Martin Suter im Interview: „Geld, was reinkommt, geht auch wieder raus“
Frankfurt. Es ist der Mittag, nachdem Borussia Dortmund ins Finale der Champions League eingezogen ist. Erfolgsautor Martin Suter, 76, empfängt den Videocall im Dreiteiler, mit roter Krawatte und Einstecktuch, die Locken hat er wie immer mit Wachs gebändigt.
Suter ist voll des Lobes für BVB-Torwart Gregor Kobel, der wie er aus Zürich kommt. Auch Bayer Leverkusen unterstützt er neuerdings, deren Spielmacher Granit Xhaka ist Schweizer. Seit „Einer von uns“ (2022), seiner Biografie über Bastian Schweinsteiger, interessiert sich Suter wieder mehr für Fußball. Mit dem Handelsblatt will er nun aber über Geld sprechen.
Suter sitzt im Arbeitszimmer seiner Züricher Wohnung, hinter ihm reihen sich die Bücher in langen Regalen, auch wenn er selbst vor lauter Schreiben gar nicht mehr zum Lesen kommt.
Lesen Sie hier das komplette Interview mit Martin Suter:
Herr Suter, Sie sagen von Ihren Büchern, dass jedes ein Geheimnis hat. Was ist Ihr Geheimnis?
Martin Suter: Geheimnisse zeichnen sich ja dadurch aus, dass man sie nicht erzählt. Klar habe ich Geheimnisse, als Schriftsteller wie als Privatperson. Das ist doch gut so.