Generation Z: Warum lässt die Gen Z mehr Urlaubstage verfallen als die Boomer?
Düsseldorf. Steht für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt womöglich doch nicht die Work-Life-Balance an erster Stelle? Darauf deutet eine neue Umfrage hin, in der Mitglieder der Generation Z (geboren etwa zwischen 1995 und 2006) und der Generation Babyboomer (geboren zwischen 1946 und 1964) nach ihrem Verhältnis zum Urlaub befragt wurden.
Das Ergebnis: Junge Menschen in Deutschland lassen im Schnitt vier Urlaubstage verfallen, Boomer dagegen nur 2,5. Weltweit verfallen im Mittel 2,6 Tage bei der Gen Z, bei der älteren Generation sind es nur 1,8 Tage. In Deutschland wurden für die Erhebung im Auftrag der Reiseplattform Expedia 1004 Menschen befragt, weltweit waren es 11.580 Personen. Angaben zur Fehlertoleranz oder Repräsentativität machte Expedia nicht.
Nach den Gründen für ungenutzte Urlaubstage gefragt, beantwortet die Mehrheit der Gen Z damit, dass sie Angst habe, bei der Arbeit wichtige Ereignisse zu verpassen. 51 Prozent der jungen Arbeitnehmerinnen und -nehmer teilen dieses Gefühl, während es in der älteren Gruppe nur 16 Prozent sind.