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US-NotenbankTrotz Zinssenkung – wie Trump die Spaltung der Fed vorantreibt

Erstmals in diesem Jahr sinkt der Leitzins, und der US-Präsident drängt auf weitere Maßnahmen. Schon zeichnen sich zwei Lager innerhalb der Fed ab. Wann kippen dort die Mehrheitsverhältnisse?Leonidas Exuzidis, Andreas Neuhaus 18.09.2025 - 20:43 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Fed-Chef Powell (r.), Trump: Der US-Präsident setzt die Notenbank unter Druck. Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

Düsseldorf. Es war eine denkwürdige Sitzung der US-Notenbank Fed: Zunächst hatte US-Präsident Donald Trump im Vorfeld monatelang Zinssenkungen gefordert. Dann klärte sich erst im letzten Moment, welche Zentralbanker am Mittwochabend abstimmen durften.

Mit Stephen Miran nahm ein Notenbanker teil, der erst tags zuvor auf Betreiben Trumps ins Amt gehievt worden war. Auch Lisa Cook war anwesend, die Trump eigentlich ihres Amtes entheben wollte. Ein Berufungsgericht untersagte aber am Dienstag ihre Absetzung.

Das Ergebnis des Zinsentscheids war auf den ersten Blick unspektakulär: Die Fed senkte zum ersten Mal seit Dezember 2024 den Leitzins – um 0,25 Prozentpunkte auf eine Spanne von 4,00 bis 4,25 Prozent. Doch der zweite Blick zeigt, wie brisant die Lage auf mehreren Ebenen ist.

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