Musterdepot: Zwei neue Unternehmen aus der Riege der „Aktien für die Ewigkeit“
Frankfurt. Seit unserem letzten Marktkommentar vor drei Wochen kam es an den internationalen Aktienmärkten zu einem ebenso schnellen Absturz wie zu einer fulminanten Erholung.
Zunächst deutete alles darauf hin, dass die Finanzmärkte unter einem neuen Narrativ stehen: eine Kombination steigender Zinsen in Japan, einer schwächeren Konjunktur in den USA sowie Bedenken über die Monetarisierung von Künstlicher Intelligenz. Diese Sorgen schickten die Börsen auf Talfahrt.
Inzwischen notieren die gängigen Aktienindizes jedoch wieder auf ihren Niveaus vor dem Absturz. Die Gründe hierfür lagen an den starken US-Einzelhandelsumsätzen sowie den rückläufigen Erstanträgen für Arbeitslosenhilfe. Damit zeigte sich die Konjunktur in den USA robust.
Schaut man auf die Berichtssaison der Unternehmen insgesamt, fällt diese gut aus. Das für die Aktienmärkte stimulierende Umfeld aus moderater Inflation und leichtem Wachstum, auch Goldlöckchen Szenario, scheint damit wieder intakt.
Dennoch senken prominente Investoren wie Warren Buffett ihre Aktienquoten, und das Niveau der gemeldeten Insidergeschäfte fiel zuletzt auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Wie passt das zur Erholung nach dem kurzen Börsenbeben vor zwei Wochen?