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FlugverkehrAirbus arbeitet mit Renault und Neste am klimaschonenden Fliegen

Das Energiemanagement und das Gewicht von Batterien für Flugzeuge und Autos soll verbessert werden. Nachhaltiges Kerosin soll Airbus zudem beim CO2-Emissionsabbau helfen. 30.11.2022 - 13:41 Uhr Artikel anhören

SAF sei die vielversprechendste Lösung, um den CO2-Ausstoß von Flugzeugen zu senken, erklärte Airbus.

Foto: Airbus

Paris, Frankfurt. Airbus hat mehrere Kooperationen zur Entwicklung klimaschonender Antriebe für Flugzeuge angekündigt. Zusammen mit dem französischen Autokonzern Renault will der Flugzeugbauer eine neue Generation von Batterien für Flugzeuge und Autos entwickeln, teilte Airbus am Mittwoch mit.

Erstmals bündelten damit zwei europäische Schwergewichte branchenübergreifend ihr Ingenieurwissen für Flugzeug-Hybridantriebe, erklärte Renault-Manager Gilles Le Borgne. Ziel sei es unter anderem, das Energiemanagement und das Gewicht von Batterien zu verbessern.

Airbus verabredete zudem eine Kooperation mit Neste, dem Hersteller erneuerbarer Kraftstoffe aus Finnland, um die Produktion nachhaltigen Kerosins (Sustainable Aviation Fuels – SAF) anzuschieben.

SAF sei die vielversprechendste Lösung, um den CO2-Ausstoß von Flugzeugen zu senken, erklärte Airbus anlässlich einer zweitägigen Konferenz über CO2-Emissionsabbau in der Luftfahrt. Schon heute könnten Flugzeuge bis zu 50 Prozent SAF beimischen. Mit Neste wolle Airbus daran arbeiten, dass Maschinen Ende dieses Jahrzehnts bis zu 100 Prozent SAF tanken können.

Airbus als Triebwerkshersteller: Wasserstoffjet bis 2035

Airbus versucht sich zudem für seinen geplanten Wasserstoffjet erstmals als Triebwerkshersteller. Der Dax-Konzern entwickelt dazu ein wasserstoffbetriebenes Brennstoffzellen-Triebwerk, wie er am Mittwoch ankündigte.

Dieses soll für die emissionsfreien Flugzeuge infrage kommen, die der Hersteller bis 2035 entwickeln und in Betrieb nehmen will. Airbus-Chef Guillaume Faury hatte einen solchen Schritt bereits Anfang des Jahres öffentlich in Erwägung gezogen und dies als möglichen Strategiewechsel bezeichnet.

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Bisher setzen Flugzeughersteller wie Airbus und Boeing auf Triebwerke etablierter Zulieferer wie Rolls-Royce, General Electric, Safran, Pratt & Whitney oder MTU. Diese Unternehmen arbeiten für einzelne Antriebstypen wiederum oft in unterschiedlichen Bündnissen zusammen.

rtr
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