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ArbeitszeitbetrugSo stoppen Führungskräfte den Betrug

Wäsche waschen, einkaufen, Netflix schauen: Immer wieder erledigen Beschäftigte Privates in ihrer Arbeitszeit. Wo Betrug beginnt und was Unternehmen dagegen machen können.Franziska Telser 13.01.2026 - 11:48 Uhr Artikel anhören
Schlafen während des Dienstes: Arbeitszeitbetrug verursacht in Unternehmen enorme finanzielle Schäden. Foto: Getty Images

Berlin. Sie machen im Dienst ein Schläfchen, gehen heimlich einkaufen und ins Fitnessstudio oder kochen eine Bolognese – wenn Arbeitnehmer nur so tun, als würden sie arbeiten, in dieser Zeit aber etwas anders machen, dann handelt es sich um Arbeitszeitbetrug.

Das kommt in Deutschland gar nicht so selten vor. 13 Prozent von 1000 deutschen Beschäftigten gaben in einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Consumerfieldwork an, ihre Arbeitszeit regelmäßig nicht richtig zu erfassen. Und drei Viertel der Teilnehmer haben schon einmal etwas Privates erledigt, obwohl sie eigentlich hätten arbeiten müssen.

Dabei ist Arbeitszeitbetrug kein Kavaliersdelikt, „sondern hat enorme volkswirtschaftliche Auswirkungen“, sagt Sascha Stowasser. Er leitet das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (IFAA) und forscht seit vielen Jahren zu Veränderungen in der Berufswelt. „Fehlzeiten sind für Unternehmen sehr teuer.“

Wo also endet schlechte Arbeitsmoral? Wann beginnt Betrug? Und was können Führungskräfte dagegen tun?

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