärt Frank Gredel von der IT-Strategieberatung PTA.Matthias Rutkowski 05.07.2023 - 05:15 Uhr

Die IT verursacht fast 50 Prozent der CO2-Emissionen eines Unternehmens. Grünes Programmieren kann Apps, Algorithmen und Programme umweltfreundlicher machen. Wie, das verrät Frank Gredel von PTA.

Foto: Handelsblatt

Düsseldorf. Eine Suchanfrage im Netz, die mobile Applikation auf dem Smartphone oder der lokale Server im Büro, der mit allen Programmen verbunden ist – all diese IT- und Softwareanwendungen verursachen Treibhausgase, wenn Angestellte sie nutzen. Studien zeigen: eine Google-Suche setzt etwa 0,2 Gramm CO2 frei. Um alle Anfragen klimaneutral zu machen, die innerhalb eines Jahres gestellt werden, müssten Berechnungen zufolge rund 41 Millionen Bäume gepflanzt werden. Das sind zehn Mal so viele Bäume, wie im gesamten Schwarzwald stehen. Wollen Unternehmen einen zusätzlichen Beitrag für eine nachhaltigere Wirtschaft leisten, müssen sie daher auch ihre IT- und Softwarearchitektur anpassen.

Etwa alle drei bis fünf Jahre tauscht ein Unternehmen seine Hardware wie Laptops, Desktop-PCs und Smartphones aus. Oft steigen mit jedem Softwareupdate auch die Anforderungen an die Endgeräte, sodass diese schneller altern. Dass eigentlich noch funktionsfähige Hardware deswegen nach vergleichsweise kurzer Zeit erneuert werden muss, heißt in der Fachsprache ‘geplante Obsoleszenz‘. Häufig stehen vor allem die Herstellerfirmen deswegen in der Kritik.

‘Green IT‘ fasst alle Bemühungen zusammen, die Laptops, PCs und Smartphones über ihren Produktlebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend zu nutzen. Heißt von der Herstellung, über die Nutzung und Entsorgung sollen möglichst wenig Ressourcen verbraucht werden.

Eine weitere, vielversprechende Lösung, um CO2-Emissionen während des laufenden Betriebs einzusparen, ist ‘Green Coding‘. Diese Art des Programmierens ist darauf ausgelegt, möglichst umweltverträgliche Softwaresysteme zu erstellen. Grünes Programmieren verfolgt das Ziel, während des gesamten Softwareentwicklungsprozesses Ressourcen und Treibhausgasemissionen einzusparen.

Frank Gredel, IT-Spezialist und Experte für grünes Programmieren bei der IT-Strategieberatung PTA, sieht hierin einen kostengünstigen und vergleichsweise weniger aufwendigeren Hebel, damit Unternehmen auch ihre Informationstechnologie ressourcen- und umweltschonender machen können. „Studien zeigen, dass durch Green Coding der weltweite Strombedarf der IT-Branche um bis zu 20 Prozent gesenkt werden kann.“

Frank Gredel von der IT-Strategieberatung PTA erklärt in dieser Folge ‘So klingt Wirtschaft – dem Business-Talk der Handelsblatt Media Group Solutions‘,…

  • warum sich Unternehmen mit Green Coding beschäftigen sollten,
  • wie sie erste Projekte mit Green Coding testen können,
  • was es beim grünen Programmieren zu beachten gilt
  • und wie ESG- und Nachhaltigkeitszielformulierungen dabei berücksichtigt werden.
Zurück zur Übersicht