1. Startseite
  2. Politik
  3. International
  4. Thronrede der Queen: Britische Regierung stellt Brexit-Programm vor

Thronrede der QueenBritische Regierung stellt Brexit-Programm vor

Königin Elizabeth II. hat das Programm der neuen britischen Regierung vorgestellt. Diese werde daran arbeiten, den bestmöglichen Brexit-Deal mit der EU sicherzustellen, sagte die Queen zur Eröffnung des Parlaments. 21.06.2017 - 13:09 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Das britische Parlament begann am Mittwoch seine neue Sitzungsperiode. In einer feierlichen Zeremonie eröffnete die Queen die Versammlung.

Foto: Reuters

London. Die neue britische Regierung hat am Mittwoch in ihrem Regierungsprogramm Maßnahmen für den geplanten EU-Austritt vorgestellt. Demnach soll Großbritannien nach dem Brexit unter anderem neue Gesetze zu Zöllen, Handel und Einwanderung bekommen. Damit bereiten sich die Briten auf einen Austritt aus der Zollunion und aus dem EU-Binnenmarkt vor. Damit würde dann auch die Freizügigkeit für EU-Bürger enden, das heißt sie können beispielsweise in Großbritannien nicht mehr ohne Arbeitserlaubnis arbeiten oder in dem Land wohnen.

Das britische Parlament begann am Mittwoch seine neue Sitzungsperiode. In einer feierlichen Zeremonie eröffnete Königin Elizabeth II. die Versammlung. Später verlas die Monarchin in der sogenannten Queen's Speech das Programm der konservativen Regierung für die kommenden zwei Jahre. Wegen des geplanten Brexits wurde die Sitzungsperiode des Parlaments diesmal von einem Jahr auf zwei Jahre verlängert. Und wegen der schwierigen Regierungsverhandlungen war die Rede um zwei Tage verschoben werden.

Im Mittelpunkt des Regierungsprogramms steht das sogenannte Große Aufhebungsgesetz (Great Repeal Bill), das EU-Vorschriften in britisches Recht übertragen soll. Etwa 20.000 EU-Regelungen werden in einem Schwung in nationales Recht überführt.

Nach den Terroranschlägen der vergangenen drei Monate in London und Manchester plant die Regierung auch eine neue Einsatztruppe für den Katastrophenschutz sowie eine Anti-Extremismus-Kommission.

Premierministerin Theresa May hatte bei der Wahl am 8. Juni ihre absolute Mehrheit im Parlament verloren und strebt nun eine Minderheitsregierung mit Unterstützung der zehn Abgeordneten der nordirischen DUP an. Noch am Dienstagabend hieß es, eine Einigung sei nicht in Kürze zu erwarten.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt