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Studie EU-Bankenbehörde – Weg zu „grünen“ Geldhäusern ist noch weit

Bisher ist nur ein geringer Anteil der EU-Bankengeschäfte „grün“. Zudem fehlt es derzeit noch vielen Instituten an Daten, um ihre Klimabilanz auszuweisen.
21.05.2021 - 18:52 Uhr Kommentieren
Experten hatten für das laufende Jahr einen Boom bei nachhaltigen Anlagen vorausgesagt. Quelle: dpa
Frankfurt

Experten hatten für das laufende Jahr einen Boom bei nachhaltigen Anlagen vorausgesagt.

(Foto: dpa)

London Die Banken in der Europäischen Union haben nach Einschätzung der Aufsichtsbehörde EBA beim Ausbau ihrer klimafreundlichen Geschäfte noch einen weiten Weg vor sich. Die EBA hatte den Geldhäusern im März Vorschläge unterbreitet, wie sie über ihre Risiken in Sachen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) berichten sollen. Dazu gehört auch die Kennziffer GAR (Green Asset Ratio), die den Anteil „grüner“ Geschäfte am Gesamtportfolio ausweisen soll.

Wie die EBA am Freitag mitteilte, wird dieser Anteil derzeit über alle EU-Banken hinweg auf 7,9 Prozent und geschätzt. In der Pilotstudie wurden 29 Geldhäuser aus zehn Ländern untersucht, die etwa die Hälfte der Gesamteinlagen in der EU repräsentieren.

Die Studienergebnisse zeigen laut EBA auch, dass die Institute noch große Datenlücken beim Ausweisen ihrer Klimabilanz zu schließen haben. Dies müssten sie dringend bewältigen, wenn den Banken ein deutlicher und reibungsloser Übergang in eine CO2-arme Wirtschaft gelingen soll, so die Aufsicht.

Experten hatten für das laufende Jahr einen Boom bei nachhaltigen Anlagen vorausgesagt. Eine große Hürde war zuletzt allerdings immer noch die klare Darstellung, wie „grün“ Unternehmen tatsächlich aufgestellt sind. Investoren dürften von den Instituten zunehmend Angaben fordern, welche Schritte sie zur Steigerung dieser GAR-Kennziffer unternehmen. 

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