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Bauverträge gegen Bares? Fraport-Ermittlungen nehmen Fahrt auf

Nach zwei neuerlichen Festnahmen sitzt die Hälfte der Verdächtigen nun ein: Die juristische Aufarbeitung der Korruptions-Affäre um das Frachtzentrum am Frankfurter Flughafen gewinnt an Tempo.
17.07.2013 - 17:22 Uhr Kommentieren
Flugzeuge am Flughafen Frankfurt: Beim Bau des Frachtzentrums Cargo City Süd sollen Schmiergelder geflossen sein. Quelle: obs

Flugzeuge am Flughafen Frankfurt: Beim Bau des Frachtzentrums Cargo City Süd sollen Schmiergelder geflossen sein.

(Foto: obs)

Düsseldorf Von Emirates bis zur Lufthansa - alle großen Fluglinien haben in den vergangenen Jahren Standorte am Frankfurter Frachtzentrum Cargo City Süd eröffnet. Während des Baus soll aber nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein: Einige Unternehmen sollen sich begehrte Bauplätze mit Schmiergeldern gesichert, ein Fraport-Manager die Hand aufgehalten haben.

Die Staatsanwaltschaft hat jetzt auch zwei bekannte Frankfurter Geschäftsmänner verhaftet. Die Ermittler werfen den beiden Männern unter anderem Bestechung vor. Somit sitzen nun fünf Verdächtige in Haft, gegen fünf weitere wird ermittelt.

Im Zentrum der Ermittlungen steht ein ehemaliger leitender Angestellter des Frankfurter Flughafen-Betreibers Fraport. Der 50 Jahre alte Manager war mit der Vergabe von Erbbaurechten, eine Art Bebauungs- und Pachtverträgen, auf dem Gelände des Frachtzentrums Cargo City Süd betraut. Zwischen Anfang 2007 und Juli 2008 soll er für den Abschluss von solchen Verträgen Schmiergelder angenommen haben.

Auch beim Verkauf eines Grundstücks auf dem Caltex-Gelände, heute das Gewerbegebiet Mönchhof, hat er sich angeblich bestechen lassen - 630.000 Euro sollen insgesamt auf ein Konto in Liechtenstein geflossen sein, sagt Doris Müller-Scheu, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt.

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    Derzeit haben die Ermittler Hinweise, dass drei Firmen als Geldgeber in die Bestechungsaffäre verwickelt seien. Auch die beiden nun festgenommenen Unternehmer werden der Zahlung, aber nicht der Annahme von Schmiergeldern verdächtigt. Die Bild-Zeitung will sie als den unter anderem dank seiner Beziehung zu einer ehemaligen deutschen Spitzenschwimmerin auf den roten Teppichen Deutschlands bekannten Immobilien-Investor Jürgen H. sowie einen Geschäftspartner identifiziert haben. H.s Unternehmen hatte 2009 unter anderem ein Bauprojekt - über ein 23.000-Quadratmeter-Gebäude - in der Cargo City Süd an einen Fonds der Commerz Real verkauft.

    Geldwäsche in Liechtenstein
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