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FernsehkonzernProSieben verlängert Vertrag von Finanzchef Martin Mildner

Der Fernsehkonzern setzt auf Kontinuität und bindet seinen Finanzvorstand bis 2029. Der italienische Großaktionär MFE habe die Personalentscheidung jedoch nicht unterstützt, so ein Insider. 01.09.2025 - 18:25 Uhr Artikel anhören
Martin Mildner: „Ein besonderes Augenmerk werde ich auf die intensive Zusammenarbeit mit MFE legen“. Foto: Handelsblatt

Berlin, Mailand. ProSiebenSat.1 hat kurz vor der Übernahme durch den italienischen Großaktionär MFE-MediaForEurope überraschend noch den Vertrag von Finanzchef Martin Mildner um drei Jahre bis Mai 2029 verlängert. Seit seinem Einstieg 2023 habe der 55-Jährige maßgeblich die finanzielle Grundlage des Konzerns gestärkt und dessen operative Widerstandskraft erhöht, teilte das bayerische TV-Unternehmen am Montagabend mit.

Mit der Kontinuität im Führungsteam sei man bestens positioniert, um die ambitionierte Strategie erfolgreich umzusetzen, sagte die Aufsichtsratsvorsitzende Maria Kyriacou. Mildner selbst erklärte: „Ein besonderes Augenmerk werde ich auf die intensive Zusammenarbeit mit MFE legen, um gemeinsam Synergien zu realisieren und die strategische Partnerschaft optimal zu nutzen.“

Künftig – und damit anders als bisher – dürfte MFE auch die Mehrheit im Aufsichtsrat haben. Eine mit der Sache vertraute Person sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Italiener hätten die Personalentscheidung im Kontrollgremium nicht unterstützt.

Ein MFE-Sprecher in Deutschland lehnte eine Stellungnahme dazu ab. Mildner hatte sich in der Vergangenheit auch kritisch zu MFE und deren Plänen für ProSiebenSat.1 geäußert.

Vorige Woche zeichnete sich ab, dass die Italiener künftig mindestens rund 60 Prozent an der deutschen Senderkette halten werden. Denn der tschechische Großaktionär PPF hatte seinen Ausstieg bei ProSieben angekündigt und damit den Weg für die Übernahme durch MFE freigemacht. PPF will seinen Anteil an ProSiebenSat.1 von 15,68 Prozent an MFE verkaufen.

Nach einem Kaufangebot an die Aktionäre halten die Italiener bereits 43,6 Prozent und könnten in einer Nachfrist noch mehr Anteile einsammeln. Das Ergebnis hierzu dürfte am Donnerstag feststehen.

rtr
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