1. Startseite
  2. Politik
  3. Konjunktur
  4. Alarmsignal für den Standort Deutschland: Unternehmen investieren zu wenig

Konjunktur„Eine ganze Batterie an Unsicherheiten“ – Investitionsstau in Unternehmen gefährdet den Wohlstand

Deutschlands Unternehmen investieren zu wenig, zeigen neue Zahlen. Das gefährdet die Transformations-Vorhaben der neuen Bundesregierung – und den Standort.Julian Olk 11.02.2022 - 04:00 Uhr Artikel anhören
Foto: imago/Stephan Görlich

Berlin. Es ist ein deutliches Alarmsignal, das der Chef des DIHK ins Land sendet. In einem Brief an die 79 Industrie- und Handelskammern (IHK) in Deutschland dämpft Martin Wansleben jeden Optimismus, dass die Wirtschaft schnell auf Wachstum schalten werde. „Die aktuellen Zahlen bestätigen diese Hoffnungen leider nicht“, heißt es in dem Schreiben, das dem Handelsblatt vorliegt.

Was Wansleben zu diesem Warnruf veranlasst hat, ist die Prognose von 3,5 Prozent. So sehr sollen die deutschlandweiten Ausrüstungsinvestitionen laut DIHK im Jahr 2022 wachsen, geht aus dem Schreiben hervor.

3,5 Prozent mögen auf den ersten Blick kein Grund zur Sorge sein. Tatsächlich ist dieser Wert aber besorgniserregend, weil mit einem erheblich stärkeren Anstieg gerechnet wurde.

2020 waren die Investitionen in Maschinen, Fahrzeuge und Ausstattung massiv eingebrochen, 2021 gab es nur ein leichtes Wachstum. Der Sachverständigenrat war daher für 2022 von einem Plus von sieben Prozent ausgegangen. Eine „robuste Ausweitung“ deute sich an, schrieben die Wirtschaftsweisen.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt