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HandelRossmann verbucht Rekordjahr – Filialnetz wird weiter ausgebaut

Der Drogeriemarkt hat dem Umsatz im vergangenen Jahr auf 13,9 Milliarden Euro gesteigert. Dabei spielt das Auslandgeschäft eine wichtige Rolle. 11.01.2024 - 14:49 Uhr

Burgwedel. Die Drogeriemarktkette Rossmann hat im vergangenen Jahr deutlich zugelegt und einen Rekordumsatz verbucht. Gegenüber 2022, als Rossmann bereits stark zugelegt hatte, habe sich der Umsatz um 14,4 Prozent auf den Rekordwert von 13,9 Milliarden Euro erhöht, teilte das Unternehmen aus Burgwedel bei Hannover am Donnerstag mit.

Ein Teil des Anstiegs dürfte aus höheren Preisen infolge der Inflation stammen. Angaben zum Gewinn machte Rossmann wie üblich nicht.

Der Konkurrent von dm und Müller hat rund 62.100 Beschäftigte und mehr als 4700 Filialen – das sind ebenfalls Zuwächse gegenüber 2022.

Fokus auf internationalen Filialnetzausbau

Mit einem Umsatz von 9,3 Milliarden Euro sowie etwa 39.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern blieb Deutschland 2023 die mit Abstand wichtigste Region.

Das Auslandsgeschäft steuerte 4,6 Milliarden Euro bei, legte aber deutlich stärker zu als das in der Heimat. Mehr als die Hälfte der Filialen und ein Drittel des Umsatz entfallen inzwischen auf das Ausland.

Rossmann ist in Spanien, Polen, Tschechien, Ungarn, Albanien, dem Kosovo und der Türkei vertreten und betreibt in Dänemark seit 2021 einen Online-Shop.

Insgesamt wuchs die Zahl der Filialen 2023 um rund 200. In diesem Jahr sollen weitere 253 hinzukommen, davon 75 in Deutschland.

Systemrelevanz minderte Umsatzeinbrüche während Pandemie

Die Drogerien hatten – anders als viele Händler mit anderen oder weniger umfangreichen Sortimenten – die Coronakrise relativ unbeschadet überstanden.

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dpa
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