Handelsblatt-Auswertung: Bei diesen Aktien nutzten Firmen-Insider gefallene Kurse zum Kauf
Frankfurt. Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag in der Spitze um über zwei Prozent gefallen, pendelt letztlich aber seit zwei Monaten seitwärts. Jochen Stanzl, Marktanalyst beim Handelshaus CMC Markets, drückt das so aus: „Der Dax schlägt Haken wie ein Kaninchen.“ Mit zuletzt gut 18.100 Punkten notiert der Index immer noch in Sichtweite seines im Mai erreichten Allzeithochs von 18.993 Punkten.
Für Anlegerinnen und Anleger, die in diesem Umfeld auf der Suche nach interessanten Einzelwerten sind, lohnt ein Blick auf die Käufe von Unternehmensinsidern. Vorstände und Aufsichtsräte kennen ihre Firmen schließlich besser als jeder andere Investor. Außerdem gilt: Die Insider sind langfristig orientiert und kaufen Aktien oft dann, wenn sie die Titel für unterbewertet halten.
Olaf Stotz, Professor an der Privatuniversität Frankfurt School of Finance & Management, wertet die Transaktionen der Insider jeden Monat für das Handelsblatt aus. Auffällig im Juli: Die fünf größten Aktienkäufe in den Börsenindizes Dax, MDax und SDax waren laut Stotz allesamt auf gewisse Weise antizyklisch, das heißt: Die Insider nutzten mehr oder weniger große Kursrückschläge zum Kauf.