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QuartalszahlenDeutsche Börse steigert Nettoerlöse um 20 Prozent

Die Deutsche Börse hat im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Der Börsenbetreiber spricht von einer „sehr guten Entwicklung“. 25.07.2023 - 19:19 Uhr Artikel anhören

Bulle und Bär vor der Deutschen Börse in Frankfurt: Der Börsenbetreiber wird die Jahresprognose übertreffen.

Foto: Reuters

Frankfurt. Gestiegene Zinsen und ein lebhafter Handel mit Stromderivaten haben der Deutschen Börse im zweiten Quartal zu einem Umsatz- und Gewinnsprung verholfen. „Aufgrund der sehr guten Entwicklung im ersten Halbjahr 2023 und des Ausblicks auf den weiteren Jahresverlauf rechnen wir damit, unsere Prognose für 2023 zu übertreffen“, teilte der Börsenbetreiber am Dienstagabend mit.

Genauere Zahlen nannte er nicht. Für 2023 hatte der Konzern Nettoerlöse zwischen 4,5 und 4,7 (2022: 4,34) Milliarden Euro sowie ein Ebitda von 2,6 bis 2,8 (2022: 2,5) Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

Im zweiten Quartal kletterten die Nettoerlöse um 20 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, „maßgeblich getrieben durch ein starkes Nettozinsergebnis aus dem Bankgeschäft“, wie die Deutsche Börse erklärte. Das operative Ergebnis (Ebitda) legte um 25 Prozent auf 733 Millionen Euro zu. Beides übertraf die von der Deutschen Börse erhobenen Analystenerwartungen deutlich.

Während im ersten Quartal das hohe Handelsvolumen wegen der Turbulenzen in der Bankenbranche noch das Geschäft getrieben hatte, verlief das zweite Quartal verhaltener. Teilweise hätten die Handelsvolumina in Aktienderivaten deutlich unter denen des Vorjahrs gelegen, hieß es.

Dafür zog die Handelsaktivität bei Stromderivaten an, die im Vorjahr durch die Energiekrise gedämpft worden war. Neben der Aktienhandelsplattform Xetra betreibt die Deutsche Börse auch die Energiebörse EEX, die Terminbörse Eurex und die Devisenhandelsplattform 360T.

Für 2023 hat die Deutsche Börse Nettoerlöse zwischen 4,5 und 4,7 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

Foto: dpa
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Die Anhebung der Prognose für das Gesamtjahr enthält noch nicht den erwarteten Beitrag des dänischen Finanzsoftware-Spezialisten Simcorp, den die Deutsche Börse für 3,9 Milliarden Euro übernehmen will. Ende des dritten Quartals soll die Transaktion abgeschlossen sein, wenn alle Genehmigungen vorliegen.

„Wir liegen damit voll im Zeitplan“, erklärte Finanzvorstand Gregor Pottmeyer. Der Zukauf, mit dem der Konzern sein Datenanalytik-Geschäft stärken will, verzögerte bereits die Vorlage der neuen Strategie, die die Deutsche Börse eigentlich im Juni vorstellen wollte. Sie ist jetzt für den Herbst geplant.

rtr
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