Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Modeindustrie H&M-Secondhand-Tochter Sellpy expandiert

Der Secondhand-Handel ist eines der am schnellsten wachsenden Marktsegmente in der Modeindustrie. Die H&M Tochter Sellpy expandiert in 20 weitere EU-Länder.
31.05.2021 - 18:15 Uhr Kommentieren
Inzwischen hat die Textilkette mehr als 20 Millionen Euro in das Start-up investiert und hält 70 Prozent an Sellpy. Quelle: AP
H&M

Inzwischen hat die Textilkette mehr als 20 Millionen Euro in das Start-up investiert und hält 70 Prozent an Sellpy.

(Foto: AP)

Stockholm Auf der Suche nach zusätzlichem Geschäft setzt der schwedische Texilhändler H&M mit seiner Second-Hand-Tochter Sellpy auf den Trend zu nachhaltiger Kleidung. Sellpy will in 20 neue europäische Länder expandieren, wie der Online-Händler am Montag mitteilte. Die Firma wird damit insgesamt in 24 Märkten tätig sein.

Das 2014 gegründete Start-up ist seit Juni 2020 in Deutschland und seit Anfang 2021 in den Niederlanden und Österreich aktiv. „Jedes aus zweiter Hand gekaufte Kleidungsstück spart Ressourcen für unseren Planeten“, sagte Gustav Wessman, bei Sellpy für die Expansion zuständig.

Der Secondhand-Handel sei eines der am schnellsten wachsenden Marktsegmente in der Modeindustrie. „Die Nachfrage in unseren neuen Märkten steigt schnell.“ Zudem habe Sellpy Zugang zu einem H&M-Lager in Polen und bekomme Unterstützung des Mutterkonzerns rund um Vertrieb und Qualitätskontrolle. Sellpy wickelt den gesamten Verkaufsprozess ab, von der Abholung der Ware bei den Verkäufern zu Hause über das Fotografieren der Produkte bis hin zum Verkauf und Versand.

Nach einigen harten Jahren mit rückläufigen Umsätzen ist H&M auf der Suche nach zusätzlichen Einnahmequellen. Der schwedische Moderiese stieg 2015 bei Sellpy ein; inzwischen hat die Textilkette mehr als 20 Millionen Euro in das Start-up investiert und hält 70 Prozent an Sellpy. Nach Angaben des Online-Händlers sind bislang mehr als neun Millionen Kleidungsstücke über seine Plattform verkauft worden.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Wiederverkaufsportale für gebrauchte Bekleidung, sogenannte Reseller, profitieren weltweit vom aktuellen Nachhaltigkeits-Boom, da Konsumenten immer stärker auf die Herkunft ihrer Kleider achten. So hat sich etwa der litauische Konkurrent Vinted Mitte des Monats in einer Finanzierungsrunde 250 Millionen Euro von Investoren gesichert, um sein Geschäft weiter auszubauen zu können. 

    Mehr: Mehr Schweiß, weniger Show: Richard Collier steuert bei Outdoor-Marke Jack Wolfskin um

    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Modeindustrie - H&M-Secondhand-Tochter Sellpy expandiert
    0 Kommentare zu "Modeindustrie: H&M-Secondhand-Tochter Sellpy expandiert"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%