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  5. Banken-Gipfel: Sewing spricht über die Zukunft der Finanzindustrie

+++ Banken-Gipfel 2024 +++Handelsblatt-Banken-Gipfel – Die wichtigsten Aussagen im Newsblog

Live-BlogErster Tag des Gipfels in Frankfurt +++ N26-Chef Stalf spricht über die Folgen der Neukunden-Auflagen +++ Christian Sewing nimmt Arbeitnehmer und Politik in die Pflicht +++ Der Newsblog.Leonidas Exuzidis, Hannah Krolle, Michael Maisch, Yasmin Osman, Andreas Kröner und Elisabeth Atzler 04.09.2024 - 12:40 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Der Banken-Gipfel des Handelsblatts bringt die entscheidenden Köpfe aus Politik, Aufsicht, Banken und Fintech zusammen.

Foto: Handelsblatt
04.09.2024 – 06:38 Uhr Leonidas Exuzidis
  • An diesem Mittwoch beginnt der zweitägige Banken-Gipfel des Handelsblatts

  • Führende Köpfe der Finanzindustrie diskutieren über die Zukunft der Branche

  • Nach den Gesprächen mit Christian Sewing und Valentin Stalf folgt am Mittag ein Interview mit Bettina Orlopp, der stellvertretenden Vorstandschefin der Commerzbank
04.09.2024 – 10:40 Uhr Leonidas Exuzidis
Das Gespräch mit Bettina Orlopp ist beendet. 
04.09.2024 – 10:38 Uhr Michael Maisch
Wer wird die Commerzbank ab 2026 führen? Vorstandschef Manfred Knof hat intern klar gemacht, dass er eine weitere Amtszeit anstrebt, aber es ist kein Geheimnis, dass auch Orlopp gerne an die Vorstandsspitze rücken würde. Orlopp betont, das sei „ erstmal Sache des Aufsichtsrats“. Außerdem mache sie ihren Job sehr gerne. Sie ergänzt außerdem, dass sie in puncto Arbeitgebertreue eine „sehr treue Seele“ sei.
04.09.2024 – 10:36 Uhr Hannah Krolle
Wir planen, bis zu zwei Milliarden Euro bis 2027 in das Thema Change zu investieren. Das wollen wir weiter aufstocken – erst dann, wenn wir mit dem Aufsichtsrat gesprochen haben.
Bettina Orlopp, Commerzbank-Vorständin
04.09.2024 – 10:34 Uhr Michael Maisch
In drei Wochen findet die jährliche Strategiesitzung der Commerzbank statt. Bettina Orlopp betont, dass sich an der grundsätzlichen Strategie nichts ändern wird. Es gehe eher um kleinere Anpassungen, aber auch um neue Initiativen zum Beispiel beim Einsatz der Künstlichen Intelligenz. Die Investitionen würden steigen – und damit auch die Kosten. 
04.09.2024 – 10:32 Uhr Hannah Krolle

Commerzbank-Kunden sind seit einiger Zeit mit Phishing-Angriffen konfrontiert, zuletzt per Brief. Darin werden sie aufgefordert, ihr „photoTan“-Verfahren zu aktualisieren, in dem sie einen QR-Code scannen sollen. Dieser führt sie dann auf eine Betrugsseite, auf der Kriminelle ihre Daten abgreifen wollen.

„Wir warnen die Kunden auf allen Kanälen“, sagt Orlopp. „Das Wichtigste ist, dass die Kunden aufmerksam sind.“ Zahlen zu Betroffenen nennt sie nicht.

04.09.2024 – 10:30 Uhr Hannah Krolle

Orlopp spricht auch über den Standort Deutschland. Ebenso wie Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing zeigt sich Orlopp über den Ausgang der vergangenen Landtagswahlen besorgt. 

Für Orlopp sei klar, was zu tun ist. „Die Maßnahmen liegen auf dem Tisch, sie sind aber noch nicht genug.“ Sie fordert mehr Steuererleichterungen, Abbau der Bürokratie und Flexibilität. „Wir haben Unternehmen mit guten Ideen, die aber zögern, die Ideen in Deutschland umzusetzen.“ Sie suchten den Weg ins Ausland. 

04.09.2024 – 10:25 Uhr Leonidas Exuzidis
Marc-Steffen Unger
04.09.2024 – 10:25 Uhr Michael Maisch
Die Commerzbank gilt seit Jahren als potenzielles Übernahmeziel. Wenn es Interesse an einer Übernahme gebe, „werden wir das prüfen“, betont Orlopp. Aber die Bank arbeite daran, ihre Eigenständigkeit zu bewahren.
04.09.2024 – 10:23 Uhr Michael Maisch
Die Commerzbank-Vorständin betont: Man könne am Aktienkurs ablesen, dass das Interesse der Investoren an der Commerzbank zunimmt. Ein Einstieg bei der Bank „lohne sich immer und für jeden“.
04.09.2024 – 10:21 Uhr Michael Maisch
Wie viele Anteile der Bund verkaufen will, weiß allerdings auch die Finanzchefin der Commerzbank nicht.
04.09.2024 – 10:20 Uhr Michael Maisch
Bettina Orlopp begrüßt die Entscheidung des Bundes. Sie würde zeigen, dass die Commerzbank wieder eine normale Bank ist.
04.09.2024 – 10:19 Uhr Leonidas Exuzidis
Andreas Kröner, Co-Teamleiter Banken und Versicherungen beim Handelsblatt, begrüßt Bettina Orlopp auf der Bühne. 
04.09.2024 – 10:17 Uhr Leonidas Exuzidis
Seit Dienstagabend ist dieses Interview noch einmal deutlich interessanter geworden. Denn da ließ das Bundesfinanzministerium wissen, dass der Staat 16 Jahre nach der Rettung seinen Anteil an der Commerzbank reduzieren will. Gut möglich, dass dadurch die Diskussion um eine Übernahme von Deutschlands zweitgrößter Privatbank wieder Fahrt aufnimmt. 

Derzeit hält der Bund noch 16.49 Prozent an der Commerzbank. Der Anteil soll „transparent, diskriminierungsfrei und marktschonend erfolgen“, kündigte Florian Toncar, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und Vorsitzender des zuständigen Lenkungsausschusses an. Das genaue Verfahren, das Volumen und auch der Zeitpunkt würden mit Blick auf das Marktumfeld noch festgelegt, erläuterte eine Sprecherin der Finanzagentur, die Kapitalmarktgeschäfte des Bundes tätigt und den Verkauf organisiert.
04.09.2024 – 10:13 Uhr Leonidas Exuzidis
Willkommen zurück! In wenigen Minuten folgt ein Highlight des ersten Gipfel-Tages: das Interview mit Bettina Orlopp, der stellvertretenden Vorstandschefin der Commerzbank.
04.09.2024 – 10:15 Uhr Leonidas Exuzidis
Marc-Steffen Unger
04.09.2024 – 08:21 Uhr Leonidas Exuzidis
Das lebhafte Gespräch mit Valentin Stalf ist beendet. An dieser Stelle pausiert auch der Liveblog. Wir melden uns gegen 12:00 Uhr zurück. Dann steht das Interview mit Bettina Orlopp auf dem Programm, der stellvertretenden Vorstandschefin der Commerzbank. Das Gespräch wird besonders interessant vor dem Hintergrund des geplanten Anteilsverkaufs des Bundes.
04.09.2024 – 08:18 Uhr Michael Maisch
Eine neue Finanzierungsrunde brauche N26 nicht, betont Stalf. Aber das heiße nicht, dass keine neuen Investoren an Bord kommen könnten, wenn sich damit die Finanzierungsstruktur verbessere.
04.09.2024 – 08:22 Uhr Leonidas Exuzidis
Marc-Steffen Unger
04.09.2024 – 08:17 Uhr Michael Maisch
Was Zinsangebote für die Kunden angeht, verspricht Stalf, dass sich N26 „immer an der Spitze des Marktes“ bewegen will. Derzeit zahlt die Bank den Kunden, die das teuerste N26-Paket nutzen, drei Prozent Zinsen.
04.09.2024 – 08:16 Uhr Hannah Krolle

Immer mehr internationale Banken wollen ins Privatkundengeschäft vorstoßen. Die US-Bank JP Morgan plant seit einiger Zeit, mit ihrer Onlinebank Chase, die seit 2021 in Großbritannien aktiv ist, auch in Deutschland an den Start zu gehen. Auch die spanische Großbank BBVA startet eine eigene digitale Privatkundenbank in Deutschland. Sie soll 2025 eröffnet werden.

Stalf ist über den Vorstoß der Konkurrenz nicht besorgt. Es sei gut, wenn Chase oder BBVA versuchten, mehr in den Digitalbereich zu investieren, sagt er. Die traditionellen Player konzentrierten sich dagegen vor allem auf ihr existierendes Geschäft.

 

04.09.2024 – 08:15 Uhr Leonidas Exuzidis
Marc-Steffen Unger
04.09.2024 – 08:10 Uhr Hannah Krolle

Stalf spricht auch über künftige Geschäftsbereiche, die N26 aufbauen möchte. Das Unternehmen werde unter anderem den Kreditbereich ausbauen. Im vergangenen Jahr hat das Fintech ein Kreditgeschäft im Hypothekenbereich in den Niederlanden gestartet. „Wir sehen gute Margen und fast keine Ausfälle“, sagt Stalf. Er kann sich gut vorstellen, das Geschäft auch in Deutschland aufzubauen. Doch der Markt hierzulande sei „weitaus umkämpfter“, sagt er. Daher rückten andere europäische Länder in den Fokus.

04.09.2024 – 08:08 Uhr Michael Maisch
Stalf betont, dass N26 auf Monatsbasis die Gewinnschwelle erreicht hat. Der Juni sei bereits profitabel gewesen. Auch für das Gesamtjahr könnte erstmals ein Gewinn möglich sein, Stalf wäre aber auch mit einer schwarzen Null zufrieden. „Wir sind von einer Firma, die sehr viel investiert, zu einem Unternehmen mit einem ausgeglichenen Ergebnis geworden“, betont der N26-Gründer.
04.09.2024 – 08:07 Uhr Hannah Krolle

N26 verzeichnet 4,2 Millionen ertragsrelevante Kunden. Ertragsrelevant sind alle Kunden, die den Verifizierungsprozess abgeschlossen haben. Zuletzt gab das Unternehmen eine Gesamtkundenzahl von acht Millionen bekannt, eine Million Kunden mehr als im Vorjahr. Durch die Wachstumsbeschränkungen der Bafin sei die Kundenzahl zuletzt langsamer gestiegen, sagt Stalf. Genaue Zahlen nennt er nicht. „Die Zahlen sind ähnlich, ein bisschen höher aber schon.“

04.09.2024 – 08:02 Uhr Leonidas Exuzidis
Die vergangenen Monate waren die erfolgreichsten bisher.
Valentin Stalf

Frankfurt.

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