Grüne Baufinanzierung: Nachhaltig Bauen: Diese Bauherren profitieren in Zukunft von Zinsvorteilen
Es geht um Versorgungssicherheit und bezahlbare Energiepreise.
Foto: HandelsblattFrankfurt. Es soll ein Kraftakt werden – zugunsten des Klimaschutzes. Mit neuen Nachhaltigkeitskriterien für Immobilien wollen Bundesregierung und die Europäische Union (EU) das Bauen und die Finanzierung von Häusern und Wohnungen in den nächsten Jahren grundlegend verändern.
Zugleich fragen sich immer mehr Hausbesitzer, ob sie angesichts der steigenden Energiepreise die eigenen vier Wände jetzt nicht besser energetisch sanieren sollten – und ob eine neue, nachhaltige Heizung ratsam wäre. Doch die Finanzierung solcher Vorhaben wird immer kostspieliger. Die Zinsen für Baugeld steigen derzeit rasant – und Materialien werden immer teurer. Die Nachfrage nach Fördermitteln von der KfW war zuletzt so groß, dass viele Töpfe vorerst bereits ausgeschöpft sind.
Viele Bauherren sind darum mehr denn je auf eine Finanzierung seitens der Hausbank angewiesen. Worauf müssen sich Kreditnehmer dabei einstellen? Welche Sparmöglichkeiten gibt es? Im Folgenden die wichtigsten Fakten, die Bauherren kennen sollten.
Baufinanzierung: Zinsvorteile für nachhaltiges Bauen?
Viele Banken räumen inzwischen Sonderkonditionen für nachhaltige Gebäude ein. Institute wie Commerzbank, Ethikbank oder die Hypo-Vereinsbank haben solche Angebote in petto, weitere Häuser dürften folgen. „Ich bin überzeugt, dass die Konditionen für nachhaltige und sehr energieeffiziente Häuser und Wohnungen in den nächsten Jahren deutlich günstiger als die für herkömmliche Gebäude ausfallen werden“, sagt Thomas Hein, Leiter Vertrieb Immobilienfinanzierung bei der ING Deutschland.