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Dow Jones, S&P 500, NasdaqZoll-Unsicherheit sorgt für gedämpfte Stimmung an den US-Börsen

Donald Trump und sein Finanzminister Bessent widersprechen sich in Bezug auf den Zeitplan für erste Handelsabkommen. Unter Druck gerät besonders die Aktie von Palantir.Leonidas Exuzidis 07.05.2025 - 12:02 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Ein Straßenschild an der New Yorker Börse. Foto: Reuters

Düsseldorf. Missglückter Start in die neue Börsenwoche: Die US-Börsen haben auch am Dienstag angesichts der Unsicherheit über den Verlauf des von Präsident Donald Trump angestoßenen Zollstreits nachgegeben. Händler kritisierten, die Aussagen von Trump und Finanzminister Scott Bessent brächten wenig Klarheit über den Zeitplan für etwaige Handelsabkommen.

  • Der breit gefasste S&P 500 schloss 0,8 Prozent tiefer bei 5606 Punkten.
  • Der technologielastige Nasdaq gab 0,9 Prozent auf 17.689 Zähler nach.
  • Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor am Dienstag 0,9 Prozent auf 40.829 Punkte.

Trump hatte gesagt, er und hochrangige Regierungsvertreter würden in den nächsten zwei Wochen potenzielle Handelsabkommen prüfen, um zu entscheiden, welche davon akzeptiert werden sollen. Dies stand im Widerspruch zu Aussagen von Bessent, der sagte, die Regierung könnte bereits in dieser Woche einige Handelsabkommen bekanntgeben.

Trump traf zudem erstmals den neu gewählten kanadischen Regierungschef Mark Carney. Auch dies führte nicht unmittelbar zu Ergebnissen. Trump war Kanada zuletzt hart angegangen. Carney hatte Ende März gesagt, es sei klar geworden, dass die USA kein verlässlicher Partner mehr seien.

„Es geht darum, die Zölle zu verhandeln“, sagte Tim Ghriskey, Senior Portfolio Strategist bei Ingalls & Snyder in New York. „Und Trump redet so, als würde er hier einen Volltreffer landen. Dabei wird er sehr glücklich sein, wenn wir einfach nur gleiche Wettbewerbsbedingungen bekommen.“ Am wichtigsten sei dabei China. „Ich glaube nicht, dass es die EU hier wirklich leicht haben wird, und ich glaube auch nicht, dass es Kanada leicht haben wird. Aber China ist die große Nummer.“

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