Digitale Vermögensverwaltung: So schlagen sich die Robo-Advisor in der Krise
Robo-Advisor sollten die Geldanlage rentabler und sicherer machen. Hat sich das Konzept in der Coronakrise bewährt?
Foto: Unsplash/Brett JordanFrankfurt. Vorschusslorbeeren gab es jede Menge. Automatisierte Investments sollten die Geldanlage rentabler, günstiger und einfacher machen. Als in den Jahren 2013 bis 2016 die ersten Robo-Advisor auf den deutschen Markt kamen, sah es nach einem Umbruch aus. Doch so richtig in Schwung kam die Sparte bisher nicht, und die Coronakrise bedeutete für die neuen Anbieter, die so klangvolle Namen wie Scalable, Investify oder Minveo tragen, eine Bewährungsprobe.
Die Unsicherheit über die Entwicklung der Pandemie geriet zum Härtetest für viele Vermögensverwalter. Umso aufmerksamer blickt die Finanzbranche auf das Abschneiden der digitalen Herausforderer.
Eine Studie des Fondsberaters Fonds Consult, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, legt indes offen, dass nicht jeder der sogenannten Robo-Advisor, wie die digitalen Geldmanager in der Branche genannt werden, das gehalten hat, was sich viele Investoren von ihnen versprochen haben. So brachten die Kursausschläge bei Aktien in der Corona-Pandemie demnach deutliche Qualitätsunterschiede besonders mit Blick auf die risikogewichteten Renditen der Strategien hervor.